Wir in der Abendschau und in den BR-Lebenslinien

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 20-11-2022

Es gibt Neuigkeiten!

Am Donnerstag, dem 24.11.2022 sind wir in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens zu Gast.
Am Montag, dem 28.11.2022 sendet das Bayerische Fernsehen um 22:00 Uhr im Rahmen der Fernsehreihe ‚Lebenslinien‘ einen Bericht über ‚Die Eltern der Wanderhure‘, also über uns!
www.br.de/die-eltern-der-wanderhure 

November 2022

Bericht
von Iny und Elmar am 13-11-2022

Nach einem aufregenden Jahr geraten wir allmählich in ruhigere Gewässer.

Das ist auch wichtig, denn wir müssen sehr kurzfristig einen neuen Roman schreiben, und dafür brauchen wir unsere gesamte Konzentration und Kraft.

Trotzdem hat sich auch in diesem Monat etwas getan, bzw. tut sich noch etwas.

Von Zeit zu Zeit durchsucht Elmar das Internet, um zu schauen, was dort Neues über uns zu finden ist. Als er sich letztens Bilder ansah, entdeckte er eine Buchausgabe unter unserem Namen, die uns völlig unbekannt war. Eine Nachfrage beim Verlag ließ die entsprechenden Leute in ihren Unterlagen nachblättern. Es handelte sich dabei um eine ukrainische Lizenzausgabe von 'Die Widerspenstige'. Es ist wahrscheinlich dem Ausbruch der Corona-Pandemie geschuldet, dass nie Belegexemplare geschickt worden sind. Auch jetzt sieht es nicht gut aus. Der Verlag befindet sich in Charkiw und dort hat man derzeit andere Sorgen, als nach einem Belegexemplar zu suchen und es uns zu schicken. Wir werden diese Ausgabe daher nie in den Händen halten können. Freuen darüber tun wir uns aber trotzdem.

Wir freuen uns auch über 'Ritter Constance', die es als unsere 62. Buchausgabe auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat. Dafür bedanken wir uns herzlich bei all unseren Leserinnen und Lesern und wünschen uns, dass ihr noch lange Freude an unseren Romanen habt.

Am 08.11.2022 fand nach längerer Zeit wieder einmal ein Autorentreffen statt, das wir besuchen konnten. Es war der Stammtisch der Autoren aus dem Münchner Syndikat.

Wir setzten uns daher in Rosi und fuhren in die Landeshauptstadt. Zunächst erfreuten wir uns an dem 'flott fließenden' Verkehr. Wir brauchten mehr als doppelt so lange, wie das Navi zunächst ausgerechnet hatte. Nachdem Elmar Iny vor Lokal abgesetzt hatte, durfte er auf der Suche nach einem Parkplatz die umliegenden Stadtviertel durchstreifen. Irgendwann brauchte er das Navi, um wieder zurückzufinden. Als er wieder zu der Gaststätte kam, in der das Treffen stattfand, wartete eine lange Autoschlange vor der Ampel. Die Parkplätze neben Rosi waren wegen eines temporären Halteverbots leer. Durch Zufall entdeckte Elmar, dass das Halteverbot zeitlich bis 18:00 Uhr beschränkt war, und wand sich aus der Autoschlange, um Rosi abstellen zu können.

Der Syndikat-Stammtisch war gut besucht und es herrschte eine ausgezeichnete Stimmung. Mehrere der Anwesenden hatten wir seit Corona nicht mehr gesehen, andere erst vor knapp anderthalb Monaten beim vierzigjährigen Jubiläum unserer Agentur. Gekommen waren unter anderen Angela Esser, Stefanie Gregg, Nicole Neubauer, Monika Dobler von der Krimibuchhandlung Glatteis, Su Turhan, Dr. Lutz Kreutzer, Oliver Pötzsch, Cristof Weigold und Roland Krause. Ein paar Namen haben wir nicht behalten, aber wir waren insgesamt um die fünfzehn Leute.

Es gab nichts Offizielles zu bereden, stattdessen konnte man sich wieder gemütlich unterhalten. Natürlich wurde auch auf den nächsten Krimitag in München hingewiesen, der am 11.12. im MVHS-Gebäude stattfinden wird. Bis jetzt steht nichts dagegen, dass wir dort sein werden.

Für uns war es eine willkommene Abwechslung im Schreibmarathon und wir freuen uns sehr, wieder dabei gewesen zu sein. Zu sagen ist noch, dass Iny sehr erstaunt war, als sie unsere Rosi auf der anderen Straßenseite geparkt sah. Soviel Glück werden wir, wenn es bei diesem Lokal als Treffpunkt bleibt, wohl kein zweites Mal haben.

Noch ein kleiner Hinweis:
Am Donnerstag, den 24.11.2022 sind wir in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens zu Gast.

Am Montag, den 28.11.2022 sendet das Bayerische Fernsehen in der Sendereihe 'Lebenslinien' ein Porträt von uns. Seht hier den Trailer:

www.br.de/br-fernsehen/sendungen/lebenslinien/die-eltern-der-wanderhure-iny-klocke-elmar-wohlrat-autoren-bestseller100.html 

Eure Iny und Elmar Lorentz

Oktober 2022

Bericht
von Iny und Elmar am 30-10-2022

Mittlerweile liegt der Oktober fast schon hinter uns und ebenso die Buchmesse in Frankfurt.

In diesem Jahr fand sie ohne uns statt. Hinzufahren wäre für uns zu anstrengend gewesen und hätte hinterher sehr viel Druck beim Schreiben bedeutet. Ganz ohne Frankfurt mussten wir trotzdem nicht sein, denn unsere Frankfurter Freunde Gabi und Manfred kamen für ein paar Tage zu uns. Sie mussten uns zwar mit unseren Schreibcomputern teilen, denn der nächste Ablieferungstermin drängt zu sehr, als dass wir uns einfach ein paar Tage hätten freinehmen können. Zumindest für die Nachmittage konnten wir uns dann doch von den Computern loseisen. Auf die Weise konnten wir am Vormittag ein ausreichendes Pensum schreiben und am Nachmittag mit Gabi und Manfred etwas unternehmen.

Etwas unternehmen ist vielleicht zu hoch gegriffen, denn an drei der vier Nachmittage und den Abenden haben wir im Wohnzimmer gesessen und uns Filme auf DVD angesehen. Einmal aber sind wir weggefahren und haben das Buchheim Museum der Phantastik in Bernried besucht. Dort haben wir uns auch mit unserem Webmaster Hannes und dessen Frau getroffen und über mehrere Punkte gesprochen, die die Homepage, aber auch unsere übrigen Internet-Auftritte betreffen. Hier müssen wir uns, wenn wir wieder einmal Zeit haben, selbst mit ein paar Sachen beschäftigen.

Nach Gabis und Manfreds Abreise herrscht bei der Arbeit wieder volle Pulle. Damit wir auch etwas davon haben, kam auch noch ein Lektorat ins Haus. Wir müssen zusehen, dass wir alles in die Reihe kriegen.

Da wir diesmal nicht zur Frankfurter Buchmesse gefahren sind, hatten wir Zeit, im Rahmen der Poinger Kulturtage die Premierenlesung aus 'Ritter Constance' zu machen. Die Lesung fand im gemütlichen Rahmen des Unverpacktladens und Cafés bundteBOHNE statt. Die Anfahrt war erfreulich kurz und der Lesungsort voll interessierter Zuhörer. Es wurde eine sehr schöne Veranstaltung, bei der auch ein wenig Zeit blieb, mit einigen Besuchern zu reden. So kamen wir mit einem älteren Ehepaar ins Gespräch, das genau zwanzig Jahre vor uns die Südsee bereist und teilweise die gleichen Inseln besucht hatte wie wir.

Natürlich kam auch 'Constance' zu ihrem Recht. Wir lasen vier unterschiedliche Stücke und ließen dabei auch Richard Löwenherz und Prinz John, deren Mutter Eleonore und Philipp II. August von Frankreich agieren. Es war wirklich eine schöne Lesung und wir freuen uns, dass wir heuer endlich Zeit gefunden haben, uns an den Kulturtagen zu beteiligen. Diese sind bis jetzt immer in die Woche gefallen, in der wir in Frankfurt auf der Buchmesse waren.

Die Lesung in Poing war auch die letzte Lesung in diesem Jahr. In den letzten zwei Monaten des Jahres gelten dem Schreiben und der Recherche aus Büchern und Chroniken für die Romane, die im nächsten Jahr in der Queue stehen. Wir werden wohl auch dabei den Fahrthebel nur geringfügig zurücknehmen können. In der Ferne schälen sich jedoch bereits ein paar Ereignisse heraus, an denen wir euch, wenn sie spruchreif sind, auch teilhaben lassen werden.

Vorerst aber verbleiben wir mit den besten Grüßen

Eure Iny und Elmar Lorentz

Premierenlesung von 'Ritter Constance'

Info
von Iny und Elmar am 11-10-2022

Die letzte Lesung des Jahres für uns !

Es ist die Premierenlesung von 'Ritter Constance' im Rahmen der Kulturtage Poing 2022.


Frankfurter Buchmesse ohne uns

Info
von Iny und Elmar am 10-10-2022

In diesem Jahr muss die Frankfurter Buchmesse leider ohne uns beide auskommen



Vierzig Jahre Verlagsagentur Lianne Kolf

Bericht
von Iny und Elmar am 05-10-2022

Es war im September des Jahres 2002.

Nur wenige Monate vorher hatten wir unseren ersten Verlagsvertrag mit Knaur unterschrieben. Da erhielten wir eine Einladung zum zwanzigjährigen Jubiläum unserer Agentur. Bis dorthin hatten wir nur Lianne Kolf und deren rechte Hand Tatjana kennengelernt, und so machten wir uns zwar neugierig, aber auch mit einer gewissen Scheu auf den Weg zu dem Lokal, in dem Frau Kolf – wie wir sie damals noch nannten – ihre Jubiläumsfeier abhalten würde.

Als wir ankamen, war dort bereits eine illustre Schar versammelt. Wir kannten niemanden, hörten aber Namen von Klang, so dass wir uns doch ein wenig wie Gulliver unter den Riesen von Brobdingnag fühlten. Von uns war noch kein einziger Roman erschienen, während um uns herum Leute waren, deren Bedeutung im Buchwesen auch für uns ein Begriff war. Lianne Kolf begrüßte uns freundlich, wurde dann aber von den Leuten förmlich umlagert.

Wir suchten uns ein Tischchen in der Ecke und beschränkten uns darauf, zuzusehen. Irgendwann setzte Tatjana sich zu uns und unterhielt sich mit uns beiden. Das heißt, eigentlich mehr mit Iny, da Elmar an diesem Tag aus gewissen Gründen wenig gesprächig war. Ein übler Vorfall in der Firma hatte ihn stark getroffen und deprimiert. Daher wäre er am liebsten zu Hause geblieben. Nur Iny zuliebe, die doch sehen wollte, was bei so einem Ereignis ablief, kam er mit. Während er still da saß, beobachtete er das Geschehen und fasste dabei den Entschluss, alles dafür zu tun, dass wir mit dem Schreiben von Romanen erfolgreich sein würden.

Zwanzig Jahre danach erreichte uns die Einladung zum vierzigjährigen Jubiläum der Agentur. Seit jenem September 2002 hat sich einiges geändert. Im Lauf dieser Jahre sind 48 Iny-Lorentz-Romane erschienen. Mehr als sechzig Buchausgaben unserer Romane haben es auf die Spiegelbestsellerliste geschafft, ebenso mehrere Romane auf die polnische Bestsellerliste. Romane von uns wurden in mehr als einem Dutzend andere Sprachen übersetzt. Von sechsundzwanzig unserer Romane gibt es fremdsprachige Ausgaben. Dazu sind sechs unserer Romane verfilmt worden und wir erhielten zudem das Goldene Hörbuch für 'Die Wanderhure'. Dazu haben wir ‚Die Wanderhure‘ auf der Bühne erlebt und so Gott will, werden wir auch noch andere Romane als Theaterstücke sehen.

Das sind Erfolge, die man erst einmal erreichen muss und so gingen wir diesmal mit einem anderen Gefühl zu Liannes Event als vor zwanzig Jahren. Zugegeben, wir kannten auch diesmal nur einen Teil der Anwesenden, aber doch eine ganze Reihe Leute, und konnten uns mit etlichen unterhalten.

Es war eine angenehme Party, in deren Mittelpunkt natürlich Lianne Kolf stand. Vierzig Jahre so erfolgreich wie sie im Literaturgeschäft zu agieren, das muss ihr erst einmal jemand nachmachen. Die Liste ihrer Autoren ist lang und sehr viele davon sind äußerst erfolgreich. Wer nun aber denkt, dass es Lianne nur um Bestsellerplatzierungen geht, der irrt. So wie einst auch uns, hat Lianne viele Autorinnen und Autoren erst einmal in einem Verlag untergebracht und aufgebaut. Wer zu ihr kommt, kann sich hundertprozentig auf sie verlassen. Kaum jemand kennt die Buchbrache besser als sie. Daher weiß sie, was von den Verlagen gewünscht wird und kann ihren Autoren wertvolle Ratschläge erteilen.

In diesen vierzig Jahren ist sie die Geburtshelferin vieler Bestseller und Verfilmungen geworden. Wir haben vor einundzwanzig Jahren unseren Agenturvertrag mit ihr abgeschlossen und es noch keinen einzigen Augenblick bereut.

Liebe Lianne, du bist einfach wunderbar! Wir freuen uns auf hoffentlich noch viele, gemeinsame Jahre im Buchgeschäft!

Deine Iny Klocke und Elmar Wohlrath

Alias Iny Lorentz, Sandra Melli, Annette Landgraf, Renee Milan, Diana Wohlrath, Mara Volkers, Nike Andeer, Nikola Marni ...

September - Der Monat der Gegensätze

Bericht
von Iny und Elmar am 23-09-2022

Nach unserer Rückkehr aus Berlin blieben uns nur drei Tage, um alles umzupacken und die Fahrt nach Abano Terme anzutreten.

Da unser Aufenthalt in Bad Bertrich im letzten Jahr sich positiv auf Iny ausgewirkt hatte, wollte sie auch in diesem Jahr ihre Beine im Thermalwasser trainieren. Gleichzeitig lag auch ein Berg Arbeit vor uns. Daher wurde Abano Terme zusätzlich noch eine Schreibklausur. Außerdem wälzten wir beide Recherchematerial, um die neuesten Wünsche des Verlags erfüllen zu können.

Die Fahrt hin ging glatt und wir konnten unser Zimmer beziehen. Der erste Blick galt den Arbeitsmöglichkeiten. Nicht in jedem Hotel sind sie so ideal, wie wir es uns wünschen. Zwar musste Iny auf dem Bett sitzend den Laptop auf dem Schoß nehmen, das aber ist sie vom Wohnwagen her gewöhnt. Elmar konnte in einem Sessel sitzend ein kleines Tischchen als Unterlage für seinen Laptop benützen, so dass auch er gute Arbeitsmöglichkeiten fand.

Der erste Abend galt noch der Entspannung. Jeder von uns hatte mehrere Romane mitgenommen, die wir nebenbei lesen wollten. Am nächsten Morgen begann dann der geplante Tagesablauf. Zuerst ging es eine gute Dreiviertelstunde ins Thermalbecken, dann zum Frühstück und anschließend wurde bis zum Mittagessen gearbeitet. Nach dem Mittagessen ging die Arbeit bis in den späten Nachmittag weiter. Elmar saß auch nach dem Abendessen noch für eine halbe Stunde am Laptop, während Iny Sachbücher für die Recherche las. Nachdem Elmar seinen Laptop ausgeschaltet hatte, nahm auch er Sachbücher und Schreibblock in die Hand, um Informationen zu sammeln und Notizen zu machen. Anschließend blieb uns noch eine halbe Stunde, um entspannt in unseren Romanen zu lesen. Bei den Mahlzeiten diskutierten wie die neuesten Pläne unseres Verlags und überlegten uns, wie wir sie am besten erfüllen können. Die Recherchen galten vor allem diesem einen, speziellen Roman.

Zu sagen ist, dass es die ganzen zwei Wochen über sehr heiß war. Meistens war es bis in den Abend hinein bis zu dreißig Grad im Schatten. Spaziergänge wurden daher zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Die Klimaanlage in unserem Zimmer schaffte es mit Müh und Not, die Temperatur bei sechsundzwanzig Grad zu halten. Trotzdem war es angenehmer, im Zimmer zu schreiben oder zu recherchieren, als draußen in der Hitze herumzulaufen. Nicht zuletzt deshalb kamen wir bei unserer Arbeit sehr gut voran. Auch die Überlegungen für den neuen Roman nahmen immer mehr Form an, bis Elmar auf einmal bemerkte, dass der Ansatzpunkt zu sehr einem unserer anderen Romane glich. Daher hieß es, Kommando zurück und einen neuen Ansatzpunkt zu finden, in den wir zumindest einen Teil unserer Überlegungen einbauen können. Mittlerweile haben wir auch schon einen Plan.

Nach zwei Wochen morgendlicher Thermalbäder und harter Schreibklausur ging es dann wieder heimwärts. Hier war zu erkennen, dass die Konzentration der Autofahrer während der Pandemie gelitten hat. Auf der Brennerautobahn überholte Elmar gerade ein Auto, da kam es auf einmal immer weiter seitlich auf uns zu. Elmar zog Rosi so weit links, wie es nur möglich, ohne mit der Abgrenzung zu kollidieren. Da merkte der andere plötzlich, dass er kurz davor war, in uns hineinzufahren und riss seinen Wagen so heftig herum, dass beinahe er auf seiner Seite in die Abgrenzung gedonnert wäre. Ein paar Dutzend Kilometer weiter passierte das gleiche beim Überholen eines LKW. Zum Glück genügte ein kräftiger Tritt aufs Gaspedal, um Rosi aus der Gefahrenzone zu bringen. Zu guter Letzt sahen wir bereits in Deutschland einen Sportwagen vor uns entschwinden, der kilometerweit halb auf der Mittel- und halb auf der linken Überholspur fuhr.

Wir kamen trotzdem gut nach Hause.

Hier aber erwartete uns ein Temperatursturz von dreißig Grad in Abano Terme auf knapp zehn Grad daheim. Es war ein totaler Gegensatz. Hatten wir in Abano Terme beim Einladen unserer Koffer noch geschwitzt, froren wir am Abend beim Ausladen wie die Schneider. An den ersten Tagen waren wir wirklich im überlegen, die Heizungen aufzudrehen, haben uns dann aber dafür entschieden, eine weitere Schicht Kleidung überzuziehen. Schließlich wollen wir uns an den kommenden Winter mit seinem Gasmangel gewöhnen.

Zu Hause wartete weitere Arbeit auf uns. Als Lichtblick brachte der Paketbote am nächsten Tag die Belegexemplare für 'Ritter Constance'. Dennoch wurde nicht gefeiert, sondern die Exposéarbeit intensiv fortgesetzt. Der Roman muss ja bis Weihnachten im Rohtext stehen. Doch bevor Elmar damit anfangen kann, muss er noch mehrere Sachbücher durchackern und die Essenz des Ganzen zu einem harmonischen Ganzen formen.

Nun sind es nur noch wenige Tage, bis unsere 'Ritter Constance' auch von den Buchläden aus ins Heilige Land aufbricht und dort Leute wie Richard Löwenherz, König Philippe August und Sultan Salah ad Din begegnet. Auch wird sie dort ebenso wie der fahrende Ritter Michael einige gefährliche Abenteuer erleben.



Damit wünschen wir all unseren Leserinnen und Lesern viel Spaß mit unseren Romanen. Hier auf dieser Homepage könnt ihr unter 'Werke' nachsehen, was wir im Lauf vieler Jahre bereits alles geschrieben und veröffentlicht haben.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Recherche in Brandenburg und Lesungen in Berlin

Bericht
von Iny und Elmar am 02-09-2022

Bereits im Mai hatten wir eine Lesereise um mehrere Tage verlängert, um Recherchen betreiben zu können.

Im August beschlossen wir ebenfalls, die beiden geplanten Lesungen in Berlin durch die Recherche in Brandenburg zu erweitern. Wegen der neuen Pläne des Knaur-Verlages müssen wir mehrere Romane früher schreiben als geplant. Die Zeit für ausreichende Recherchen wird daher knapp und muss bestmöglich genützt werden.

Unser erstes Ziel war Brandenburg an der Havel und hier vor allem das Archäologische Landesmuseum Brandenburg. Bereits im Vorfeld hatten wir eine private Führung mit einem Archäologen vereinbart, der auf die von uns ins Auge gefasste Zeit spezialisiert ist. Die Führung war daher entsprechend intensiv. Elmar klingt noch heute Inys mahnender Ruf im Ohr, den Ausführungen des Archäologen zu folgen. Fotografieren könne er auch später. Also hörte Elmar zu und machte nach dem Ende der Führung noch eine Extrarunde durch mehrere Abteilungen des Museums, um seiner Kamera Futter zu liefern. Vorher aber begleitete er unseren Führer noch zum Museumsshop und ließ die Bücher, die dieser ihm als Recherchematerial nannte, zurücklegen. Er vergaß hinterher auch nicht, sie zu kaufen und mitzunehmen.

Mit dem Besuch des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg waren die Recherchereisen für einen speziellen Roman abgeschlossen. Nun muss das schriftliche Material gesichtet werden. Andere Romanprojekte zeigen sich bereits am Horizont und so begannen wir dafür auch gleich die Recherchen. Es ging uns hier um Schlösser und Landsitze und wir wählten zwei in der Nähe Brandenburgs an der Havel liegende Schlösser aus.

Zunächst fuhren wir nach Caputh, besichtigten das Schloss und machten uns auch ein wenig mit der Landschaft vertraut. Caputh war der Sommersitz der Kurfürstin Dorothea, der zweiten Ehefrau des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm und in aufwändiger Arbeit im Originalzustand restauriert worden. Wir besichtigten das Schloss, machten uns mit den Plänen vertraut und besorgten uns Informationsmaterial. Die Ausbeute war jedoch noch nicht so groß, dass wir damit hätten zufrieden sein können. Auch war das Schloss für unseren Romanschauplatz etwas zu feudal.

Unser nächster Weg führte uns daher nach Reckahn zum Schloss der Herren von Rochow, das unseren Vorstellungen weitaus mehr entsprach. Vor allem aber fanden wir dort eine große Auswahl an Büchern und Schriften, die uns bei unseren Recherchen sehr helfen werden. Auch das Schloss selbst war interessant und bot einen guten Einblick in das Leben der Standesherren in dem für den Roman vorgesehenen Zeitrahmen. Wir waren daher mit dem Erfolg unserer Recherchereise mehr als zufrieden, auch wenn wir wissen, dass noch einiges an Arbeit vor uns liegt, bevor wir die ersten Zeilen für eines der beiden geplanten Projekte in den Computer tippen können.

Nach der Recherche kamen die Lesungen zu ihrem Recht. Die eine fand in der Bezirkszentralbibliothek 'Mark Twain' in Marzahn-Hellersdorf statt. Da wir ja nicht nur recherchieren und lesen können, sondern auch zwischendurch etwas zu essen brauchen, hatte Frau Zimmermann von der Bibliothek Marzahn uns mehrere Restaurants genannt. Auf der Fahrt zum Hotel steuerten wir das Erste davon an, und kamen auch am nächsten Tag wieder. Die Lage, das Ambiente und die Speisekarte brachten unsere kleinen grauen Zellen in Bewegung und so kamen wir an diesem Ort zu einer weiteren Romanidee, die wir innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre in Angriff nehmen wollen.

Nun aber zeigte es sich, dass der Wettergott nicht gerade unser Freund war. Für den Abend der Lesung gab es in Berlin nämlich eine Unwetterwarnung höheren Grades. Es schüttete in den Stunden vor der Lesung und wir kamen auch nur deshalb trockenen Fußes in die Bibliothek, weil wir nicht nur Regenjacken trugen, sondern Elmar in unserer Rosi auch einen Regenschirm deponiert hat.

Trotz der miesen Bedingungen kamen erstaunlich viele Zuhörerinnen und Zuhörer zur Lesung. Ein Paar hatte sogar einen Weg von über 150 km Anfahrt in Kauf genommen, um uns zu sehen und zu hören. Auch mehrere andere mussten weit über eine Stunde fahren. Für uns war dies eine große Anerkennung für unsere Romane und so legten wir auch mit entsprechendem Einsatz los. Wir lasen mehrere Stücke aus 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt', 'Die Perlenprinzessin - Missionare' und 'Das Mädchen von Agunt'. Anschließend stellten wir uns den Fragen unseres Publikums. Es war eine schöne Runde, und als es endete, wirkten die Leute doch sehr zufrieden mit dem, das wir ihnen geboten hatten. Es gab natürlich auch einiges zu signieren und die Anwesenden waren so begierig auf unsere Bücher, dass die Vorräte am Mädchen von Agunt vorzeitig zu Ende gingen.

Am nächsten Tag ließen wir es zunächst etwas ruhiger angehen. Elmar sichtete das gekaufte Informationsmaterial, während Iny in einem Sachbuch las, das sie zu einer weiteren Romanidee inspiriert hatte. Wir brachen dann so auf, dass wir unserer Meinung nach einen guten Zeitpuffer hatten. Allerdings hatten wir nicht mit Berlin und dem 'Marsch der Liebe' gerechnet. Plötzlich war die Straße gesperrt und wir sahen drüben eine Menge fröhlicher Leute quer zu unserer Fahrtrichtung gehen. Wir versuchten nun, das Ende der gesperrten Strecke zu erreichen, doch die zog sich schier endlos dahin. Erst nach einer Weile trafen wir auf das Ende des Liebeszuges. Doch auch dann dauerte es noch einige Zeit, bis sich der Stau der Autos, die gleich uns auf die andere Seite überwechseln wollten, aufgelöst hatte.

Endlich kamen wir ans Ziel. Die Freunde der Veranstalterin Amandara hatten einen Parkplatz für uns besetzt und räumten diesen nun, damit wir unsere Rosi abstellen konnten. Amandaras Freunde fanden dafür eine kleine Parklücke, in die unsere Rosi nicht mehr gepasst hätte. Wir aßen zu Abend und mussten dann bald weiter in das DanTras, in dem die Lesung stattfinden sollte. Hier war die Parkplatzsuche etwas mühseliger, doch schaffte es Elmar, nachdem er Iny am Ort des Geschehens abgeliefert hatte, in etwa hundert Meter Entfernung einen freien Parkplatz zu finden.

Es wurde eine schnuckelige, kleine Lesung, die diesmal nicht unsere historischen Romane zum Inhalt hatte, sondern der Fantasy gewidmet war. Iny las einen Teil unserer Story 'Die Jagd der Katzenfrau' in der Anthologie Metmagie vor, Elmar widmete sich in 'Die Tore der Geister' der von einer schrecklichen Katastrophe heimgesuchten Erde und Iny schloss die Lesung mit einer Sequenz aus 'Die Seelendiebin' ab. Es gab auch hier eine Fragerunde, und als wir schließlich zu unserem Hotel aufbrachen, taten wir es mit dem angenehmen Gefühl, auch diesmal einen schönen Abend verbracht zu haben.

Am nächsten Tag kam dann frei nach Cliff Allister McLane vom Raumschiff Orion der 'Rücksturz zur Erde', sprich die Heimfahrt. Da es nicht weit vom Weg lag, machen wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei Elmars Verwandten in Franken, wo er sich mit Bratwürsten für den Rest der Fahrt stärken konnte. Auch Iny aß ausnahmsweise eine Wurst. So etwas muss vermerkt werden.

Gegen zwanzig Uhr abends schlossen wir unsere Haustür hinter uns.

Noch ein kurzes Wort in eigener Sache. Von Zeit zu Zeit erreichen uns E-Mails, in denen wir mit teilweise sehr scharfen Worten auf angebliche Fehler in unseren Romanen hingewiesen werden. So war es auch diesmal wieder. Dabei hätte eine einfache Google-Suche des E-Mail-Verfassers ausgereicht, um ihm zu zeigen, dass der Fehler nicht bei uns, sondern an seinem mangelnden Wissen liegt. Auch wenn wir verträgliche Menschen sind, ärgern wir uns doch darüber. Die Kritik hätte auch in höflicheren Worten ausgedrückt werden können und wir hätten ebenso höflich darauf geantwortet. In diesem Fall haben wir unseren Webmaster gebeten, nur den entsprechenden Link zu senden, der die geäußerte Kritik ad absurdum führt.

Sorry, aber auch das muss mal gesagt werden.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Sommerzeit

Bericht
von Iny und Elmar am 18-08-2022

Der August begann mit einer überraschenden Information.

Knaur hat beschlossen, unseren Editionsplan vollkommen umzustellen. Die Perlenprinzessin soll zwar noch so veröffentlicht werden wie angedacht. Der für Herbst 2023 vorgesehene Roman wird jedoch weiter nach hinten verschoben und soll durch einen Roman ersetzt werden, den wir noch zu schreiben haben. Die Zeit, die uns dafür gegeben wird, ist nicht gerade üppig.

Aber wie sagte unsere Agentin am Telefon: "Ihr schafft das schon!" Wollen wir hoffen, dass sie recht hat.

Wenden wir uns nun aber anderen Dingen zu. In wenigen Tagen fahren wir nach Berlin, um dort zwei Lesungen zu halten. Die erste findet am Freitag, den 26.08.2022 in Berlin Marzahn statt, und zwar in der:

Bezirkszentralbibliothek Marc Twain, Foyer
12679 Berlin
Marzahner Promenade 55

Beginn 20:00 Uhr

Seht auch folgenden Link:

www.literaturport.de/iny-lorentz-zu-gast-mit-ihren-neuesten-buechern/ 


Die zweite Lesung ist einen Tag später, sprich am 27.08.2022 in Berlin Schöneberg in:

DanTra’s Kneipe’n Kultur: 27.08.2022
10783 Berlin
Kulmer Straße 20A

Beginn 19:00 Uhr

Seht auch den Kopf der folgenden Facebookseite!

www.facebook.com/permalink.php? 

Wir freuen uns sehr auf die beiden Lesungen. Die Lesung in Marzahn hätte bereits im Dezember 2020 stattfinden sollen. Corona hat es verhindert, ebenso den Versuch, sie im Dezember 2021 nachzuholen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, im Sommer nach Berlin zu fahren, da sowohl 2020 wie auch 2021 die Inzidenz im Sommer stark abgeschwächt war.

Was die Lesung im TanTra betrifft, so freuen wir uns, zu unseren Wurzeln zurückkehren zu können. Immerhin waren unsere ersten Veröffentlichungen bei Heyne, Goldmann und Bastei im Bereich der SF und Fantasy. Jetzt haben wir die Chance, endlich einmal Fantasy-Texte zu lesen.

Wir signieren aber auch mitgebrachte Iny Lorentz Romane! Habt also keine Scheu, zu kommen. So schnell kommt die Chance nicht wieder.

Anschließend werden wir uns in Schreibklausur begeben. Es kann also sein, dass ihr bis Ende des Jahres nur sporadisch etwas von uns hört. Sollte sich aber etwas Wichtiges ereignen, werden wir es euch auf jeden Fall mitteilen.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Neuer Schauplatz der Lesung am 27.08. in Berlin

Info
von Iny und Elmar am 05-08-2022

Achtung: Der Schauplatz der Lesung am 27.08. in Berlin hat sich geändert!

Wir lesen nun in Berlin Schöneberg!

Termin: 27.08.2022
Beginn: 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
DanTra’s Kneipe’n Kultur: 27.08.2022
Kulmer Straße 20A
10783 Berlin

Heiße Tage

Bericht
von Iny und Elmar am 30-07-2022

Nachdem wir angeschlagen aus Madeira zurückgekommen sind, mussten wir unsere geplanten Aktionen im Juli zurückschrauben.

Einen Termin wollten wir aber um keinen Fall platzen lassen. Im Jahr 2002 haben wir unseren ersten Verlagsvertrag mit Knaur geschlossen. Dieses Jubiläums wurde mit einer kleinen Feier gewürdigt, an der einige Personen teilnahmen, die uns in dieser Zeit auf unserem Weg begleitet hatten. Zu nennen sind hier unsere Agentin Lianne Kolf und der langjährige Droemer-Knaur-Verleger Dr. Hans Peter Übleis. Natürlich war auch die neue Droemer-Knaur-Verlegerin Frau Dr. Doris Janhsen dabei, sowie unsere Cheflektorin Michaela Kenklies, Frau Natalja Schmidt, sowie Isabel Schickinger, Renate Abrasch und Tatjana und Simone aus der Agentur.

Als wir vor zwanzig Jahren in die Agentur kamen, ahnte niemand von uns, was aus den paar Schnörkeln auf einem Blatt Papier werden würde. Unser persönlicher Traum war es, dass wir mehr als diesen einen Roman für Knaur schreiben durften und sich jeder unserer Romane so gut verkaufen würde, damit Knaur auch den nächsten unter Vertrag nimmt. Es ist etwas anders gekommen. Unser erster Roman 'Die Kastratin' verkaufte sich bereits recht gut. Was danach kam, hatte keiner erwartet, denn die 'Wanderhure' schoss förmlich durch die Decke.

Bis heute haben es über sechzig Buchausgaben unserer Romane in die Bestsellerlisten geschafft. Sechs Romane wurden verfilmt, drei für das Theater adaptiert, und 'Die Wanderhure' gewann als Hörbuch eine Goldene Schallplatte. In all diesen Jahren haben wir eine treue Lesergemeinschaft um uns versammelt, die uns in Weltgegenden und Epochen gefolgt sind, bei denen einige im Verlag Bauchgrimmen bekamen, als sie hörten, wohin wir uns ihrer Meinung nach verirrten. Wir mussten uns in den Jahren das eine oder andere anhören. 19. Jahrhundert - geht gar nicht! Römerzeit - Oh Gott, nein, und so weiter. Seltsamerweise zählen aber gerade diese Romane mit zu unseren erfolgreichsten Büchern.

Wenn man an zwanzig Jahre mit dem Verlag zurückdenkt, erinnert man sich an einiges. Es gibt im Verlag aber auch viele, die uns stets den Rücken gestärkt haben. Ohne sie wären Romane wie 'Dezembersturm', 'Aprilgewitter', 'Juliregen', 'Die steinerne Schlange' und vor allem die Reihe um die 'Perlenprinzessin' nicht möglich gewesen. Diesen Menschen gehört eben so viel Dank wie all jenen, die unsere Romane gerne lesen. Wir wollen zumindest noch einige Jahre gemeinsam mit ihnen weitergehen.

'Das Mädchen von Agunt' entwickelt sich ebenfalls prächtig. Mittlerweile ist bereits die zweite Auflage erschienen. Es wird, soviel können wir bereits sagen, nicht unser letzter Roman aus der Römerzeit bleiben.

In weniger als zwei Monaten geht es mit Iny Lorentz ins Morgenland. 'Ritter Constance' wartet darauf, aufbrechen zu dürfen. Derzeit liegen die Druckfahnen bei uns und wir müssen zusehen, dass wir damit fertig werden.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-ritter-constance-9783426438046 
Da wir sonst nichts zu tun haben, ist uns auch ein Lektorat ins Haus geschneit. Eigentlich könnten wir uns in den nächsten zwei, drei Wochen nur damit beschäftigen. Zum Glück stehen keine drängenden Ablieferungstermine an, so dass unsere nächsten Romane ruhig ein wenig später fertig werden können. Aber zumindest ein, zwei Stunden am Tag wollen wir daran arbeiten, um den Faden nicht zu verlieren.

Für den August sind zwei Lesungen geplant. Beide finden in Berlin statt, so dass wir sie auf einer Reise machen können.

In Marzahn lesen wir wie gewohnt als 'Iny Lorentz' aus 'Das Mädchen von Agunt' mit je einem kurzen Abstecher zu 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' und 'Die Perlenprinzessin - Missionare'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-der-orientalische-arzt-9783426653890 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Im Unterschied steht in der Weltentaverne die Fantasy im Vordergrund. Hier lesen wir unsere Kurzgeschichte 'Die Jagd der Katzenfrau' aus Met-Magie, der Trunk der Götter, Barden und Bauern, und ‚Die Seelendiebin, die wir unter Sandra Melli veröffentlicht haben, sowie aus dem unter Mara Volkers erschienen Roman 'Die Tore der Geister'.

bedey-thoms.de/products/met-magie?_pos=1&_sid=d73c69a29&_ss=r 

www.droemer-knaur.de/buch/sandra-melli-die-seelendiebin-9783426513279 

www.piper.de/buecher/die-tore-der-geister-isbn-978-3-492-98447-8-ebook 

Die Reise nach Berlin nutzen wir natürlich auch, um für zwei Romanprojekte zu recherchieren.

Es gibt im Tagebuch auf alle Fälle einen kleinen Bericht über die Reise. Bis dorthin verbleiben wir als Eure

Iny und Elmar Lorentz

Halbzeit !

Bericht
von Iny und Elmar am 01-07-2022

Mittlerweile ist das erste Halbjahr 2022 bereits Vergangenheit.

Für uns bedeutete der Juni vor allem einen Aufenthalt auf Madeira. Die Reise galt aber nicht der Erholung, denn wir erhofften uns auf der Insel der Zucker- und Weinbarone Inspiration für neue Romane. Immerhin besitzt Madeira eine reichhaltige und abenteuerliche Geschichte mit großen Handelsherren, Piratenüberfällen und dergleichen mehr. Napoleon durfte sie immerhin vom Deck der Agamemnon aus ansehen, dem Schiff, das ihn nach Sankt Helena brachte. An Land ließen die Engländer ihn jedoch nicht, nachdem er bereits von einer anderen Insel, nämlich Elba, ausgerückt war.

Madeira stellte mit seinen steilen Anstiegen eine besondere Herausforderung für uns dar, hier insbesondere für Iny, deren Beine während der Pandemie alles andere als besser geworden sind. Viel gehen konnte sie daher nicht. Zuerst versuchten wir es mit Bussen, stiegen dann aber wegen mangelnder Sitzplätze für Iny auf Taxis um. Die hatten den Vorteil, dass sie uns genau dorthin brachten, wo wir hin wollten. War kein Taxistand für die Rückfahrt in der Nähe, so machten wir mit den Taxifahrern eine Zeit aus, zu der sie uns wieder abholen sollten. Dies klappte auch ganz gut. Stellen, die für Iny unmöglich waren, suchte Elmar allein auf und schoss genug Fotos, damit auch sie an seinen Erfahrungen teilhaben konnte.

Allerdings brachten wir aus Madeira ein sehr unangenehmes Souvenir mit, das uns bis Ende Juni auf die Bretter schickte und bis jetzt noch nicht richtig vorbei ist. Unsere geplante Lesung in Ortenberg-Bleichenbach musste daher krankheitsbedingt ausfallen. Da für uns mögliche Ersatztermine bereits belegt sind, planen wir die Lesung für 2023 ein, und das in der Hoffnung, dass das komische Virus dann langsam der Vergangenheit angehört.

Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten. Unser 'Mädchen aus Agunt' machte uns große Freude und erreichte einen ausgezeichneten 17. Platz auf der Bestsellerliste.

All unseren Lesern den besten Dank für ihre Treue!

Inzwischen ist 'Das Mädchen aus Agunt' auch bereits in die zweite Auflage gegangen. Auch das freut uns sehr.

Damit beenden wir diesen zugegebenermaßen etwas kurzen Monatsbericht und hoffen, in den kommenden Wochen wieder mehr tun zu können. Vorerst ist noch Ruhe die erste Autorenpflicht.

Iny und Elmar Lorentz

Der Mai ist vorbei

Bericht
von Iny und Elmar am 01-06-2022

Das Hauptereignis im Mai war unsere Tournee zu vier Lesungen an drei Orten.

Siehe hier eigenen Bericht. Doch auch sonst hat sich das eine oder andere getan.

So kamen am Anfang des Monats die Belegexemplare der polnischen Ausgabe der 'Wanderapothekerin' mit einer völlig neuen Covergestaltung. Nur wenige Tage später erreichten uns die Belegexemplare des Hörbuchs der 'Perlenprinzessin - Missionare'

soniadraga.pl/produkt/wedrowna-aptekarka 

www.luebbe.de/luebbe-audio/hoerbuecher/historische-romane/die-perlenprinzessin-missionare/id_9109821 

Nach unserer Rückkehr von unserer Lesereise fanden wir die Belegexemplare des 'Mädchens von Agunt' und 'Das Glück in der Ferne' vor.

Es ist immer ein angenehmes Gefühl, ein neues Buch in unseren Trophäenschrank zu stellen. In diesem Jahr kommen auf jeden Fall noch 'Ritter Constance' und die TB-Ausgabe der 'Saga von Vinland' hinzu. Und ebenfalls die Knaur-Weihnachtsanthologie ‚Wichtel, Wunder, Weihnachtsmord‘, zu der wir ebenfalls eine Kurzgeschichte beigesteuert haben.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-das-glueck-in-der-ferne-9783426525814 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-ritter-constance-9783426438046 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426518915 

www.droemer-knaur.de/buch/wichtel-wunder-weihnachtsmord-9783426529331 

Während unserer Mai-Tournee besuchten wir in Linz Conny von der Eulenzauber-Bücherkiste und führten ein sehr angenehmes Gespräch mit ihr. Auch das ist etwas, das man nach sechsundzwanzig Monaten Stillstand durch die Pandemie freudig genießt.

Trotz dieser Reise und einiger anderer Termine haben wir natürlich auch geschrieben. Wegen der beschränkten Zeit war es weniger als sonst, aber Iny neuestes Projekt nähert sich seinem Ende und sie wird schon bald das von Elmar vor kurzem fertiggestellte Rohmanuskript übernehmen können. Elmar hat jetzt zwei Romanprojekte zur Auswahl. Für eines davon muss er sich entscheiden.

Eure Iny und Elmar Lorentz

Die große Tournee im Mai

Bericht
von Iny und Elmar am 28-05-2022

Sechsundzwanzig Monate lang mussten wir warten, bis wieder neue Lesungen anstanden.

Daher war diese Reise etwas Besonderes für uns. Wir hatten vier Lesungen vereinbart, darunter endlich auch die bereits zweimal verschobene Lesung in Cottbus. Weitere Etappenziele waren Oberkotzau, wo wir im Rahmen der Kulturwoche lesen sollten, und Dölsach in der Heimat unseres Mädchens von Agunt. Dr. Alfred Meschnigg hatte uns eingeladen, dort die Premierenlesung des Mädchens von Agunt zu machen und das gleich an zwei Abenden hintereinander.

Als wir die Fahrt planten, tauchte plötzlich die Idee auf, einen Abstecher nach Karlsbad zu machen. Wir hatten schon lange dorthin gewollt, nur waren bis jetzt Recherchereisen zu anderen Zielen wichtiger gewesen. Nun hat Elmar wieder einmal etwas Neues begonnen, um ein wenig Abwechslung zwischen unseren gewohnten historischen Romanen zu finden. Als er den ersten Band fertig hatte, sah er mit Erstaunen, dass die Hauptperson im zweiten Band Karlsbad aufsuchen sollte. Wir wissen nun nicht, ob der Wunsch der Vater des Gedanken war, oder Elmars Unterbewusstsein der Meinung war, dass eine Reise nach Karlsbad ohne Recherche eine verlorene Reise wäre. Jedenfalls fand sich Karlsbad auf unserem Reiseplan wieder.

Für Elmar hieß es erst einmal, all die Lesezeichen, Flyer, Autogrammkarten und dergleichen wiederzufinden, die er vor zwei Jahren beim Ausbruch der Pandemie in allen möglichen Schränken untergebracht hatte. Da die Schränke 'vollkommen leer' sind, war dies ein doppeltes Vergnügen.

Wir wurden aber rechtzeitig fertig und konnten mit Rosi aufbrechen. Es wurde eine entspannte Fahrt und wir kamen gut in Karlsbad an. Dort hatten wir uns eines der alten Hotels ausgesucht, um das entsprechende Ambiente für den geplanten Roman zu erhalten. Die nächsten Tage galten der Erkundung der berühmten Kurstadt, die früher Kaiser, Könige, Grafen und einem gewissen Geheimrat aus Sachsen-Weimar und in jüngerer Zeit Filmstars und dergleichen angelockt hat.

Vieles, was es einst gegeben hatte, ist zerstört, dennoch war noch sehr viel aus jenen Zeiten zu sehen. Als wir uns einige Neubauten wegdachten, kam ein Hauch jenes Gefühls in uns auf, das einst auch Johann Wolfgang von Goethe und andere Kurgäste empfunden hatten. Die Stadt ist immer noch schön. Dies merkten wir auch, als wir uns mit einem Zweispänner durch die Straßen fahren ließen. So ähnlich hatten die Kurgäste vergangener Zeiten es auch gemacht. Die Kutschfahrt brachte uns an einige Orte, die wir dann an den folgenden Tagen zu Fuß erkundeten. Der letzte Höhepunkt unseres Aufenthalts war schließlich der Besuch des Karlsbad-Museums. Es lohnte sich wirklich, und obwohl es angenehm war, dort ungestört zu sein, bedauerten wir es, die einzigen Besucher zu sein.

Der nächste Tag brachte den Abschied von Karlsbad. Wir lenkten unsere Rosi über das Erzgebirge in Richtung Cottbus. Dort sollte am nächsten Abend die sowohl 2020 wie auch 2021 verschobene Lesung stattfinden. Wie schon bei unserer Fahrt nach Raddusch einen Monat zuvor erwies sich erneut die Strecke zwischen dem Autobahndreieck Nossen und Dresden als elende Staustrecke, die uns eine gute Stunde kostete. Wir kamen aber dennoch gut in Cottbus an und bemerkten als Erstes, dass die Dame unter der Motorhaube mit der neuesten Verkehrsführung nicht vertraut war. Wir fanden zwar das Hotel, sollten es aber gegen die Einbahnrichtung anfahren. Irgendwie konnten wir drehen und schafften es dann doch, den Hoteleingang zu erreichen.

Wir checkten ein, schafften unser Gepäck ins Zimmer, danach brachte Elmar unsere Rosi zum Parkplatz. Anschließend stellte er die Sachen zusammen, die wir mit zur Lesung nehmen wollten. Immerhin haben wir wegen der 2020 und den Folgejahren ausgefallenen Buchmesse in Leipzig einen hübschen Vorrat an Flyern, Autogramkarten, Schlüsselanhängern und dergleichen.

Der Aufenthalt in Cottbus galt nicht nur der Lesung. Am nächsten Vormittag fuhren wir nach Dissen-Striesow, um das Heimatmuseum zu besichtigen und dort ein paar Unterlagen zu besorgen. Am späten Nachmittag ging es dann zur Lesung in das Gebäude der Lausitzer Rundschau.

Es war die erste Lesung seit sechsundzwanzig Monaten und wir hatten ein wenig Sorge, ob unsere Stimmen durchhalten würden. Inys Stimme tat es, doch Elmar musste etliche Froschjäger schlucken, um es zu schaffen. Die Lesung war sehr schön und das Publikum so angenehm, wie man es sich als Autor nur wünschen kann. Wir durften auch kräftig signieren und das war ein weiteres Sahnehäubchen bei dieser gelungenen Veranstaltung.

Bereits bei der Rückfahrt von Dissen-Striesow war es uns gelungen, unsere Dame unter der Motorhaube auszutricksen und das Hotel auf eine etwas leichtere Art zu erreichen. Auch nach der Lesung gelang es uns, und während wir die ersten Vorbereitungen für die Weiterreise trafen, unterhielten wir uns noch einmal über die Lesung und waren froh, nach so vielen, lähmenden Monaten endlich wieder unsere Fans treffen zu können.

Am nächsten Tag fuhren wir an den Untreusee bei Hof. Diesmal staute sich nichts und wir kamen gut an. Da die Lesung in Oberkotzau erst in zwei Tagen stattfand, hatten wir am nächsten Tag frei. Ohne Programm ging es trotzdem nicht. Am Vormittag besuchten wir Elmars Cousin und dessen Familie und es gab wieder selbstgemachte Bratwürste zu essen. Es war wie immer schön. Allerdings mussten wir bereits am frühen Nachmittag wieder los, da ein Treffen mit dem Dokumentarfilmer Klaus Beer und dessen Ehefrau vereinbart war. Die beiden sind die Initiatoren des Fernwehparks in Oberkotzau, in dem neben etlichen hochkarätigen Künstlern, Politikern und anderen wichtigen Personen auch wir verewigt sind. Für uns war es nach vier Jahren ein Wiedersehen mit dem Fernwehpark und ein sehr angenehmer Nachmittag mit Klaus Beer und seiner Frau, der sich am Abend im Gasthaus am Untreusee fortsetzte.

Am nächsten Tag hatten wir bis zum Nachmittag Ruhe. Elmar nützte die Zeit, um in einem Buch zu recherchieren und sich Notizen zu machen. Iny schaltete ihr Tablet ein, um E-Mails zu lesen und ein paar zu beantworten. Um sechzehn Uhr hieß es dann aber, sich auf den Weg nach Oberkotzau zu machen. Wir lasen dort im Rahmen der Kulturwoche aus 'Die Perlenprinzessin - Missionare'.

Elmars Verbrauch an Froschjägern war diesmal geringer und wir konnten dem Publikum unser gewohntes Programm präsentieren. Der Buchhändler hatte auch die beiden ersten Bände der Perlenprinzessin-Reihe mitgebracht und wunderte sich anschließend, weil die Leute weniger den aktuellen Band Missionare kauften, als vielmehr die Rivalen und Kannibalen. Wie es aussah, hatten sich weniger unsere Fans versammelt, als vielmehr an Literatur interessierte Zuhörerinnen und Zuhörern, die erst einmal in die Reihe einsteigen wollten.

Zurück im Hotel hieß es, die ersten Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen. Vor uns lag nämlich die längste Etappe. Am nächsten Morgen trödelten wir daher auch nicht herum, sondern sahen zu, dass wir fertig wurden. Nach dem Frühstück ging es dann los. Unser letztes Ziel war Dölsach in Osttirol. Dort sollte die Premierenlesung in zwei Teilen stattfinden. Das Programm stammte diesmal nicht von uns, sondern von Dr. Alfred Meschnigg, der 'Das Mädchen von Agunt' im nächsten Jahr an demselben Ort auf die Bühne bringen will. So sollten wir mehrere Stellen aus dem Buch lesen, während eine für die Aufführung vorgesehene Schauspielerin und zwei Schauspieler Teile ihrer Rolle vertragen sollten.

Erst einmal aber streikte die Dame unter der Motorhaube und weiterte sich, die Straße zu akzeptieren, in der unser Quartier lag. Elmar meinte, der Ort wäre nicht so groß, dass wir uns nicht zum Tirolerhof durchfragen könnten, und programmierte einen der beiden Ortsteile, die zur Auswahl standen.

Es war, wie sich später herausstellte, der Falsche. Elmar merkte es bereits bei der Einfahrt und suchte nach einer Abzweigung in den zweiten Ort. Als wir diesen erreichten, wies Iny nach vorne. "Wie heißt das Hotel? Tirolerhof? Das ist er doch!" Und so hatten wir ihn gefunden. Alfred Meschnigg wartete bereits auf uns und so gab es nach zwei Jahren ein freudiges Wiedersehen.

Kaum waren unsere Koffer ins Zimmer geschafft, ging es zum Abendessen. Danach begann die Probe für die beiden kommenden Tage. Es war faszinierend zuzusehen, wie Alfred Meschnigg Nathalie, Robert und Wolfgang anleitete und sie zur Höchstleistung anspornte. Wir waren begeistert und freuten uns auf die beiden Lesungen. Auf uns kam an diesem Tag noch ein Interview mit einem Reporter der Tiroler Zeitung zu, das sehr entspannt und angenehm verlief.

Am nächsten Vormittag und dann später am Nachmittag gab es zwei weitere Interviews, bis dann die erste Lesung begann. Der Saal im Tirolerhof füllte sich erfreulich und die Begrüßungsansprache begann. Wie stets, wenn die örtliche Prominenz anwesend war, dauerte dies seine Zeit. Dann aber ging es los. Alfred Meschnigg hatte mit Stephanie eine ausgezeichnete Harfenistin zur Untermalung der Lesung engagiert und die holte sich auch gleich den ersten, begeisterten Applaus ab.

Danach sprach Robert den Eingangstext des Crispinus und die Lesung begann. Es war ein besonderer Genuss, Nathalie, Robert und Wolfgang zuzuhören. Wir wünschen uns, Nathalie im nächsten Jahr als Cincia erleben zu können, und auch die beiden Männer in den Rollen, die sie so meisterlich vortrugen.

Es war ein wunderschöner Abend und wir gingen großer Freude ins Bett. Für den nächsten Tag hatte Alfred Meschnigg uns zu einem Ausflug in die Dolomiten eingeladen. Es war ein Erlebnis, am Misurina-See zu stehen und die imponierenden Bergriesen um sich zu sehen. Allerdings war es nicht so einfach, die hungrigen Mägen zu füllen, denn bei den meisten Restaurants waren in der Zwischensaison die Gehsteige hochgeklappt. Wir fanden schließlich aber doch etwas und es erwies sich als Volltreffer.

Der zweite Abend kam und erneut hatte sich einiges an regionaler Prominenz eingefunden. Auch sie wurden ausführlich begrüßt und dann begann das gleiche Programm wie am Vortag. Alle waren genauso gut wie beim ersten Mal, vielleicht sogar besser. Auf jeden Fall waren die Leute auch diesmal sehr angetan und der Berg an den Exemplaren des Mädchens von Agunt auf dem Tisch der Buchhändlerin schrumpfte wie am ersten Tag in rasender Eile.

Nach einem letzten Schluck Bier endete schließlich auch dieser Abend. Wir verabschiedeten uns von unseren Mitstreitern Nathalie, Stephanie, Robert und Wolfgang sowie von Dr. Alfred Meschnigg mit dem Versprechen, im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederzukommen.

Am nächsten Morgen hieß es, von Dölsach Abschied zu nehmen. Bevor es jedoch heimwärts ging, besuchten wir in Lienz noch die Bloggerin Conny von der Eulenzauber-Bücherkiste und verbrachten ein paar angenehme und interessante Stunden bei ihr.

Dann aber richtete Rosi ihren Bug nordwärts. Zu Beginn kamen wir auch gut voran. Dann aber kamen wir kurz vor Mittersill in einen Stau. Es hatte einen Unfall gegeben und die Strecke musste erst geräumt werden. Während wir warteten, entdeckte Iny, das etliche Einheimische nicht einfach nur wendeten und die Strecke zurückfuhren, die sie gekommen waren, sondern auf einer Nebenstraße an uns vorbeizogen. Elmar folgte diesem Beispiel, drehte ebenfalls um und bog ein paar hundert Meter weiter hinten in diese Nebenstraße ein.

Die Straße entpuppte sich als einspuriger Weg entlang eines breiten Baches. Das wäre an sich nicht schlimm gewesen. Allerdings waren etliche Leute auf der anderen Seite des Staus ebenfalls auf die Idee gekommen, ihn zu benützen. Um da aneinander vorbeizukommen, ging es oft um wenige Zentimeter. Einmal musste Elmar auf die mit Steinen befestigte Uferböschung dieses Baches fahren. Iny hatte die Beifahrertür geöffnet und hing halb hinaus, um zu sehen, wie viel Spiel wir noch hatten.

Es waren einige anspannende Momente, doch irgendwann konnten wir wieder auf Hauptstraße einbiegen. Die Unfallstelle und der Stau lagen hinter uns und Rosi brachte uns brav nach Hause.

Die erste, längere Lesereise nach 2019 lag hinter uns. Wie meinte Iny als Fazit: Nach den lähmenden langen Monaten der Pandemie fühlt sie sich zum ersten Mal wieder lebendig. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Iny und Elmar Lorentz

April

Bericht
von Iny und Elmar am 01-05-2022

Ende März fand wieder einmal der Stundendiebstahl statt.

Kommentare dazu erlassen wir uns. Zumindest der von Elmar könnte gegen ihn verwendet werden.

Wir werden aber auch in Sommerzeit unsere Romane so schreiben, wie es sich gehört. Elmar probiert wieder einmal etwas Neues aus. Nach mehreren historischen Romanen wird er immer unruhig und muss sich auf anderem Terrain austoben.

Nach einem warmen und sonnigen März begann der April kalt, regnerisch und teilweise verschneit. Wir haben es zu unserem Bedauern bei einer Fahrt nach Köln erleben müssen. Elmar durfte unterwegs zweimal die vereisten Scheibenwischer säubern. Aber wir wollen nicht davon berichten, sondern von angenehmeren Dingen.

Mittlerweile ist mit 'Die Perlenprinzessin - Missionare' der Dritte von fünf Bänden über unsere Heldin Ruth und ihrer Familie erschienen. Der Roman hat uns auch gleich sehr viel Freude bereitet, denn bereits in der ersten Woche errang er Platz 11 bei der Spiegel-Bestsellerliste Taschenbuch. Er folgte damit dem Beispiel von Band eins 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' und Band zwei 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen', die auf Platz 14 und auf Platz 7 gekommen sind.

Besonders erfreulich ist, dass damit das neunzehnte Jahr hintereinander immer mindestens ein Iny Lorentz Roman einen Platz auf der Bestsellerliste erreicht hat. Bisher haben dies bislang 61 Buchausgaben von uns geschafft und die gesamte Zeit aller Romane auf den Bestsellerlisten beträgt 1.000 Wochen. Da kann man wirklich nicht klagen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

Ebenfalls im April erschienen ist die Fantasy-Anthologie ‚Met-Magie – Der Trunk der Götter, Barden und Bauern‘, zu der wir als Sandra Melli eine Kurzgeschichte beigesteuert haben. Mit 'Die Jagd der Katzenfrau' erlebt unsere Heldin Laisa aus den Chroniken der Dämmerlande ein weiteres ihrer vielen Abenteuer.

bedey-thoms.de/products/met-magie?_pos=1&_sid=5fd584fcc&_ss=r 

www.droemer-knaur.de/buch/reihe/die-chroniken-der-daemmerlande 

Inzwischen liegt auch die erste Recherchereise des Jahres hinter uns, nämlich zur Slawenburg Raddusch. Dort hat uns Herr Lipsdorf, der Leiter und Kurator persönlich durch die Burg und das Museum geführt und uns etliche wichtige Literaturtipps gegeben. Herzlichen Dank dafür! Mittlerweile haben wir uns alle Bücher besorgt und können uns für den geplanten Roman vorbereiten.

slawenburg-raddusch.de/ 

Mitte des Monats gab es einen Abschied. Inspector John Barnaby ging nach 129 Folgen, in denen er und sein Vorgänger Tom Barnaby für uns in Midsomer ermittelt hat, in Urlaub. Es gibt nämlich noch keine weiteren DVDs. Für uns hieß dies, uns nach mehr als einem Jahr etwas Neues für unsere DVD-Nachmittage am Wochenende zu suchen. Es gibt aber genügend Serien und Filme, die bereits Hier! schreien und die Erste haben wir auch schon begonnen.

Aus Tschechien erreichten uns vor zwei Tagen die Belegexemplare der dortigen Ausgabe der 'Wanderapothekerin'. Der Titel lautet 'Vandrovní apatykárka'.
Hier konnten wir die grandiose Übersetzungsleistung des Google-Übersetzers bewundern, der aus der tschechischen 'Wanderapothekerin' eine 'wandernde Apathie' gemacht hat.
'Die Wanderapothekerin' ist im Übrigen der 26. unserer Romane, der in eine andere Sprache übersetzt worden ist.

www.knihydobrovsky.cz/kniha/vandrovni-apatykarka-383264100 

Die letzten drei Monate waren aus besonderen Umständen, über die wir zu gegebener Zeit berichten werden, ziemlich anstrengend und nervenaufreibend. Nun aber geht es bald auf die ersten Lesereisen seit Beginn der Pandemie. Dafür müssen wir zwar noch einige Dinge vorbereiten, aber das dürften wir schaffen.

Ihr könnt uns am 13.05.2022 in Cottbus, am 16.05.2022 in Oberkotzau bei Hof und gleich doppelt am 18.05.2022 und 19.05.2022 in Dölsach bei Lienz in Osttirol erleben. Dort, am Ort des Geschehens, findet die Premierenlesung des 'Mädchens von Agunt' statt.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Wer nahe genug an diesen Orten wohnt und Zeit hat, kann uns live erleben.

Eure Iny und Elmar Lorentz

Frühlingsahnen

Bericht
von Iny und Elmar am 01-04-2022

Noch wissen wir nicht, wie das Wetter im April werden wird.

Zumindest gab es aber bereits das erste Frühlingsahnen. Es ist nun zwei Jahre her, seit Corona die Welt beherrscht. Seitdem gab es für uns weder eine Lesung, eine Buchmesse oder ein Autorentreffen. Wir hoffen sehnlichst, dass es heuer wieder besser wird.

Seit diesem ersten Absatz sind zwei Wochen vergangen. Es ist nun Hektik bei uns eingekehrt und die Zahl der Termine steigt und steigt. Aus gewissen Gründen wird dies bis Ende Mai so bleiben. Wir sind aber zuversichtlich, gut durch diese Zeit zu kommen.

Inzwischen stehen auch unsere nächsten Lesungen fest.

13.05.2022: in Cottbus.

16.05.2022: in Oberkotzau bei Hof.

18.05.2022: in Dölsach in Osttirol. Premierenlesung von 'Das Mädchen aus Agunt'.

24.06.2022: in Ortenberg-Bleichenbach im Wetteraukreis.

26.08.2022: in Berlin-Marzahn.

Eine weitere Lesung ist derzeit in Planung. Wir freuen uns auf jede einzelne Lesung!

Auch sonst gibt es Erfreuliches. Sowohl in Tschechien wie auch in Polen ist die jeweilige Übersetzung von 'Die Wanderapothekerin' erschienen. Jetzt warten wir nägelkauend auf die Belegexemplare.

Bereits gekommen sind die Belegexemplare der Weltbild-Lizenz-Ausgabe der drei Romane der Berlin-Trilogie 'Tage des Sturms', 'Licht in den Wolken' und "Glanz der Ferne'.

www.weltbild.de/artikel/buch/tage-des-sturms-licht-in-den-wolken-glanz-der-ferne_34748492-1?ln=U3VjaGV8U3VjaGVyZ2Vibmlz 

Heute sind von Knaur die Belegexemplare von 'Die Perlenprinzessin - Missionare' gekommen. Dabei handelt es sich um den dritten Band der Reihe nach 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' und 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen'. Zwei weitere Perlenprinzessinnen warten noch auf ihr Erscheinen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

Ein paar positive Nachrichten gab es auch. So wurde mit 'Die Entführung der Wanderhure' auch der dritte Roman dieser Reihe nach Tschechien verkauft, und das genau einen Monat, nachdem der erste Band 'Die Wanderapothekerin' dort auf den Markt gekommen ist.

Besondere Umstände sorgen dafür, dass unsere Zeit derzeit für etliche Dinge etwas eingeschränkt ist. Aber da müssen wir durch.

In dem Rahmen, im dem es noch möglich ist, arbeiten wir natürlich weiter. Schließlich soll es auch in den nächsten Jahren Romane von Iny Lorentz gehen. Es gibt noch etliche Heldinnen, auf die ihr euch freuen könnt.

Als nächste ist Cincia an der Reihe, die am 01.06.2022 als 'Das Mädchen von Agunt' erscheint.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Im Herbst lernt ihr dann Constance kennen. Den Titelbildvorschlag haben wir bereits gesehen. Sobald er offiziell ist, werden wir ihn euch nicht vorenthalten.

Damit herzliche Grüße und bleibt gesund

Iny und Elmar Lorentz

Der Februar 2022

Bericht
von Iny und Elmar am 19-02-2022

Am Sonntag, den 27.02.2022 um 11:00 Uhr kommt in der Sendereihe Literatourbus auf Servus TV die Folge 'Alfred Komarek interviewt Iny Lorentz'.

www.tvspielfilm.de/tv-programm/sendung/literatour,61fbe45881896572ed676a7a.html 

Auch sonst tut sich das eine oder andere. So planen wir bereits die Recherchereisen für nächstes Jahr. Auch bei denen, die noch heuer stattfinden sollen, muss noch das eine oder andere bedacht werden. Wir wollen sie diesmal mit den Lesereisen verbinden, also für Romane recherchieren, die in etwa in der Gegend handeln sollen, in der wir lesen, aber auch unterwegs den einen oder anderen Zwischenstopp einlegen, um uns dort umzusehen.

Gestern sind die Belegexemplare der sechsten Auflage der 'Rache der Wanderhure' erschienen. Wir stehen ein wenig ambivalent zu dem Roman. Er gehört nicht in die offizielle Reihe, die wie folgt aussieht:

1. Die Wanderhure
2. Die Kastellanin
3. Das Vermächtnis der Wanderhure
4. Die List der Wanderhure
5. Die Wanderhure und die Nonne
6. Die Wanderhure und der orientalische Arzt
7. Die Tochter der Wanderhure
8. Töchter der Sünde

Den Roman 'Die Rache der Wanderhure' haben wir auf Wunsch des Verlags geschrieben, da der gleichnamige Film doch stark von seiner ursprünglichen Vorlage 'Die Kastellanin' abweicht. Wir sind dabei dem Drehbuch gefolgt und haben es entsprechend ausgebaut. Eine ähnliche Arbeit hatten wir bereits früher gemacht und sind auch gut damit zurechtgekommen. Trotzdem ist dieser Roman ein wenig das Stiefkind unter unseren Romanen. Dabei war es wirklich eine schöne Arbeit und es gibt immer noch Leserinnen und Leser, die ihn kaufen.

Derzeit diskutieren wir mit unserer Agentin und unserer Cheflektorin über den Editionsplan der nächsten Jahre. Für uns ist es dabei wichtig, weiterhin unserer Linie zu folgen und auf keinen Trend aufzuspringen, der sich, wenn unser Roman erscheint, bereits wieder verlaufen haben kann.

Die aktuellen Romane gehen uns gut von der Hand. Doch langsam wird es an der Zeit, die heimatliche Höhle wieder zu verlassen. So wie es bis jetzt aussieht, werden wir in diesem Jahr öfter unterwegs sein als in den vergangenen beiden Jahren. Wir hoffen auf viele neue Eindrücke und Ideen und auf ein Jahr, in dem im Herbst nicht erneut eine Virusmutation die Bremse straff anzieht.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Im Winter 2022

Bericht
von Iny und Elmar am 05-02-2022

Seit ein paar Tagen herrschen halbwegs winterliche Verhältnisse.

Es hat mehrfach geschneit und ein wenig der weißen Pracht liegt noch im Garten. Es ist so richtig das Wetter, um sich gemütlich an die Schreibcomputer zu setzen und den neuen Roman anzufangen (Elmar) oder an dem bereits begonnenen Roman weiter zu feilen (Iny). Zur Abwechslung reisen wir gedanklich nach Midsomer und lösen mit John Barnaby Mordfälle.

Unser Webmaster Hannes und seine Frau waren letztens da. Von Hannes kam sofort die Frage, was er bei der Homepage neu einbauen soll? Irgendwie werden wir uns etwas einfallen lassen müssen, damit er zufrieden ist. Was, wissen wir allerdings noch nicht. Er macht seine Arbeit nämlich ausgezeichnet und zu unübersichtlich wollen wir die Homepage dann auch haben.

Unser Roman 'Juliregen' macht uns gerade Freude, denn vor mehr als zehn Jahren erschienen, schaffte er es mittlerweile in die neunte Auflage. Da kann man wirklich nicht meckern.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-juliregen-9783426504154 

Neben unserer Homepage sind wir auch auf Facebook und auf Instagram zu finden.

www.facebook.com/Inys.und.Elmars.Romane 

www.instagram.com/iny.lorentz/ 

Die Homepage wird von unserem alten Freund Hannes geführt, der als Romanfigur von Maries Stallknecht bis zu ihrem Stallmeister aufgestiegen ist. Facebook führen wir selbst, während unser Instagram-Auftritt von unserem Frankfurter Freund Manfred verwaltet wird.

Nun war es bei Instagram so, dass zunächst Leserinnen und Leser, Bloggerinnen und Blogger, sowie Kolleginnen und Kollegen unsere Seite abonniert haben. Seit einiger Zeit mehren sich jedoch die Anmeldungen durch knapp bekleidete junge Frauen und muskulöse junge Männer, bei denen ein Interesse an unseren Romanen wohl eher gering sein dürfte. Daher werden wir es uns verkneifen, deren Seiten ebenfalls zu abonnieren.

Außerdem gibt es noch ein kleines Interview mit uns, das über folgenden Link aufrufbar ist.

www.zeilenschlinger.de/post/5-fragen-an-iny-lorentz 

Was gibt es sonst noch zu berichten? Derzeit ist es noch still im Lande. Ab März wollen wir jedoch wieder auf Recherchereise gehen. Und dann freuen wir uns auf die ersten Lesungen um Mai. Bis dorthin werdet ihr aber noch einige Beiträge von uns lesen können.

Iny und Elmar Lorentz

Der Januar

Bericht
von Iny und Elmar am 24-01-2022

Der Januar begann damit, dass Elmar einen neuen Kalender aufgehängt hat.

Am 5.01. gab es ein längeres Zoom-Interview bei Frau May und Frau Ber bei Duett mit Kerzenlicht. Wer uns in Aktion erleben will, kann es über den folgenden Link tun.

www.youtube.com/watch?v=Ix5IOox9nJ8 

Am 11.01. durften wir endlich wieder Bücherluft schnuppern. Wir sind nach Schwindegg gefahren, einen Ort nicht allzu weit von uns entfernt. Die Damen der dortigen Bücherei hatten uns zu ihrem zwanzigjährigen Jubiläum eingeladen und das war für uns die Gelegenheit, endlich mal wieder aus unserem Schneckenhaus herauszukommen. Es war sehr nett, wir haben etliche Bücher signiert und uns munter unterhalten. Anschließend haben wir uns bei dem in der Nähe gelegenen Metzger und Bäcker eine Kleinigkeit fürs Abendessen besorgt.



Am Freitag, den 14.01., beendete Elmar die aktive Arbeit an seinem neuesten Roman. Iny hat bereits ein paar Tage vorher begonnen, die ersten Kapitel zu überarbeiten. Trotzdem braucht Elmar nun eine gewisse Erholungspause. Es war immerhin einer der schwierigsten Romane, den er bisher geschrieben hat. Nach Inys Ansicht, die ihn ja schon einmal ganz gelesen hatte, hat sich die Mühe auch gelohnt. Sie bedauert ein wenig, dass es noch eine gewisse Zeit dauern wird, bis dieser Roman erscheinen kann. Allerdings wollen wir die Reihenfolge unserer Veröffentlichungen nicht umstürzen, da wir die anderen Romane ebenso lieben wie diesen. Er ist aber von der Epoche und den Handlungsschauplätzen etwas Besonderes.

Mittlerweile schmieden wir auch Pläne für die nächsten Recherchereisen. Da die Zeit drängt, hoffen wir, dass die jetzige Coronawelle uns nicht in die Suppe spuckt. Das Problem sind die unterschiedlichen Regeln, die in diesem unseren Lande herrschen. Man weiß oft nicht, wie es in zwei Tagen ist. Wie sollen man dann wissen, wir es in zwei Monaten sein wird. Hoffen wir, dass dann sowohl die Museen wie auch die Restaurants offen sind und die Hotels Gäste aufnehmen.

Wenn nicht, wird es für uns wirklich eng.

In der Hoffnung, dass dies nicht der Fall sein wird, verbleiben wir als eure

Iny und Elmar Lorentz

Vorschau auf das erste Halbjahr 2022

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 06-01-2022

Vorschau auf das erste Halbjahr 2022

Buchmesse Leipzig:

Leider beginnt unsere Vorschau mit einer schlechten Nachricht. Wir werden 2022 keinen eigenen Iny-Lorentz-Stand auf der Buchmesse in Leipzig haben. Die Corona-Vorschriften machen es uns unmöglich, einen Stand so zu führen, wie wir es gerne täten. Der Kontakt zu Leserinnen und Lesern wäre nur erschwert möglich, ebenso das Signieren von Büchern und das Einhalten der geforderten Mindestabstände. Bevor wir hier viel Geld für etwas ausgeben, das sich dann doch als traurige Sache entpuppt, lassen wir es lieber sein.

Es gibt aber auch positive Dinge zu berichten. Wir haben für den Mai zwei Lesungen in Cottbus und Oberkotzau vereinbart, eine im Juni in Ortenberg-Bleichenbach und eine im August in Berlin-Marzahn.

Natürlich gibt es auch wieder neue Romane:

Im April 2022 erscheint 'Die Perlenprinzessin - Missionare'. Dies ist der dritte Band unserer fünfteiligen Reihe um die Perlenprinzessin Ruth Mensing, geb. Simonsen. Wir begeben uns mit diesem Roman erneut nach Tahiti und zu den anderen Inseln der Südsee.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-missionare-9783426526071 

Bereits erschienen sind die beiden ersten Romane dieser Reihe:

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-rivalen-9783426526057 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-kannibalen-9783426526064 

Da Band vier und fünf der Perlenprinzessin ineinander übergehen, haben wir in Absprache mit dem Verlag entschieden, dass diese beiden Romane im April und Juli 2023 erscheinen sollen.

Im Juni 2022 erscheint damit der Roman 'Das Mädchen von Agunt' um die Heldin Cincia, die um 150 n. Chr. in der Stadt Aguntum im heutigen Osttirol um ihr Leben und ihre Freiheit kämpfen muss.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-das-maedchen-von-agunt-9783426528075 

Ebenfalls im Juni 2022 erscheint unser unter dem Pseudonym Annette Landgraf verfasster Roman 'Das Glück in der Ferne'.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-das-glueck-in-der-ferne-9783426525814 

Wie bei den bereits unter Renee Milan veröffentlichen Romanen 'Die Leihmutter' und 'Eine Frau mit Makel' und den Annette Landgraf Romanen 'Glück wie Glas' und 'Ein Joker fürs Glück' handelt es sich dabei um einen Gegenwartsroman. In 'Das Glück in der Ferne' muss Rica mit einer doppelten Enttäuschung fertigwerden und sich in einer nicht gerade freundlich gesonnenen Umwelt behaupten.

www.droemer-knaur.de/buch/renee-milan-die-leihmutter-9783426521557 

www.droemer-knaur.de/buch/renee-milan-eine-frau-mit-makel-9783426521885 

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-ein-joker-fuers-glueck-9783426525715 


Natürlich wird auch im Herbst wieder ein Iny Lorentz Roman erscheinen. Die Informationen darüber bringen wir, sobald der Verlag sie uns hat zukommen lassen.

Es gibt immer wieder Anfragen über die Reihenfolge unserer mehrbändigen Serien. Daher werden wir in gewissen Abständen immer wieder darauf hinweisen.

Die Wanderhuren-Reihe:

1. Die Wanderhure, 2. Die Kastellanin, 3. Das Vermächtnis der Wanderhure, 4. Die List der Wanderhure, 5. Die Wanderhure und die Nonne, 6. Die Wanderhure und der orientalische Arzt, 7. Die Tochter der Wanderhure, 8. Töchter der Sünde.

Die Preußen-Reihe:
1. Dezembersturm, 2. Aprilgewitter, 3. Juliregen.

Die Auswanderer-Reihe:
1. Das goldene Ufer, 2. Der weiße Stern, 3. Das wilde Land, 4. Der rote Himmel.

Die Wanderapothekerin-Reihe:
1. Die Wanderapothekerin, 2. Die Liebe der Wanderapothekerin, 3. Die Entführung der Wanderapothekerin, 4. Die Tochter der Wanderapothekerin.

Die Berlin-Trilogie:
1. Tage des Sturms, 2. Licht in den Wolken, 3. Glanz der Ferne.

Die Südsee-Saga:
1. Die Perlenprinzessin - Rivalen, 2. Die Perlenprinzessin - Kannibalen, 3. Die Perlenprinzessin - Missionare.
Zwei weitere Bände werden noch erscheinen.

Wir arbeiten bereits an einer neuen Trilogie und haben eine weitere ins Auge gefasst. Es kommt also noch einiges auf euch zu.

Das ist auch bei unseren Einzelromanen der Fall. Da haben wir für die nächsten Jahre einige sehr interessante Zeitepochen und Themen umgesetzt. Den ersten dieser Romane könnt ihr bereits als 'Das Mädchen von Agunt' und den nächsten im Oktober lesen.

Damit wünschen wir euch einen virenfreien Winter und bleibt gesund.

Iny und Elmar Lorentz