Halbzeit !

Bericht
von Iny und Elmar am 01-07-2022

Mittlerweile ist das erste Halbjahr 2022 bereits Vergangenheit.

Für uns bedeutete der Juni vor allem einen Aufenthalt auf Madeira. Die Reise galt aber nicht der Erholung, denn wir erhofften uns auf der Insel der Zucker- und Weinbarone Inspiration für neue Romane. Immerhin besitzt Madeira eine reichhaltige und abenteuerliche Geschichte mit großen Handelsherren, Piratenüberfällen und dergleichen mehr. Napoleon durfte sie immerhin vom Deck der Agamemnon aus ansehen, dem Schiff, das ihn nach Sankt Helena brachte. An Land ließen die Engländer ihn jedoch nicht, nachdem er bereits von einer anderen Insel, nämlich Elba, ausgerückt war.

Madeira stellte mit seinen steilen Anstiegen eine besondere Herausforderung für uns dar, hier insbesondere für Iny, deren Beine während der Pandemie alles andere als besser geworden sind. Viel gehen konnte sie daher nicht. Zuerst versuchten wir es mit Bussen, stiegen dann aber wegen mangelnder Sitzplätze für Iny auf Taxis um. Die hatten den Vorteil, dass sie uns genau dorthin brachten, wo wir hin wollten. War kein Taxistand für die Rückfahrt in der Nähe, so machten wir mit den Taxifahrern eine Zeit aus, zu der sie uns wieder abholen sollten. Dies klappte auch ganz gut. Stellen, die für Iny unmöglich waren, suchte Elmar allein auf und schoss genug Fotos, damit auch sie an seinen Erfahrungen teilhaben konnte.

Allerdings brachten wir aus Madeira ein sehr unangenehmes Souvenir mit, das uns bis Ende Juni auf die Bretter schickte und bis jetzt noch nicht richtig vorbei ist. Unsere geplante Lesung in Ortenberg-Bleichenbach musste daher krankheitsbedingt ausfallen. Da für uns mögliche Ersatztermine bereits belegt sind, planen wir die Lesung für 2023 ein, und das in der Hoffnung, dass das komische Virus dann langsam der Vergangenheit angehört.

Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten. Unser 'Mädchen aus Agunt' machte uns große Freude und erreichte einen ausgezeichneten 17. Platz auf der Bestsellerliste.

All unseren Lesern den besten Dank für ihre Treue!

Inzwischen ist 'Das Mädchen aus Agunt' auch bereits in die zweite Auflage gegangen. Auch das freut uns sehr.

Damit beenden wir diesen zugegebenermaßen etwas kurzen Monatsbericht und hoffen, in den kommenden Wochen wieder mehr tun zu können. Vorerst ist noch Ruhe die erste Autorenpflicht.

Iny und Elmar Lorentz

Der Mai ist vorbei

Bericht
von Iny und Elmar am 01-06-2022

Das Hauptereignis im Mai war unsere Tournee zu vier Lesungen an drei Orten.

Siehe hier eigenen Bericht. Doch auch sonst hat sich das eine oder andere getan.

So kamen am Anfang des Monats die Belegexemplare der polnischen Ausgabe der 'Wanderapothekerin' mit einer völlig neuen Covergestaltung. Nur wenige Tage später erreichten uns die Belegexemplare des Hörbuchs der 'Perlenprinzessin - Missionare'

soniadraga.pl/produkt/wedrowna-aptekarka 

www.luebbe.de/luebbe-audio/hoerbuecher/historische-romane/die-perlenprinzessin-missionare/id_9109821 

Nach unserer Rückkehr von unserer Lesereise fanden wir die Belegexemplare des 'Mädchens von Agunt' und 'Das Glück in der Ferne' vor.

Es ist immer ein angenehmes Gefühl, ein neues Buch in unseren Trophäenschrank zu stellen. In diesem Jahr kommen auf jeden Fall noch 'Ritter Constance' und die TB-Ausgabe der 'Saga von Vinland' hinzu. Und ebenfalls die Knaur-Weihnachtsanthologie ‚Wichtel, Wunder, Weihnachtsmord‘, zu der wir ebenfalls eine Kurzgeschichte beigesteuert haben.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-das-glueck-in-der-ferne-9783426525814 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-ritter-constance-9783426438046 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426518915 

www.droemer-knaur.de/buch/wichtel-wunder-weihnachtsmord-9783426529331 

Während unserer Mai-Tournee besuchten wir in Linz Conny von der Eulenzauber-Bücherkiste und führten ein sehr angenehmes Gespräch mit ihr. Auch das ist etwas, das man nach sechsundzwanzig Monaten Stillstand durch die Pandemie freudig genießt.

Trotz dieser Reise und einiger anderer Termine haben wir natürlich auch geschrieben. Wegen der beschränkten Zeit war es weniger als sonst, aber Iny neuestes Projekt nähert sich seinem Ende und sie wird schon bald das von Elmar vor kurzem fertiggestellte Rohmanuskript übernehmen können. Elmar hat jetzt zwei Romanprojekte zur Auswahl. Für eines davon muss er sich entscheiden.

Eure Iny und Elmar Lorentz

Die große Tournee im Mai

Bericht
von Iny und Elmar am 28-05-2022

Sechsundzwanzig Monate lang mussten wir warten, bis wieder neue Lesungen anstanden.

Daher war diese Reise etwas Besonderes für uns. Wir hatten vier Lesungen vereinbart, darunter endlich auch die bereits zweimal verschobene Lesung in Cottbus. Weitere Etappenziele waren Oberkotzau, wo wir im Rahmen der Kulturwoche lesen sollten, und Dölsach in der Heimat unseres Mädchens von Agunt. Dr. Alfred Meschnigg hatte uns eingeladen, dort die Premierenlesung des Mädchens von Agunt zu machen und das gleich an zwei Abenden hintereinander.

Als wir die Fahrt planten, tauchte plötzlich die Idee auf, einen Abstecher nach Karlsbad zu machen. Wir hatten schon lange dorthin gewollt, nur waren bis jetzt Recherchereisen zu anderen Zielen wichtiger gewesen. Nun hat Elmar wieder einmal etwas Neues begonnen, um ein wenig Abwechslung zwischen unseren gewohnten historischen Romanen zu finden. Als er den ersten Band fertig hatte, sah er mit Erstaunen, dass die Hauptperson im zweiten Band Karlsbad aufsuchen sollte. Wir wissen nun nicht, ob der Wunsch der Vater des Gedanken war, oder Elmars Unterbewusstsein der Meinung war, dass eine Reise nach Karlsbad ohne Recherche eine verlorene Reise wäre. Jedenfalls fand sich Karlsbad auf unserem Reiseplan wieder.

Für Elmar hieß es erst einmal, all die Lesezeichen, Flyer, Autogrammkarten und dergleichen wiederzufinden, die er vor zwei Jahren beim Ausbruch der Pandemie in allen möglichen Schränken untergebracht hatte. Da die Schränke 'vollkommen leer' sind, war dies ein doppeltes Vergnügen.

Wir wurden aber rechtzeitig fertig und konnten mit Rosi aufbrechen. Es wurde eine entspannte Fahrt und wir kamen gut in Karlsbad an. Dort hatten wir uns eines der alten Hotels ausgesucht, um das entsprechende Ambiente für den geplanten Roman zu erhalten. Die nächsten Tage galten der Erkundung der berühmten Kurstadt, die früher Kaiser, Könige, Grafen und einem gewissen Geheimrat aus Sachsen-Weimar und in jüngerer Zeit Filmstars und dergleichen angelockt hat.

Vieles, was es einst gegeben hatte, ist zerstört, dennoch war noch sehr viel aus jenen Zeiten zu sehen. Als wir uns einige Neubauten wegdachten, kam ein Hauch jenes Gefühls in uns auf, das einst auch Johann Wolfgang von Goethe und andere Kurgäste empfunden hatten. Die Stadt ist immer noch schön. Dies merkten wir auch, als wir uns mit einem Zweispänner durch die Straßen fahren ließen. So ähnlich hatten die Kurgäste vergangener Zeiten es auch gemacht. Die Kutschfahrt brachte uns an einige Orte, die wir dann an den folgenden Tagen zu Fuß erkundeten. Der letzte Höhepunkt unseres Aufenthalts war schließlich der Besuch des Karlsbad-Museums. Es lohnte sich wirklich, und obwohl es angenehm war, dort ungestört zu sein, bedauerten wir es, die einzigen Besucher zu sein.

Der nächste Tag brachte den Abschied von Karlsbad. Wir lenkten unsere Rosi über das Erzgebirge in Richtung Cottbus. Dort sollte am nächsten Abend die sowohl 2020 wie auch 2021 verschobene Lesung stattfinden. Wie schon bei unserer Fahrt nach Raddusch einen Monat zuvor erwies sich erneut die Strecke zwischen dem Autobahndreieck Nossen und Dresden als elende Staustrecke, die uns eine gute Stunde kostete. Wir kamen aber dennoch gut in Cottbus an und bemerkten als Erstes, dass die Dame unter der Motorhaube mit der neuesten Verkehrsführung nicht vertraut war. Wir fanden zwar das Hotel, sollten es aber gegen die Einbahnrichtung anfahren. Irgendwie konnten wir drehen und schafften es dann doch, den Hoteleingang zu erreichen.

Wir checkten ein, schafften unser Gepäck ins Zimmer, danach brachte Elmar unsere Rosi zum Parkplatz. Anschließend stellte er die Sachen zusammen, die wir mit zur Lesung nehmen wollten. Immerhin haben wir wegen der 2020 und den Folgejahren ausgefallenen Buchmesse in Leipzig einen hübschen Vorrat an Flyern, Autogramkarten, Schlüsselanhängern und dergleichen.

Der Aufenthalt in Cottbus galt nicht nur der Lesung. Am nächsten Vormittag fuhren wir nach Dissen-Striesow, um das Heimatmuseum zu besichtigen und dort ein paar Unterlagen zu besorgen. Am späten Nachmittag ging es dann zur Lesung in das Gebäude der Lausitzer Rundschau.

Es war die erste Lesung seit sechsundzwanzig Monaten und wir hatten ein wenig Sorge, ob unsere Stimmen durchhalten würden. Inys Stimme tat es, doch Elmar musste etliche Froschjäger schlucken, um es zu schaffen. Die Lesung war sehr schön und das Publikum so angenehm, wie man es sich als Autor nur wünschen kann. Wir durften auch kräftig signieren und das war ein weiteres Sahnehäubchen bei dieser gelungenen Veranstaltung.

Bereits bei der Rückfahrt von Dissen-Striesow war es uns gelungen, unsere Dame unter der Motorhaube auszutricksen und das Hotel auf eine etwas leichtere Art zu erreichen. Auch nach der Lesung gelang es uns, und während wir die ersten Vorbereitungen für die Weiterreise trafen, unterhielten wir uns noch einmal über die Lesung und waren froh, nach so vielen, lähmenden Monaten endlich wieder unsere Fans treffen zu können.

Am nächsten Tag fuhren wir an den Untreusee bei Hof. Diesmal staute sich nichts und wir kamen gut an. Da die Lesung in Oberkotzau erst in zwei Tagen stattfand, hatten wir am nächsten Tag frei. Ohne Programm ging es trotzdem nicht. Am Vormittag besuchten wir Elmars Cousin und dessen Familie und es gab wieder selbstgemachte Bratwürste zu essen. Es war wie immer schön. Allerdings mussten wir bereits am frühen Nachmittag wieder los, da ein Treffen mit dem Dokumentarfilmer Klaus Beer und dessen Ehefrau vereinbart war. Die beiden sind die Initiatoren des Fernwehparks in Oberkotzau, in dem neben etlichen hochkarätigen Künstlern, Politikern und anderen wichtigen Personen auch wir verewigt sind. Für uns war es nach vier Jahren ein Wiedersehen mit dem Fernwehpark und ein sehr angenehmer Nachmittag mit Klaus Beer und seiner Frau, der sich am Abend im Gasthaus am Untreusee fortsetzte.

Am nächsten Tag hatten wir bis zum Nachmittag Ruhe. Elmar nützte die Zeit, um in einem Buch zu recherchieren und sich Notizen zu machen. Iny schaltete ihr Tablet ein, um E-Mails zu lesen und ein paar zu beantworten. Um sechzehn Uhr hieß es dann aber, sich auf den Weg nach Oberkotzau zu machen. Wir lasen dort im Rahmen der Kulturwoche aus 'Die Perlenprinzessin - Missionare'.

Elmars Verbrauch an Froschjägern war diesmal geringer und wir konnten dem Publikum unser gewohntes Programm präsentieren. Der Buchhändler hatte auch die beiden ersten Bände der Perlenprinzessin-Reihe mitgebracht und wunderte sich anschließend, weil die Leute weniger den aktuellen Band Missionare kauften, als vielmehr die Rivalen und Kannibalen. Wie es aussah, hatten sich weniger unsere Fans versammelt, als vielmehr an Literatur interessierte Zuhörerinnen und Zuhörern, die erst einmal in die Reihe einsteigen wollten.

Zurück im Hotel hieß es, die ersten Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen. Vor uns lag nämlich die längste Etappe. Am nächsten Morgen trödelten wir daher auch nicht herum, sondern sahen zu, dass wir fertig wurden. Nach dem Frühstück ging es dann los. Unser letztes Ziel war Dölsach in Osttirol. Dort sollte die Premierenlesung in zwei Teilen stattfinden. Das Programm stammte diesmal nicht von uns, sondern von Dr. Alfred Meschnigg, der 'Das Mädchen von Agunt' im nächsten Jahr an demselben Ort auf die Bühne bringen will. So sollten wir mehrere Stellen aus dem Buch lesen, während eine für die Aufführung vorgesehene Schauspielerin und zwei Schauspieler Teile ihrer Rolle vertragen sollten.

Erst einmal aber streikte die Dame unter der Motorhaube und weiterte sich, die Straße zu akzeptieren, in der unser Quartier lag. Elmar meinte, der Ort wäre nicht so groß, dass wir uns nicht zum Tirolerhof durchfragen könnten, und programmierte einen der beiden Ortsteile, die zur Auswahl standen.

Es war, wie sich später herausstellte, der Falsche. Elmar merkte es bereits bei der Einfahrt und suchte nach einer Abzweigung in den zweiten Ort. Als wir diesen erreichten, wies Iny nach vorne. "Wie heißt das Hotel? Tirolerhof? Das ist er doch!" Und so hatten wir ihn gefunden. Alfred Meschnigg wartete bereits auf uns und so gab es nach zwei Jahren ein freudiges Wiedersehen.

Kaum waren unsere Koffer ins Zimmer geschafft, ging es zum Abendessen. Danach begann die Probe für die beiden kommenden Tage. Es war faszinierend zuzusehen, wie Alfred Meschnigg Nathalie, Robert und Wolfgang anleitete und sie zur Höchstleistung anspornte. Wir waren begeistert und freuten uns auf die beiden Lesungen. Auf uns kam an diesem Tag noch ein Interview mit einem Reporter der Tiroler Zeitung zu, das sehr entspannt und angenehm verlief.

Am nächsten Vormittag und dann später am Nachmittag gab es zwei weitere Interviews, bis dann die erste Lesung begann. Der Saal im Tirolerhof füllte sich erfreulich und die Begrüßungsansprache begann. Wie stets, wenn die örtliche Prominenz anwesend war, dauerte dies seine Zeit. Dann aber ging es los. Alfred Meschnigg hatte mit Stephanie eine ausgezeichnete Harfenistin zur Untermalung der Lesung engagiert und die holte sich auch gleich den ersten, begeisterten Applaus ab.

Danach sprach Robert den Eingangstext des Crispinus und die Lesung begann. Es war ein besonderer Genuss, Nathalie, Robert und Wolfgang zuzuhören. Wir wünschen uns, Nathalie im nächsten Jahr als Cincia erleben zu können, und auch die beiden Männer in den Rollen, die sie so meisterlich vortrugen.

Es war ein wunderschöner Abend und wir gingen großer Freude ins Bett. Für den nächsten Tag hatte Alfred Meschnigg uns zu einem Ausflug in die Dolomiten eingeladen. Es war ein Erlebnis, am Misurina-See zu stehen und die imponierenden Bergriesen um sich zu sehen. Allerdings war es nicht so einfach, die hungrigen Mägen zu füllen, denn bei den meisten Restaurants waren in der Zwischensaison die Gehsteige hochgeklappt. Wir fanden schließlich aber doch etwas und es erwies sich als Volltreffer.

Der zweite Abend kam und erneut hatte sich einiges an regionaler Prominenz eingefunden. Auch sie wurden ausführlich begrüßt und dann begann das gleiche Programm wie am Vortag. Alle waren genauso gut wie beim ersten Mal, vielleicht sogar besser. Auf jeden Fall waren die Leute auch diesmal sehr angetan und der Berg an den Exemplaren des Mädchens von Agunt auf dem Tisch der Buchhändlerin schrumpfte wie am ersten Tag in rasender Eile.

Nach einem letzten Schluck Bier endete schließlich auch dieser Abend. Wir verabschiedeten uns von unseren Mitstreitern Nathalie, Stephanie, Robert und Wolfgang sowie von Dr. Alfred Meschnigg mit dem Versprechen, im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederzukommen.

Am nächsten Morgen hieß es, von Dölsach Abschied zu nehmen. Bevor es jedoch heimwärts ging, besuchten wir in Lienz noch die Bloggerin Conny von der Eulenzauber-Bücherkiste und verbrachten ein paar angenehme und interessante Stunden bei ihr.

Dann aber richtete Rosi ihren Bug nordwärts. Zu Beginn kamen wir auch gut voran. Dann aber kamen wir kurz vor Mittersill in einen Stau. Es hatte einen Unfall gegeben und die Strecke musste erst geräumt werden. Während wir warteten, entdeckte Iny, das etliche Einheimische nicht einfach nur wendeten und die Strecke zurückfuhren, die sie gekommen waren, sondern auf einer Nebenstraße an uns vorbeizogen. Elmar folgte diesem Beispiel, drehte ebenfalls um und bog ein paar hundert Meter weiter hinten in diese Nebenstraße ein.

Die Straße entpuppte sich als einspuriger Weg entlang eines breiten Baches. Das wäre an sich nicht schlimm gewesen. Allerdings waren etliche Leute auf der anderen Seite des Staus ebenfalls auf die Idee gekommen, ihn zu benützen. Um da aneinander vorbeizukommen, ging es oft um wenige Zentimeter. Einmal musste Elmar auf die mit Steinen befestigte Uferböschung dieses Baches fahren. Iny hatte die Beifahrertür geöffnet und hing halb hinaus, um zu sehen, wie viel Spiel wir noch hatten.

Es waren einige anspannende Momente, doch irgendwann konnten wir wieder auf Hauptstraße einbiegen. Die Unfallstelle und der Stau lagen hinter uns und Rosi brachte uns brav nach Hause.

Die erste, längere Lesereise nach 2019 lag hinter uns. Wie meinte Iny als Fazit: Nach den lähmenden langen Monaten der Pandemie fühlt sie sich zum ersten Mal wieder lebendig. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Iny und Elmar Lorentz

April

Bericht
von Iny und Elmar am 01-05-2022

Ende März fand wieder einmal der Stundendiebstahl statt.

Kommentare dazu erlassen wir uns. Zumindest der von Elmar könnte gegen ihn verwendet werden.

Wir werden aber auch in Sommerzeit unsere Romane so schreiben, wie es sich gehört. Elmar probiert wieder einmal etwas Neues aus. Nach mehreren historischen Romanen wird er immer unruhig und muss sich auf anderem Terrain austoben.

Nach einem warmen und sonnigen März begann der April kalt, regnerisch und teilweise verschneit. Wir haben es zu unserem Bedauern bei einer Fahrt nach Köln erleben müssen. Elmar durfte unterwegs zweimal die vereisten Scheibenwischer säubern. Aber wir wollen nicht davon berichten, sondern von angenehmeren Dingen.

Mittlerweile ist mit 'Die Perlenprinzessin - Missionare' der Dritte von fünf Bänden über unsere Heldin Ruth und ihrer Familie erschienen. Der Roman hat uns auch gleich sehr viel Freude bereitet, denn bereits in der ersten Woche errang er Platz 11 bei der Spiegel-Bestsellerliste Taschenbuch. Er folgte damit dem Beispiel von Band eins 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' und Band zwei 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen', die auf Platz 14 und auf Platz 7 gekommen sind.

Besonders erfreulich ist, dass damit das neunzehnte Jahr hintereinander immer mindestens ein Iny Lorentz Roman einen Platz auf der Bestsellerliste erreicht hat. Bisher haben dies bislang 61 Buchausgaben von uns geschafft und die gesamte Zeit aller Romane auf den Bestsellerlisten beträgt 1.000 Wochen. Da kann man wirklich nicht klagen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

Ebenfalls im April erschienen ist die Fantasy-Anthologie ‚Met-Magie – Der Trunk der Götter, Barden und Bauern‘, zu der wir als Sandra Melli eine Kurzgeschichte beigesteuert haben. Mit 'Die Jagd der Katzenfrau' erlebt unsere Heldin Laisa aus den Chroniken der Dämmerlande ein weiteres ihrer vielen Abenteuer.

bedey-thoms.de/products/met-magie?_pos=1&_sid=5fd584fcc&_ss=r 

www.droemer-knaur.de/buch/reihe/die-chroniken-der-daemmerlande 

Inzwischen liegt auch die erste Recherchereise des Jahres hinter uns, nämlich zur Slawenburg Raddusch. Dort hat uns Herr Lipsdorf, der Leiter und Kurator persönlich durch die Burg und das Museum geführt und uns etliche wichtige Literaturtipps gegeben. Herzlichen Dank dafür! Mittlerweile haben wir uns alle Bücher besorgt und können uns für den geplanten Roman vorbereiten.

slawenburg-raddusch.de/ 

Mitte des Monats gab es einen Abschied. Inspector John Barnaby ging nach 129 Folgen, in denen er und sein Vorgänger Tom Barnaby für uns in Midsomer ermittelt hat, in Urlaub. Es gibt nämlich noch keine weiteren DVDs. Für uns hieß dies, uns nach mehr als einem Jahr etwas Neues für unsere DVD-Nachmittage am Wochenende zu suchen. Es gibt aber genügend Serien und Filme, die bereits Hier! schreien und die Erste haben wir auch schon begonnen.

Aus Tschechien erreichten uns vor zwei Tagen die Belegexemplare der dortigen Ausgabe der 'Wanderapothekerin'. Der Titel lautet 'Vandrovní apatykárka'.
Hier konnten wir die grandiose Übersetzungsleistung des Google-Übersetzers bewundern, der aus der tschechischen 'Wanderapothekerin' eine 'wandernde Apathie' gemacht hat.
'Die Wanderapothekerin' ist im Übrigen der 26. unserer Romane, der in eine andere Sprache übersetzt worden ist.

www.knihydobrovsky.cz/kniha/vandrovni-apatykarka-383264100 

Die letzten drei Monate waren aus besonderen Umständen, über die wir zu gegebener Zeit berichten werden, ziemlich anstrengend und nervenaufreibend. Nun aber geht es bald auf die ersten Lesereisen seit Beginn der Pandemie. Dafür müssen wir zwar noch einige Dinge vorbereiten, aber das dürften wir schaffen.

Ihr könnt uns am 13.05.2022 in Cottbus, am 16.05.2022 in Oberkotzau bei Hof und gleich doppelt am 18.05.2022 und 19.05.2022 in Dölsach bei Lienz in Osttirol erleben. Dort, am Ort des Geschehens, findet die Premierenlesung des 'Mädchens von Agunt' statt.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Wer nahe genug an diesen Orten wohnt und Zeit hat, kann uns live erleben.

Eure Iny und Elmar Lorentz

Frühlingsahnen

Bericht
von Iny und Elmar am 01-04-2022

Noch wissen wir nicht, wie das Wetter im April werden wird.

Zumindest gab es aber bereits das erste Frühlingsahnen. Es ist nun zwei Jahre her, seit Corona die Welt beherrscht. Seitdem gab es für uns weder eine Lesung, eine Buchmesse oder ein Autorentreffen. Wir hoffen sehnlichst, dass es heuer wieder besser wird.

Seit diesem ersten Absatz sind zwei Wochen vergangen. Es ist nun Hektik bei uns eingekehrt und die Zahl der Termine steigt und steigt. Aus gewissen Gründen wird dies bis Ende Mai so bleiben. Wir sind aber zuversichtlich, gut durch diese Zeit zu kommen.

Inzwischen stehen auch unsere nächsten Lesungen fest.

13.05.2022: in Cottbus.

16.05.2022: in Oberkotzau bei Hof.

18.05.2022: in Dölsach in Osttirol. Premierenlesung von 'Das Mädchen aus Agunt'.

24.06.2022: in Ortenberg-Bleichenbach im Wetteraukreis.

26.08.2022: in Berlin-Marzahn.

Eine weitere Lesung ist derzeit in Planung. Wir freuen uns auf jede einzelne Lesung!

Auch sonst gibt es Erfreuliches. Sowohl in Tschechien wie auch in Polen ist die jeweilige Übersetzung von 'Die Wanderapothekerin' erschienen. Jetzt warten wir nägelkauend auf die Belegexemplare.

Bereits gekommen sind die Belegexemplare der Weltbild-Lizenz-Ausgabe der drei Romane der Berlin-Trilogie 'Tage des Sturms', 'Licht in den Wolken' und "Glanz der Ferne'.

www.weltbild.de/artikel/buch/tage-des-sturms-licht-in-den-wolken-glanz-der-ferne_34748492-1?ln=U3VjaGV8U3VjaGVyZ2Vibmlz 

Heute sind von Knaur die Belegexemplare von 'Die Perlenprinzessin - Missionare' gekommen. Dabei handelt es sich um den dritten Band der Reihe nach 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' und 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen'. Zwei weitere Perlenprinzessinnen warten noch auf ihr Erscheinen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

Ein paar positive Nachrichten gab es auch. So wurde mit 'Die Entführung der Wanderhure' auch der dritte Roman dieser Reihe nach Tschechien verkauft, und das genau einen Monat, nachdem der erste Band 'Die Wanderapothekerin' dort auf den Markt gekommen ist.

Besondere Umstände sorgen dafür, dass unsere Zeit derzeit für etliche Dinge etwas eingeschränkt ist. Aber da müssen wir durch.

In dem Rahmen, im dem es noch möglich ist, arbeiten wir natürlich weiter. Schließlich soll es auch in den nächsten Jahren Romane von Iny Lorentz gehen. Es gibt noch etliche Heldinnen, auf die ihr euch freuen könnt.

Als nächste ist Cincia an der Reihe, die am 01.06.2022 als 'Das Mädchen von Agunt' erscheint.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Im Herbst lernt ihr dann Constance kennen. Den Titelbildvorschlag haben wir bereits gesehen. Sobald er offiziell ist, werden wir ihn euch nicht vorenthalten.

Damit herzliche Grüße und bleibt gesund

Iny und Elmar Lorentz

Der Februar 2022

Bericht
von Iny und Elmar am 19-02-2022

Am Sonntag, den 27.02.2022 um 11:00 Uhr kommt in der Sendereihe Literatourbus auf Servus TV die Folge 'Alfred Komarek interviewt Iny Lorentz'.

www.tvspielfilm.de/tv-programm/sendung/literatour,61fbe45881896572ed676a7a.html 

Auch sonst tut sich das eine oder andere. So planen wir bereits die Recherchereisen für nächstes Jahr. Auch bei denen, die noch heuer stattfinden sollen, muss noch das eine oder andere bedacht werden. Wir wollen sie diesmal mit den Lesereisen verbinden, also für Romane recherchieren, die in etwa in der Gegend handeln sollen, in der wir lesen, aber auch unterwegs den einen oder anderen Zwischenstopp einlegen, um uns dort umzusehen.

Gestern sind die Belegexemplare der sechsten Auflage der 'Rache der Wanderhure' erschienen. Wir stehen ein wenig ambivalent zu dem Roman. Er gehört nicht in die offizielle Reihe, die wie folgt aussieht:

1. Die Wanderhure
2. Die Kastellanin
3. Das Vermächtnis der Wanderhure
4. Die List der Wanderhure
5. Die Wanderhure und die Nonne
6. Die Wanderhure und der orientalische Arzt
7. Die Tochter der Wanderhure
8. Töchter der Sünde

Den Roman 'Die Rache der Wanderhure' haben wir auf Wunsch des Verlags geschrieben, da der gleichnamige Film doch stark von seiner ursprünglichen Vorlage 'Die Kastellanin' abweicht. Wir sind dabei dem Drehbuch gefolgt und haben es entsprechend ausgebaut. Eine ähnliche Arbeit hatten wir bereits früher gemacht und sind auch gut damit zurechtgekommen. Trotzdem ist dieser Roman ein wenig das Stiefkind unter unseren Romanen. Dabei war es wirklich eine schöne Arbeit und es gibt immer noch Leserinnen und Leser, die ihn kaufen.

Derzeit diskutieren wir mit unserer Agentin und unserer Cheflektorin über den Editionsplan der nächsten Jahre. Für uns ist es dabei wichtig, weiterhin unserer Linie zu folgen und auf keinen Trend aufzuspringen, der sich, wenn unser Roman erscheint, bereits wieder verlaufen haben kann.

Die aktuellen Romane gehen uns gut von der Hand. Doch langsam wird es an der Zeit, die heimatliche Höhle wieder zu verlassen. So wie es bis jetzt aussieht, werden wir in diesem Jahr öfter unterwegs sein als in den vergangenen beiden Jahren. Wir hoffen auf viele neue Eindrücke und Ideen und auf ein Jahr, in dem im Herbst nicht erneut eine Virusmutation die Bremse straff anzieht.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Im Winter 2022

Bericht
von Iny und Elmar am 05-02-2022

Seit ein paar Tagen herrschen halbwegs winterliche Verhältnisse.

Es hat mehrfach geschneit und ein wenig der weißen Pracht liegt noch im Garten. Es ist so richtig das Wetter, um sich gemütlich an die Schreibcomputer zu setzen und den neuen Roman anzufangen (Elmar) oder an dem bereits begonnenen Roman weiter zu feilen (Iny). Zur Abwechslung reisen wir gedanklich nach Midsomer und lösen mit John Barnaby Mordfälle.

Unser Webmaster Hannes und seine Frau waren letztens da. Von Hannes kam sofort die Frage, was er bei der Homepage neu einbauen soll? Irgendwie werden wir uns etwas einfallen lassen müssen, damit er zufrieden ist. Was, wissen wir allerdings noch nicht. Er macht seine Arbeit nämlich ausgezeichnet und zu unübersichtlich wollen wir die Homepage dann auch haben.

Unser Roman 'Juliregen' macht uns gerade Freude, denn vor mehr als zehn Jahren erschienen, schaffte er es mittlerweile in die neunte Auflage. Da kann man wirklich nicht meckern.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-juliregen-9783426504154 

Neben unserer Homepage sind wir auch auf Facebook und auf Instagram zu finden.

www.facebook.com/Inys.und.Elmars.Romane 

www.instagram.com/iny.lorentz/ 

Die Homepage wird von unserem alten Freund Hannes geführt, der als Romanfigur von Maries Stallknecht bis zu ihrem Stallmeister aufgestiegen ist. Facebook führen wir selbst, während unser Instagram-Auftritt von unserem Frankfurter Freund Manfred verwaltet wird.

Nun war es bei Instagram so, dass zunächst Leserinnen und Leser, Bloggerinnen und Blogger, sowie Kolleginnen und Kollegen unsere Seite abonniert haben. Seit einiger Zeit mehren sich jedoch die Anmeldungen durch knapp bekleidete junge Frauen und muskulöse junge Männer, bei denen ein Interesse an unseren Romanen wohl eher gering sein dürfte. Daher werden wir es uns verkneifen, deren Seiten ebenfalls zu abonnieren.

Außerdem gibt es noch ein kleines Interview mit uns, das über folgenden Link aufrufbar ist.

www.zeilenschlinger.de/post/5-fragen-an-iny-lorentz 

Was gibt es sonst noch zu berichten? Derzeit ist es noch still im Lande. Ab März wollen wir jedoch wieder auf Recherchereise gehen. Und dann freuen wir uns auf die ersten Lesungen um Mai. Bis dorthin werdet ihr aber noch einige Beiträge von uns lesen können.

Iny und Elmar Lorentz

Der Januar

Bericht
von Iny und Elmar am 24-01-2022

Der Januar begann damit, dass Elmar einen neuen Kalender aufgehängt hat.

Am 5.01. gab es ein längeres Zoom-Interview bei Frau May und Frau Ber bei Duett mit Kerzenlicht. Wer uns in Aktion erleben will, kann es über den folgenden Link tun.

www.youtube.com/watch?v=Ix5IOox9nJ8 

Am 11.01. durften wir endlich wieder Bücherluft schnuppern. Wir sind nach Schwindegg gefahren, einen Ort nicht allzu weit von uns entfernt. Die Damen der dortigen Bücherei hatten uns zu ihrem zwanzigjährigen Jubiläum eingeladen und das war für uns die Gelegenheit, endlich mal wieder aus unserem Schneckenhaus herauszukommen. Es war sehr nett, wir haben etliche Bücher signiert und uns munter unterhalten. Anschließend haben wir uns bei dem in der Nähe gelegenen Metzger und Bäcker eine Kleinigkeit fürs Abendessen besorgt.



Am Freitag, den 14.01., beendete Elmar die aktive Arbeit an seinem neuesten Roman. Iny hat bereits ein paar Tage vorher begonnen, die ersten Kapitel zu überarbeiten. Trotzdem braucht Elmar nun eine gewisse Erholungspause. Es war immerhin einer der schwierigsten Romane, den er bisher geschrieben hat. Nach Inys Ansicht, die ihn ja schon einmal ganz gelesen hatte, hat sich die Mühe auch gelohnt. Sie bedauert ein wenig, dass es noch eine gewisse Zeit dauern wird, bis dieser Roman erscheinen kann. Allerdings wollen wir die Reihenfolge unserer Veröffentlichungen nicht umstürzen, da wir die anderen Romane ebenso lieben wie diesen. Er ist aber von der Epoche und den Handlungsschauplätzen etwas Besonderes.

Mittlerweile schmieden wir auch Pläne für die nächsten Recherchereisen. Da die Zeit drängt, hoffen wir, dass die jetzige Coronawelle uns nicht in die Suppe spuckt. Das Problem sind die unterschiedlichen Regeln, die in diesem unseren Lande herrschen. Man weiß oft nicht, wie es in zwei Tagen ist. Wie sollen man dann wissen, wir es in zwei Monaten sein wird. Hoffen wir, dass dann sowohl die Museen wie auch die Restaurants offen sind und die Hotels Gäste aufnehmen.

Wenn nicht, wird es für uns wirklich eng.

In der Hoffnung, dass dies nicht der Fall sein wird, verbleiben wir als eure

Iny und Elmar Lorentz

Vorschau auf das erste Halbjahr 2022

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 06-01-2022

Vorschau auf das erste Halbjahr 2022

Buchmesse Leipzig:

Leider beginnt unsere Vorschau mit einer schlechten Nachricht. Wir werden 2022 keinen eigenen Iny-Lorentz-Stand auf der Buchmesse in Leipzig haben. Die Corona-Vorschriften machen es uns unmöglich, einen Stand so zu führen, wie wir es gerne täten. Der Kontakt zu Leserinnen und Lesern wäre nur erschwert möglich, ebenso das Signieren von Büchern und das Einhalten der geforderten Mindestabstände. Bevor wir hier viel Geld für etwas ausgeben, das sich dann doch als traurige Sache entpuppt, lassen wir es lieber sein.

Es gibt aber auch positive Dinge zu berichten. Wir haben für den Mai zwei Lesungen in Cottbus und Oberkotzau vereinbart, eine im Juni in Ortenberg-Bleichenbach und eine im August in Berlin-Marzahn.

Natürlich gibt es auch wieder neue Romane:

Im April 2022 erscheint 'Die Perlenprinzessin - Missionare'. Dies ist der dritte Band unserer fünfteiligen Reihe um die Perlenprinzessin Ruth Mensing, geb. Simonsen. Wir begeben uns mit diesem Roman erneut nach Tahiti und zu den anderen Inseln der Südsee.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

Bereits erschienen sind die beiden ersten Romane dieser Reihe:

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-rivalen-9783426526057 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-kannibalen-9783426526064 

Da Band vier und fünf der Perlenprinzessin ineinander übergehen, haben wir in Absprache mit dem Verlag entschieden, dass diese beiden Romane im April und Juli 2023 erscheinen sollen.

Im Juni 2022 erscheint damit der Roman 'Das Mädchen von Agunt' um die Heldin Cincia, die um 150 n. Chr. in der Stadt Aguntum im heutigen Osttirol um ihr Leben und ihre Freiheit kämpfen muss.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Ebenfalls im Juni 2022 erscheint unser unter dem Pseudonym Annette Landgraf verfasster Roman 'Das Glück in der Ferne'.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-das-glueck-in-der-ferne-9783426525814 

Wie bei den bereits unter Renee Milan veröffentlichen Romanen 'Die Leihmutter' und 'Eine Frau mit Makel' und den Annette Landgraf Romanen 'Glück wie Glas' und 'Ein Joker fürs Glück' handelt es sich dabei um einen Gegenwartsroman. In 'Das Glück in der Ferne' muss Rica mit einer doppelten Enttäuschung fertigwerden und sich in einer nicht gerade freundlich gesonnenen Umwelt behaupten.

www.droemer-knaur.de/buch/renee-milan-die-leihmutter-9783426521557 

www.droemer-knaur.de/buch/renee-milan-eine-frau-mit-makel-9783426521885 

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-ein-joker-fuers-glueck-9783426525715 


Natürlich wird auch im Herbst wieder ein Iny Lorentz Roman erscheinen. Die Informationen darüber bringen wir, sobald der Verlag sie uns hat zukommen lassen.

Es gibt immer wieder Anfragen über die Reihenfolge unserer mehrbändigen Serien. Daher werden wir in gewissen Abständen immer wieder darauf hinweisen.

Die Wanderhuren-Reihe:

1. Die Wanderhure, 2. Die Kastellanin, 3. Das Vermächtnis der Wanderhure, 4. Die List der Wanderhure, 5. Die Wanderhure und die Nonne, 6. Die Wanderhure und der orientalische Arzt, 7. Die Tochter der Wanderhure, 8. Töchter der Sünde.

Die Preußen-Reihe:
1. Dezembersturm, 2. Aprilgewitter, 3. Juliregen.

Die Auswanderer-Reihe:
1. Das goldene Ufer, 2. Der weiße Stern, 3. Das wilde Land, 4. Der rote Himmel.

Die Wanderapothekerin-Reihe:
1. Die Wanderapothekerin, 2. Die Liebe der Wanderapothekerin, 3. Die Entführung der Wanderapothekerin, 4. Die Tochter der Wanderapothekerin.

Die Berlin-Trilogie:
1. Tage des Sturms, 2. Licht in den Wolken, 3. Glanz der Ferne.

Die Südsee-Saga:
1. Die Perlenprinzessin - Rivalen, 2. Die Perlenprinzessin - Kannibalen, 3. Die Perlenprinzessin - Missionare.
Zwei weitere Bände werden noch erscheinen.

Wir arbeiten bereits an einer neuen Trilogie und haben eine weitere ins Auge gefasst. Es kommt also noch einiges auf euch zu.

Das ist auch bei unseren Einzelromanen der Fall. Da haben wir für die nächsten Jahre einige sehr interessante Zeitepochen und Themen umgesetzt. Den ersten dieser Romane könnt ihr bereits als 'Das Mädchen von Agunt' und den nächsten im Oktober lesen.

Damit wünschen wir euch einen virenfreien Winter und bleibt gesund.

Iny und Elmar Lorentz

Ein frohes Fest

Info
von Iny und Elmar am 20-12-2021

Das zweite Herrschaftsjahr von Corona geht zu Ende



Wir wünschen allen unseren Lesern ein besinnliches Weihnachtfest und ein gesundes neues Jahr, in dem es dann hoffentlich endlich wieder aufwärts geht.

Iny und Elmar

Abschied von 2021

Bericht
von Iny und Elmar am 18-12-2021

Das Jahr 2021 strebt seinem Ende zu.

Es war ein weiteres Jahr ohne die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt, ohne große Autorentreffen und ohne Lesungen.

War es deshalb ein verlorenes Jahr?

Für uns war es das sicher nicht. Wir haben eifrig geschrieben und konnten mehrere Recherchereisen unternehmen, die dafür sorgen, dass wir ohne Probleme weiterschreiben können. Natürlich fehlen uns die Buchmessen und der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. Wir hegen aber die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr endlich wieder dazu kommt. Auch die ersten Lesungen sind bereits für den Mai 2022 angedacht.

Aber noch sind wir im Jahr 2021. Vor wenigen Tagen ist das Taschenbuch von 'Der Fluch der Rose' als unser letzter Roman dieses Jahres erschienen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-der-fluch-der-rose-9783426518908 

Auch sonst gab es heuer einiges von uns zu lesen:

Im Frühjahr erschien 'Die Perlenprinzessin - Rivalen'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-rivalen-9783426526057 

Im Sommer kam 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' heraus.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-kannibalen-9783426526064 

Ebenfalls im Sommer erschien unter zweiten Pseudonym Annette Landgraf der Roman 'Ein Joker fürs Glück'.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-ein-joker-fuers-glueck-9783426525715 

Im Herbst kam der Kurzroman 'Für das Glück der Freundin'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-fuer-das-glueck-der-freundin-9783426527627 

Ebenso im Herbst gab es ein weiteres Abenteuer unserer Wanderhure Marie 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-der-orientalische-arzt-9783426653890 

Dazu gab es noch ein Hörbuch im Rahmen von 25 Jahre Lübbe Audio:

www.luebbe.de/luebbe-audio/hoerbuecher/historische-romane/die-rose-von-asturien-die-tatarin-feuertochter/id_8833546 

Das ist eine ziemliche Strecke und so freut es uns sehr, dass alle Iny Lorentz Romane so erfolgreich waren. Das ist nur möglich, weil unsere Leserinnen und Leserinnen sich auf unsere Romane freuen und wir ihnen die Freude daran bieten, die sie zu Recht verlangen können.

2021 sind nicht nur Romane erschienen, sondern auch welche geschrieben worden. Wir sind auf den Spuren neuer Heldinnen und Helden gewandert und haben mit ihnen gelitten und uns mit ihnen gefreut. Die Arbeit an den Romanen war für uns ein Trost in einer doch recht trüben Zeit.

Zwischen Mitte November und Weihnachten lag noch eine weitere Arbeit an, nämlich zwei Lektorate mit äußerst kurzen Terminen. Wir haben auch das geschafft.

Nun stehen die Feiertage vor uns. Wir werden sie so verleben wie in den letzten Jahren auch, für uns und mit einem guten Film pro Tag auf DVD. Apropos Filme. 2021 haben wir uns an den Wochenenden immer zwei Folgen von 'Inspector Barnaby' angesehen. So konnten wir wenigstens in Gedanken durch England reisen und jene Eindrücke verstärken, die wir auf unseren Fahrten durch dieses Land gewonnen haben. Wegen der zunehmenden Fülle der Fälle, Ortschaften und Städte in der Serie spottete Elmar, 'Zu Beginn war Midsomer ein kleiner Landkreis. So ab Folge fünfzig oder sechzig nimmt es halb England ein!'.

Das war ein kurzer Ausflug ins Private. Kommen wir wieder zum Schreiben. Jeder von uns hat 2021 hunderte von Seiten für die Recherche gelesen. Wir haben auch einen Riesenstapel neuer Bücher für die Recherche gekauft. Die letzten bei ZVAB bestellten Bücher trudeln dieser Tage bei uns ein. Außerdem haben wir etliche Dokumentationen auf DVD und in Mediatheken angesehen. Um es frei nach Bilbo Beutlin im dritten Teil der Herr der Ringe Verfilmung zu sagen. Wir fühlen uns bestens gerüstet für neue Abenteuer, sprich Romane.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr.

Bleibt gesund!

Iny und Elmar Lorentz

Herbstfarben

Info
von Iny und Elmar am 06-11-2021

Der November ist gekommen, die Blätter der Bäume tragen ihre Herbstfarben, und in der Ferne sind bereits das Weihnachtsfest und das neue Jahr zu erahnen.

Mit 2022 werden wir uns in diesem Beitrag auch beschäftigen. Zunächst aber gelten unsere Gedanken noch diesen Tagen.

Nach zwei kurz hintereinander erfolgten Reisen mussten wir uns erst wieder an den normalen Alltag gewöhnen. Dies heißt, erst einmal die Romane, an denen wir derzeit arbeiten, zum Ende zu bringen. Elmar hat seine aktive Phase an seinem Rohtext gestern abgeschlossen. Iny wird noch etwa eine Woche brauchen, dann sind auch Cristinas Abenteuer erzählt und sie kann ich Elmars abgeschlossenen Rohtext widmen. Für Elmar heißt es erst einmal, Atem zu holen und neue Kraft zu schöpfen, damit er sich einer neuen Heldin und deren Leben widmen kann.

Was gab es sonst?
'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' schafften es bis auf Platz zwölf der Hardcover-Bestsellerliste. Das zeigt, dass unsere gute Marie immer noch sehr viele Leserinnen und Leser hat. Inzwischen sind auch bereits die Belegexemplare der zweiten Auflage zu uns gekommen, ebenso die Belegexemplare für die vierte Auflage des Taschenbuchs des Vorgängerbandes 'Die Wanderhure und die Nonne'. Damit können wir mehr als zufrieden sein. Im Hintergrund tut sich auch einiges. Mit etwas Glück wird das eine oder andere sogar Wirklichkeit.

In wenigen Wochen wird die Taschenbuchausgabe von 'Der Fluch der Rose' erscheinen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-der-fluch-der-rose-9783426518908 

Für dieses Jahr sind noch zwei Lesungen geplant. So am 10.12.2021 in Cottbus und am 11.12.2021 in Berlin-Marzahn.

Lesung 10.12.2021:
Beginn 18:00 Uhr
Forum des Medienhauses
Straße der Jugend 54
03050 Cottbus

Lesung am 11.12.2021:
Beginn 17:00 Uhr
Bezirkszentralbibliothek Marc Twain, Foyer
Marzahner Promenade 55
12679 Berlin

Diese beiden Lesungen sind sozusagen der Abschluss des Autorenjahres 2021 und es gilt, das Augenmerk auf das Jahr 2022 zu richten. Auf der Homepage des Knaur Verlags sind bereits unsere im ersten Halbjahr erscheinenden Romane gelistet.

Es beginnt am 01.04.2022 mit 'Die Perlenprinzessin - Missionare', dem dritten Band der fünfbändigen Reihe um unsere Perlenprinzessin Ruth. Auf Band vier werden die Leserinnen und Leser jedoch ein Jahr waren müssen. Band vier und fünf erscheinen nämlich im ersten Halbjahr 2023. In Absprache mit dem Verlag haben wir uns für diese Erscheinungsfolge entschieden, da die Ereignisse in den beiden letzten Bänden noch stärker ineinandergreifen als bei Band eins bis drei.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

Damit unsere treuen Leserinnen und Leser im Sommerurlaub 2023 nicht auf ihren gewohnten Iny Lorentz Roman verzichten müssen, erscheint am 01.06.2022 ein Einzelband, der mit einer interessanten Geschichte verknüpft ist. Wir gehen hier bis in das Jahr 151 n. Chr. zurück und erzählen die Erlebnisse einer jungen Sklavin in der Stadt Aguntum im heutigen Osttirol.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Natürlich sind wir wieder als Annette Landgraf aktiv. Hier erscheint am 01.07.2022 der Roman 'Glück in der Ferne'.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-das-glueck-in-der-ferne-9783426525814 

Unsere Annette Landgraf Romane besitzen einen gewissen abenteuerlichen Hintergrund und erzählen die Geschichte junger Frauen in der Gegenwart.
Bisher sind erschienen:
'Die Leihmutter' (noch unter dem Pseudonym Renee Milan).
'Eine Frau mit Makel' (ebenfalls noch unter Renee Milan).
'Glück wie Glas' ab jetzt unter Annette Landgraf.
'Ein Joker fürs Glück'.
Ab dem ersten Juli nächsten Jahres kommt 'Das Glück in der Ferne' dazu.

Damit bis zum nächsten Mal

Iny und Elmar Lorentz

Erneut unterwegs

Bericht
von Iny und Elmar am 30-10-2021

Kaum von Santorin zurück, hieß es, die Koffer für die nächste Fahrt zu packen.

Die Pandemie hatte uns gehindert, notwendige Reisen zu unternehmen. Daher ging es diesmal Schlag auf Schlag. Auch hier stand die Suche nach neuen Schauplätzen und Ideen für Romane im Vordergrund. Außerdem wollten wir nach mehreren Jahren Pause wieder in ein Thermalbad, um unseren alten Knochen etwas Gutes zu tun.

Unser Ziel war Bad Bertrich in der Eifel. Von dort aus war es nicht weit zu Mosel und zu einigen anderen Stellen, die wir uns ansehen wollten. Bereits im Vorfeld hatten wir mit unseren Frankfurter Freunden Gabi und Manfred verabredet, uns dort zu treffen und ein paar Tage miteinander zu verbringen. Wegen der Pandemie hatten wir die beiden seit der Buchmesse 2019 in Frankfurt nicht mehr gesehen. Da gab es doch einiges zu erzählen und zu besprechen. In Bad Bertrich trafen wir uns auch mit der Autorin Sandra Regnier, die dort in der Nähe wohnt und die wir im Lauf der Jahre sehr zu schätzen gelernt haben.

Wir machten mit Gabi und Manfred zusammen mehrere Ausflüge und steuerten am ersten Tag das Kriminalhaus in Hillesheim an. Wir waren schon vor ein paar Jahren einmal dort gewesen, Gabi und Manfred nicht, und so waren die beiden entsprechend neugierig.

www.kriminalhaus.de/ 

Gegessen wurde im Café Sherlocks, dann gab Ralf Kramp, der Verleger des KBV Verlags uns die Gelegenheit, das Kriminalmuseum und das Kriminalarchiv anzusehen. Manfred meinte beeindruckt, dass selbst wir nicht so viele Bücher hätten. Wir haben nicht nachgezählt, sind aber mit unserer eigenen Sammlung sehr zufrieden.

Kaum hatten wir Gabi und Manfred getroffen, hieß es Abschied zu nehmen, wenn auch nur für einen Tag. Wir waren vom SWR in die Sendung Nachtcafé eingeladen worden und mussten daher von Bad Bertrich nach Baden-Baden ins Studio fahren. Rosi brachte uns gut dorthin und es wurde eine sehr interessante, aber auch berührende Sendung mit dem heimlichen Star Hanni, dem Assistenzhund.

www.ardmediathek.de/nachtcafe/im-doppelpack/swr-fernsehen 

Am Tag darauf kehrten wir nach Bad Bertrich zurück. In den nächsten Tagen besuchten wir mit Gabi und Manfred zusammen Museen, wieder Museen und zur Abwechslung den Kaltwassergeysir in Wallenborn, volkstümlich auch 'Brubbel' genannt.

Bald aber hieß es für Gabi und Manfred, nach Frankfurt zurückzufahren, während wir noch ein paar Tage blieben, um uns einige weitere Stellen anzusehen.

Außerdem galt es, den Schwung, den wir aus Santorin mitgebracht hatten, auszunützen, um eine weitere Romanidee auszuarbeiten. Dies geschah unter dem Zeichen des Pegasus, der die Glaskuppel in der Hotellobby zierte. Wir hatten diesmal unsere Laptops bei uns und die wurden jetzt auch gebraucht.

Zu sagen ist noch, dass wir an allen Tagen bis auf die beiden, die wir nach Baden-Baden und zurückfuhren, brav ins Thermalbad gegangen sind, um unsere alten Knochen wieder auf Vordermann zu bringen. Ob das geklappt hat, werden wir sehen. Für unsere Romane hat sich der Aufenthalt auf jeden Fall gelohnt.

Iny und Elmar Lorentz

Wieder mal was Neues

Bericht
von Iny und Elmar am 08-10-2021

Mittlerweile ist es Oktober geworden. Der Herbst ist ins Land gezogen und die Tage werden immer kürzer.

Neuigkeiten gibt es trotzdem. So konnten wir im September die erste Recherchereise seit über einem Jahr in Angriff nehmen. Einen Bericht gibt es hier auf der Homepage unter 'Reisen' und Fotos in der 'Galerie'.

www.inys-und-elmars-romane.de/infoN.php 

www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2021 

Die Recherchereise war sehr erfolgreich. Wir haben alles gesehen, was für uns von Bedeutung war, konnten uns mit ausreichend Material versorgen und erhielten zudem Hinweise auf zwei Filmdokumentationen, von denen wir uns die Erste bereits besorgt haben. Die andere ist bestellt. Wie bei früheren Reisen sprudelten auch diesmal die Ideen und wir konnten die Heimreise mit einem fertigen Exposé antreten. Weiter nutzten wir die Reise, um einige Romanideen zu entwickeln. Im nächsten Jahr stehen (nicht nur) dafür ebenfalls Recherchereisen an.

25 Jahre Lübbe Audio:

Lübbe Audio, bei dem die meisten unserer Hörbücher erscheinen, feiert dieses Jahr seine 25jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund wurde eine aus zehn Boxen bestehende Jubiläumsreihe auf den Markt gebracht, die jeweils drei Romane enthält. Zu unserer großen Freude gehören wir zu den zehn Autorinnen und Autoren, die dafür ausgewählt worden sind. Außer uns sind auch Dan Brown, Ken Follet, Arnaldur Ingridason, Petra Hülsmann, Mario Giordano, Andreas Eschbach, Bernd Stelter, David Baldacci und Dieter Nuhr mit dabei. Unsere Box besteht aus den Hörbüchern der Romane 'Die Rose von Asturien', 'Die Tatarin' und 'Feuertochter' und bildet damit ein breites Spektrum unseres Schaffens ab.

luebbe.de/rose-von-asturien-tatarin-feuertochter 

www.luebbe.de/luebbe-audio-jubilaeum 

Nun steht in diesem Jahr nur noch die Taschenbuchausgabe von 'Der Fluch der Rose' an, die Anfang Dezember erscheinen wird.

www.droemer-knaur.de/fluch-der-rose 

Aber keine Sorge! Im nächsten Jahr geht es munter weiter.


Eure

Iny und Elmar Lorentz

20 Jahre Zusammenarbeit mit der Agentur

Bericht
von Iny und Elmar am 19-09-2021

Im September 2001 fuhren wir nach München in die Verlagsagentur Kolf, um dort einen Agenturvertrag zu unterschreiben.



Wir hatten eine gewisse Hoffnung, dass es diesmal klappen könnte. Ein Jahr vorher hatte uns nämlich eine andere Agentur mit der Begründung, wir könnten doch nicht schreiben, vor die Tür gesetzt.

Frau Kolf, wie sie damals für uns noch hieß - mittlerweile sind wir längst per du - empfing uns in ihrem Büro, legte uns den Vertrag vor, und stellte dabei eine sehr interessante Frage. "Was schreiben Sie als Übernächstes?"

Sie hätte es nicht tun sollen, denn in der nächsten halben Stunde legten wir mit mehreren Ideen los, die wir umsetzen wollten. Lianne hörte uns aufmerksam zu, nickte ein paar Mal, und machte sich mehrere Notizen. Sie fragte auch nach dem Roman, an dem wir gerade arbeiteten, und fand, dass der von uns gewählte Arbeitstitel 'Die Hübschlerin' nicht so ziehend wäre.

"Hübschlerin! Diesen Begriff kennt doch heutzutage niemand mehr. Um was geht es in diesem Roman? Um eine wandernde Hure? Also nennen wir diesen Roman 'Die Wanderhure'!"
Lianne wusste damals nicht, was sie mit diesem Titel lostreten würde. Aus den Verlagen kamen zunächst einmal Entsetzensschreie. "Welcher Mann kauft seiner Frau oder Freundin zu Weihnachten ein Buch mit dem Titel 'Die Wanderhure'?", hieß es da.

Inzwischen gibt es 'Die Wanderhure' in mehreren Dutzend Buchausgaben, als Film und als Theaterstück. Allein das Taschenbuch bei Knaur ist weit mehr als eine Million Mal über den Ladentisch gegangen.

Auch sonst können sowohl Lianne, deren Co-Agentin Isabel Schickinger und wir mehr als zufrieden sein. Neben der Wanderhure wurden fünf weitere Romane verfilmt und mittlerweile haben wir mehr als 15 Millionen Bücher verkauft. Dazu kommen 78 Bücher, von denen die meisten mit insgesamt etwa tausend Wochen auf den Bestsellerlisten standen. Wir können daher mit Fug und Recht sagen, dass unsere Zusammenarbeit mit Lianne Kolf und Isabel Schickinger sehr erfolgreich war und ist.

2001! Das bedeutet, im September 2021 ist es genau zwanzig Jahre her, seit wir mit der Verlagsagentur Kolf zusammenarbeiten. Das war ein Grund zu feiern.
Wegen der Pandemie waren wir 21 Monate nicht mehr in der Agentur, und ebenso lange haben wir keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzt. Diesmal aber musste es sein. Mit Masken vor dem Gesicht wagten wir uns in die U-Bahn. Die Aufforderung, Abstand zueinander zu halten, ist sicher gut gemeint, aber wenn jeder sie befolgen würde, müssten die meisten Leute zu Fuß gehen oder die U-Bahnen im Minutentakt fahren. Letzteres geht schon mangels verfügbarer U-Bahn-Züge und fehlendem Personal nicht, und dass Erste ist bei einer Strecke von zehn Kilometern und mehr auch nicht unbedingt anzuraten. Also hieß es, Zähne zusammenbeißen und rein in den Waggon.

Umso herzlicher war die Begrüßung in der Agentur. Neben Lianne und Isabel gehört auch Tatjana zu jenen, die bereits 2001 in der Agentur waren. Neue sind dazu gekommen und begleiten uns teilweise auch schon seit Jahren, wie Renate, Simone und Bettina. Es war sehr schön, sie nach fast zwei Jahren wiederzusehen.

Es gab eine schöne Brotzeit, und natürlich viel Gesprächsstoff. Wir unterhielten uns auch über ein kleines Projekt, das wir zusammen mit jemand anderem planen, und sprachen, als unsere Cheflektorin Michaela hinzukam, über unsere weiteren Schreibpläne. Derzeit bedienen wir zwei Schienen, zum einen als Iny Lorentz die historischen Romane und als Annette Landgraf den zeitgenössischen Roman, oder wie Elmar es einmal nannte 'Iny Lorentz in der Jetztzeit'.

www.droemer-knaur.de/autor/iny-lorentz-3000270 

www.droemer-knaur.de/autor/annette-landgraf-3005312 

Die Zeit verging wie im Flug und als die Zeit zum Aufbruch kam, geschah dies mit einer gewissen Wehmut, aber auch mit der Hoffnung, uns in diesem Jahr noch einmal wiederzusehen.

Danke, Lianne, Isabel und Tatjana, für zwanzig Jahre exzellente Zusammenarbeit. Lasst uns so weitermachen!

Iny und Elmar Lorentz

Ruhigere Tage

Bericht
von Iny und Elmar am 18-09-2021

Es gab zwar auch Termine, aber dabei ging es mehr ums Haare schneiden und um Routineuntersuchungen beim Arzt.

In diesen Tagen schneiten uns auch die Belegexemplare unseres Kurzromans 'Für das Glück der Freundin' ins Haus. Er gehört zu einer Reihe von insgesamt sechs Romanen, die außer 'Für das Glück der Freundin' auch 'Das Parfüm der Liebe', von Hanna Caspian, 'Inselsommerstürme' von Gabriella Engelmann, 'Heller als alle Sterne' von Dani Atkins, 'Find me in Green Valley' von Lilly Lucas und 'Tausche Koffer gegen Liebe' von Laura Jane Williams umfasst. Diese Reihe wurde unter dem Oberbegriff 'Sehnsuchtsmomente' zur Feier des 75-jährigen Bestehens des Droemer Verlags und des 150-jährigen Bestehens des Knaur Verlags aufgelegt.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-fuer-das-glueck-der-freundin-9783426527627 

Die ruhigen Tage haben wir auch dazu benutzt, Ideen für neue Romane zu besprechen. Es gilt schließlich, die Recherchereisen für 2022 vorzubereiten. Durch die Corona-Epidemie sind wir 2020 und 2021 schneller vorangekommen als Anfang 2020 geplant. Daher haben wir in diesem Jahr bereits die ersten für 2022 geplanten Romane geschrieben und werden noch einen weiteren beginnen.

Ach ja. Am 29.08. sprang übrigens unsere Heizung an. Es ist doch etwas unsommerlich kalt geworden.

Für die nächsten Tage gibt es nur zu vermelden, dass Elmars Schwester und seine Nichten zu Besuch waren und dabei auch den mehrfach preisgekrönten Kirchenneubau in unserer Gemeinde betrachtet haben. Wir haben auch die beiden anderen Kirchen aufgesucht, die es hier noch gibt.

Inzwischen wurde uns ein Vorabexemplar unseres am 01.10. erscheinenden Romans 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' zugeschickt.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-der-orientalische-arzt-9783426653890 

Wir müssen damit ein kleines Video aufnehmen, das irgendwann im Youtube-Kanal von Droemer Knaur zu sehen sein wird.

Iny und Elmar Lorentz

Schöne Tage mit Carmen

Bericht
von Iny und Elmar am 27-08-2021

In der Corona-Zeit sind mehrere geplante Recherchereisen ins Wasser gefallen.

Für Leute wie wir, die Landschaften und Orte sowohl visuell, wie auch gefühlsmäßig aufnehmen, war dies sehr schlimm, weil wir unsere Schreibpläne für 2021 dadurch umstoßen mussten. Ebenso fehlten uns wichtige Kontakte. Unsere Agentin haben wir das letzte Mal im Dezember 2019 gesehen. Unseren Webmaster Hannes und seine Frau haben wir im letzten Jahr genau einmal getroffen. Heuer war es zum Glück schon zweimal. Aber das war natürlich zu wenig und zu kurz.
Unsere Frankfurter Freunde Gabi und Manfred konnten wir seit Oktober 2019 nicht mehr sehen. Wie Hannes und Petra, die für die Homepage und deren Design verantwortlich zeigen, gehören auch sie zu den Menschen, die uns zuarbeiten. So fertigen sie für uns Lesezeichen, Schlüsselanhänger u.ä., die wir bei der Buchmesse in Leipzig verteilt haben und 2022 hoffentlich wieder verteilen können.
Ebenfalls zu unseren Unterstützern zählt Carmen von Carmens Bücherkabinett. Da sie und ihr Mann viele Reisen unternehmen, bekommen wir von ihnen Informationen über für uns interessante Stellen, die uns bei unseren Recherchen helfen. Außerdem besprechen wir mit Carmen die Titelbilder, und bekommen Tipps von ihr.
Im letzten Jahr haben wir sie nur eine Stunde lang gesehen und da blieb wenig Zeit zum Reden.
Heuer konnten Carmen und ihr Mann mit ihren Töchtern wieder mehrere Tage zu uns kommen und uns bei einer sehr kniffeligen Sache mit Inys neuem Smartphone helfen. Außerdem gab es längere Gespräche über Buchthemen, Covergestaltung und dergleichen. Sie haben es auch geschafft, uns aus unserer Höhle herauszulocken, in die wir uns wegen Corona verkrochen hatten. Unser Erlebnis eine gute Woche vorher im Hirschgarten hatte gezeigt, dass wir dringend wieder unter Menschen müssen, wenn wir uns nicht auf Dauer in unserem Häuschen verkriechen wollen.
So folgten wir einmal Inys Vorliebe für Dinosaurier und fuhren zum Dinoland nach Tüssling. Es war sehr heiß, die Leute ballten sich am Eingang und es kostete uns Überwindung, zu bleiben. Wenigstens verliefen sich die Leute nach einer Weile ein wenig. Der Ausflug lohnte sich aber. So waren die dargestellten Dinos recht gut getroffen und das Gelände war dann doch weitläufig genug, so dass uns nicht andauernd andere Leute über die Füße latschten. Das Museum war klein und hätte besser strukturiert werden können, reichte aber für diese Veranstaltung aus. Die für Kinder gedachte Dino-Show war sehr kindergerecht. Carmen und Andis Sechsjähriger hat sie gefallen, während die Zehnjährige doch bald zu gähnen begann.
Am Abend sprachen wir noch über unsere nächsten Schreibpläne und hörten uns an, was Carmen dazu zu sagen hatte.
Am nächsten Tag war unser Ziel ein Wildpark, bei dem es mehrere alte Haustierrassen gibt. Die Zahl der Vierbeinigen, sprich der Säugetiere, war gegenüber den zweibeinigen Gefiederten arg in der Minderzahl. Interessant war es für uns aber trotzdem. Man muss sich auch als Autoren immer wieder bewusst machen, dass es früher keine durchgezüchteten Haustierrassen wie heutzutage gab, und auch welche, die längst vergessen sind. Vierhörnige Schafe – und bei ihnen nicht nur die Böcke – Wollschweine und Esel bringt man nicht unbedingt mit früheren Zeiten in unseren Breiten zusammen.
Es gab auch Alpakas. Das ist jedenfalls keine Haustierrasse, über die man als Autorenpaar historischer Romane schreiben sollte, es sei denn, der Roman spielt in Südamerika.
Aber lassen wir das. Der Wildtierpark Oberreith hat jedenfalls unsere Erwartungen erfüllt. Auch war er weitläufig genug, um den Leuten aus dem Weg gehen zu können, und wir sind wieder einmal aus unseren vier Wänden herausgekommen.
Auch an dem Tag wurde viel besprochen. Es ging um unsere nächste Recherchereise und einige Dinge mehr.
Als Carmen, ihr Mann und die Kids sich schließlich verabschiedeten, hatten wir beide das Gefühl, doch wieder ein wenig lebendiger geworden zu sein.
Nachtrag: Navi-Hersteller täten gut daran, eine Funktion einzubauen, durch die man dem Sch...vonderZensurgestrichen beibringen kann, dass eine Straße gesperrt ist und man eine Ausweichroute braucht.

Iny und Elmar Lorentz

Treffen im August

Bericht
von Iny und Elmar am 17-08-2021

Ein scharfer Kontrast: Die Pandemie hatte Treffen mit Autorenkolleginnen und -kollegen lange Monate unmöglich gemacht.

Daher waren wir froh, als Werner Gerl einen Stammtisch der Münchner Gruppe des Syndikats vorschlug. Das Syndikat ist die Gemeinschaft der Krimischreibenden des deutschsprachigen Raums.
Treffpunkt war der Hirschgarten, Münchens größter Biergarten. Den zu finden war erst einmal die Aufgabe der Dame unter der Motorhaube, die sich während der Autofahrt immer wieder erdreistet, uns Anweisungen zu geben. Wir folgten ihr bis kurz vor dem Ziel, wo uns dann das Parkplatzschild des Hirschgartens den Weg wies. Am Biergarten angekommen, desinfizieren wir uns coronagemäß die Hände, trugen uns in die Liste ein, und suchten dann den Tisch des Syndikats.
Obwohl die Tische des Biergartens sicher weiter auseinander gestellt waren als früher, drängten sich hier Menschen, Menschen und Menschen. Für Leute wie uns, die in den letzten Monaten gerade mal vier Verwandte auf einmal gesehen haben, war es wie ein Kulturschock. Noch während Elmar überlegte, ob er nicht doch besser Werner Gerl anrufen uns sich von ihm einweisen lassen sollte, entdeckte Iny diesen und wir retteten uns an den Syndikatstisch.
Insgesamt waren wir schließlich zu acht. Es wären sicher mehr gekommen, doch hatten an dem Tag die Lokführer eine Auszeit eingelegt, so dass einige dadurch am Erscheinen gehindert wurden. Die Stimmung war gut und beim Schlange stehen an der Schänke hielten die meisten Leute auch den vorgeschriebenen Abstand ein. Für Elmar gab es alkoholfreies Bier, eine Zweidrittelbreze und einen Steckerlfisch, für Iny Wasser, Tee, eine Schmalznudel und die restliche Drittelbreze. Zwar gelang es uns nicht ganz, die Menschenmassen um uns herum zu ignorieren, doch war es schön gewesen, wieder unter unseresgleichen zu sein.
Auf dem Heimweg mussten wir der Dame unter der Motorhaube beibringen, dass eine gesperrte Straße auch für uns unpassierbar ist. Sie hat sich aber dann doch wieder eingekriegt und wir sind gut nachhause gekommen.


In Passau:

Vor fünfzig Jahren im Juli, Elmar lebte damals noch auf dem Bauernhof, kam eines der früheren Mitglieder unseres ein Jahr zuvor aufgelösten Science Fiction Clubs zum ihm aufs Feld und fragte, ob er mit ihm am Sonntag nach Passau mitkommen wolle, um die dortigen SF-Fans zu besuchen. Es ging dem Guten hier auch um das Benzingeld zu teilen. Immerhin gaben wir unser Taschengeld zu jener Zeit lieber für Bücher aus als für anderes.
So kam es, dass Elmar damals mit nach Passau fuhr. Im Nachhinein gesehen war es einer der Wendepunkte seines Lebens, auch wenn er es damals noch nicht begriff. Er lernte Gustav Gaisbauer kennen, Franz Schröpf und noch ein paar andere, die mittlerweile in den Schatten der Vergangenheit verschwunden sind. Bei Gustav war das anders. Seine und Elmars Freundschaft hat die Jahrzehnte überdauert und so war es für uns klar, dass wir zum fünfzigsten Jahrestag nach Passau fahren würden.
Dabei traf es sich gut, dass wir auch den Graphiker Gabriel Nemeth besuchen konnten, der für die Plakate für die Buchmessen in Leipzig gemalt hat, auch er ein Freund aus sehr alten Tagen.
Wir steuerten daher unsere Rosi frohgemut nach Passau und kamen gut dort an. Es war sehr schön, Gabriel und Gustav wiederzusehen und auch wenn wir ein wenig wehmütig über alte Zeiten sprachen, so war es doch ein wunderschönes Treffen und wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen.


Ein lange geplanter Besuch:

Anfang 2020 schrieb uns unsere Kollegin Nora Welling, sie hätte herausgefunden, dass wir in ihrer Nachbargemeinde leben würden. Wir freuten uns über den Kontakt und luden sie zu uns ein. Doch dann funkte Corona dazwischen. Lange Monate waren die Gehsteige hochgeklappt und es ließ sich einfach nicht machen. Wenn es dann doch möglich gewesen wäre, kam etwas anderes dazwischen, und ehe wir uns versahen, standen wir wieder vor hochgeklappten Gehsteigen.
Wir überlegten die verrücktesten Konstruktionen, uns doch treffen zu können, doch dauerte es bis Mitte August dieses Jahres, bis Nora Welling und ihr Mann zu uns kommen konnten.
Es waren, wenn man es so nimmt, die ersten, wirklich fremden Leute, die wir seit anderthalb Jahren getroffen haben und somit eine Premiere. Die hielt aber auch, was sie versprach, denn es wurde ein sehr schöner Abend mit angenehmen Gesprächen, die laut nach einer Wiederholung rufen.

Es ist wieder mehr los

Info
von Iny und Elmar am 09-08-2021

Liebe Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser und Sonstige!

Wir haben uns entschlossen, den starren Monatsrahmen vorerst aufzugeben und uns wieder in kürzeren Intervallen zu melden. Immerhin hoffen wir doch, dass uns der Leben wieder mehr bringt als den wöchentlichen Einkauf im Supermarkt.

Jedenfalls sind wir am 01.08. zu Elmars Cousin Heinz und dessen Familie nach Franken gefahren. Leider haben die Bratwürste dort zu gut geschmeckt, denn Elmar hat sich nämlich daran überfressen. Unsere Rosi, wie unser Auto nun endgültig heißt, hat sich dabei gut bewährt. Wer die Farbe des Wagens kennt, weiß auch, warum aus Röschen Rosi wurde.

Am 04.08. hat Elmar die berühmten vier Buchstaben unter seinen neuesten Rohtext gesetzt. Nun muss er diesen Roman noch einmal überarbeiten, dann kann Iny sich seiner annehmen. Nach drei Bänden mit der gleichen Hauptheldin und einigen Nebenheldinnen und -helden leidet Elmar nun wieder unter einem ziemlichen Trennungsschmerz.

Am 05.08. ging es in die Vorrecherche für ein neues Romanprojekt. Ziel war ein kleines Museum, das nahe genug lag, um an einem Nachmittag angefahren zu werden. Hier hat uns Rosi zunächst geärgert, denn das ganze Elektronikgesumse mit Navi usw. wollte und wollte nicht laden. Erst nach nach etlichen zehn Kilometern kriegte das Biest sich ein. Zur Strafe musste die Dame unter der Motorhaube weiterschlafen, denn wir sind auch ohne ihre Hilfe ans Ziel gekommen. Es war ein kleines Museum, aber für unsere Recherchen sehr interessant und wir konnten auch mehrere für unser geplantes Projekt wichtige Bücher kaufen. Sehr schön war, dass wir gleich zu Beginn der Öffnungszeiten dort waren und das Museum mehr als eine Stunde ganz für uns allein hatten. Erst als wir uns wieder verabschiedeten, kamen die nächsten Besucher.


Am 06.08. hat Elmar bei Google eine interessante Neuigkeit entdeckt. Heuer ist sie noch nicht relevant, aber im nächsten Frühjahr könnte sie es sein. Dann werden wir sie auch entsprechend verkünden.

Im Banne des Virus 2021, Teil 7

Bericht
von Iny und Elmar am 31-07-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 7

01.07.2021:
Auch wenn derzeit die Delta-Variante des Virus die Nachrichten beherrscht, so hoffen wir doch, dass wir unser Corona-Tagebuch bald beenden können. Es wird an der Zeit, mal wieder über etwas anderes zu berichten.
So musste der stolze Löwe auf dem Kalender einem jungen Karakal weichen.
Die Arbeit ging planmäßig weiter. Zudem war für Elmar wieder Einkaufstag.


02.06.2021 - 04.06.2021:
Drei Tage wie viele andere davor. Wir sind ein wenig spazieren gegangen, haben gearbeitet, und Samstag- und Sonntagnachmittag je eine Folge von Inspector Barnaby angesehen.


05.07.2021 - 06.07.2021:
Es tut sich zwar das eine oder andere im Hintergrund, das teilweise bis weit ins nächste Jahr Auswirkungen haben wird, aber es ist nichts, das derzeit relevant wäre. Wir arbeiten, gehen spazieren, und warten darauf, zum zweiten Mal geimpft zu werden, um auch wieder aus unseren Nestchen herauskommen zu können. Gleichzeitig starren wie ein wenig erschrocken auf das, was dann auf uns zukommen mag. In den letzten anderthalb Jahren haben sich unsere direkten Kontakte auf Elmars Begegnung mit der Supermarktkassiererin reduziert, also doch ein wenig eingeschränkt gewesen. Nun könnte es ab August wieder turbulent zugehen.


07.07.2021:
Für heute war ein Zoom-Meeting geplant. Elmar hat von seinem Internetcomputer aus eingeladen. Und was war dann? Sein Mikrofon hat den Geist aufgegeben. Alle Versuche, es wieder in Gang zu bringen, sind gescheitert. Jetzt warten wir auf den PC-Doktor, damit er dieses Malheur bereinigt. Es war wieder einmal einer der Tage, an denen man sich einen Hals wünscht, den man würgen kann.


08.07.2021:
Heute sind wir mit dem Wecker aufgestanden, da sich ein Handwerker zu sehr früher Stunde angekündigt hatte und wir bis dorthin das Badezimmer geräumt haben mussten. Wer mit anderthalb Stunden Verspätung erschien, war natürlich der Handwerker. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir auch ausschlafen können.
Außerdem war wieder Elmars Einkaufstag. Wegen des frühen Aufstehens geschah dies zu früher Stunde. Es ist Elmar gelungen, nicht über die Regaleinräumer im Supermarkt zu stolpern.


09.07.2021:
Erneut Druckfahnen! Elmar rief entsetzt, ob er denn der Sultan wäre, weil er so viele Schwiegermütter hätte. Druckfahnen sind bei Autoren ähnlich beliebt wie überraschende Besuche von Schwiegermüttern.


10.07.2021:
Für Iny stand die zweite Impfung an. Elmar wäre am Tag darauf an der Reihe gewesen, doch er fragte im Impfzentrum, ob sie ihn nicht auch gleich impfen könnten, da er sonst am nächsten Tag noch einmal 25 Kilometer einfach fahren müsste. Es klappte und so haben wir beide unsere Spritze bekommen.
Mit den Nebenwirkungen war es an dem Tag noch nicht so schlimm, auch wenn wir uns beide relativ früh in die Betten verkrochen.


11.07.2021:
In der Nacht begannen die ersten Nebenwirkungen. Am Tag selbst waren wir ziemlich marode und zogen es vor, uns mehrmals ins Bett zurückzuziehen.


12.07.2021:
Es tut uns zwar immer noch das eine oder andere weh, aber wir sind an unsere Arbeit zurückgekehrt.


13.07.2021:
Ein Gespräch zum Kennenlernen. Mal sehen, ob es Früchte trägt. Auf jeden Fall war es eine interessante Begegnung.
Außerdem gab es heute Kritik von Iny an Elmar. Sie will bei einem Großkapitel noch eine Szene haben. Wie meistens hat sie recht.


14.07.2021:
Nach dem gestrigen doch sehr intensiven Gespräch hatten wir heute auf einen ruhigeren Tag gehofft. Der Verlag war anderer Ansicht. Es gab gleich zwei Sonderarbeiten, die heute erledigt werden mussten. Zudem muckt Elmars Kartenlaufwerk, bzw. hat vorerst den Geist aufgegeben. Zum Glück haben wir bereits ein neues Gerät bei unserem PC-Doktor bestellt, so dass es uns nicht in Schwierigkeiten bringen kann.


15.07.2021:
Elmar musste lernen, dass Kamillentee mit Vanille und Manuka-Honig immer noch wie Kamillentee schmeckt, und nicht wie erhofft nach Vanille. Außerdem war wieder Einkaufstag und es ist heute auch nichts kaputt gegangen.


16.07.2021:
Wir haben eine Einladung erhalten, die drei Tage später aus aktuellem Anlass auf einen späteren Termin verschoben werden musste. Sobald es so weit ist, gibt es die Informationen.


17.07.2021:
Ein ruhiger Tag. Spazieren gehen, schreiben, eine Folge von Inspector Barnaby ansehen.


18.07.2021:
Elmar hat auch diese Schwiegermutter erledigt, sprich die Druckfahnen gelesen. Nun liegen die 475 Seiten bei Iny, damit sie sich diese ebenfalls anschaut.


19.07.2021:
Das Interessanteste an diesem Tag war, dass es ihn gab.


20.07.2021:
Endlich haben wir die Hosen, die wir schon vor längerer Zeit gekauft haben, zum Kürzen gebracht. Jetzt dürfen wir nur nicht vergessen, sie wieder abzuholen.


21.07.2021 - 23.07.2021:
Iny beschäftigt sich mit der Schwiegermutter, Elmar sieht langsam die Zielgerade unserer neuen Trilogie vor sich und liest gleichzeitig die Kapitel von Band zwei nach, mit dem Iny bald fertig zu sein hofft.
Sonst tut sich derzeit nichts, außer dass am 22.07. unsere Spülmaschine zu mucken begonnen hat. Am 23.07. kam Gott sei Dank unserer Elektriker und brachte sie wieder zum laufen.


24.07.2021:
Berichtigung zur Spülmaschine. Wir dachten, sie würde wieder gehen. Als wir sie jedoch anschalteten, gab es einen Kurzschluss und das Ding hat endgültig den Geist aufgegeben. Bis die neue Spülmaschine kommt, heißt es, wieder mit der Hand zu spülen.
Der Ärger mit der Spülmaschine hinderte uns aber nicht an unserem geplanten Besuch bei Elmars Schwester. Wir hatten sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen, und die 67 km einfach waren die längste Autofahrt seit der Recherchereise nach Meiningen im August 2020.


26.07.2021:
Nach einem ereignislos verlaufenen Sonntag kamen am heutigen Montag unsere Cheflektorin Michaela und Renate aus der Agentur zu uns, um mit uns über das vergangene Jahr und die Planungen für die nächsten Jahre zu sprechen. Wir haben beide seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen und nur per E-Mail und Telefon Kontakt halten können. Dabei kann aber nie so ausführlich werden wie bei einem persönlichen Gespräch, und auch nicht so viele Themen ansprechen. Auf jeden Fall war es ein sehr angenehmes und erfolgreiches Gespräch, bei dem es auch um die Romane in den weiteren Jahren ging.
Übrigens ist es sehr angenehm, wenn im Elektrogeschäft eine Spülmaschine im Lager steht, die auf einen Käufer wartet. Seit heute hat diese Spülmaschine einen neuen Besitzer.


27.07.2021:
Elmar hat die auf die richtige Länge gekürzten Hosen geholt. Außerdem sind wir mal wieder um den Teich gewandert, haben also eine längere Strecke zurückgelegt als die letzten Male, und gearbeitet. Am Nachmitten hat Iny mit unserer Agentin telefoniert. Es ging um neue Pläne für die Zukunft.


28.07.2021:
Ein ganz normaler Tag. Wir sind spazieren gegangen, haben gearbeitet, und am Abend war Iny bei einem Zoom-Meeting mit anderen Autorinnen dabei.


29.07.2021:
Für Elmar war es der wöchentliche Einkaufstag. Iny konnte ihre Schwiegermutter, sprich die Druckfahnen verabschieden. Sonst wollte niemand etwas von uns.


30.07.2021:
Vor zwanzig Jahren sind wir der Einladung von Hannes, einem damaligen Kollegen von Iny, zum Grillen gefolgt. Wir hatten bis dorthin bald zwanzig Jahre mit äußerst überschaubaren Erfolg geschrieben und wussten weder, dass wir ein paar Jahre später als Iny Lorentz Karriere machen würden, noch, dass Hannes ein paar weitere Jahre später die Webseite für uns gestalten und als Webmaster betreuen würde. Es war damals ein sehr schöner Nachmittag und Abend und Hannes meinte spontan, dass wir im Jahr darauf wieder zusammen grillen sollten.
Im nächsten Jahr ging es aber wegen Terminschwierigkeiten nicht. Dafür aber trafen wir uns 2003 wieder bei Petra und Hannes im Garten. Für uns war es ein entscheidendes Jahr. Wenige Wochen später erschien mit 'Die Kastratin' unser erster Iny-Lorentz-Roman. Es war aber erneut ein wunderschöner Abend und wir erhielten auch gleich die Einladung fürs nächste Jahr.
Seitdem sind wir jedes Jahr im Juli oder August zu Petra und Hannes gefahren und haben uns verwöhnen lassen. Es ist eine liebe Tradition geworden, von der wir hoffen, dass sie noch lange andauern wird. An diesem 30.07. waren wir wieder bei den beiden und es war immer noch so schön wie beim allerersten Mal.


31.07.2021:
Nach dem Grillabend bei Petra und Hannes ließen wir es an diesem Tag etwas ruhiger angehen. Damit verabschieden wir uns vom Juli 2021 und sind gespannt, was uns der August bringen wird.