20 Jahre Zusammenarbeit mit der Agentur

Bericht
von Iny und Elmar am 19-09-2021

Im September 2001 fuhren wir nach München in die Verlagsagentur Kolf, um dort einen Agenturvertrag zu unterschreiben.



Wir hatten eine gewisse Hoffnung, dass es diesmal klappen könnte. Ein Jahr vorher hatte uns nämlich eine andere Agentur mit der Begründung, wir könnten doch nicht schreiben, vor die Tür gesetzt.

Frau Kolf, wie sie damals für uns noch hieß - mittlerweile sind wir längst per du - empfing uns in ihrem Büro, legte uns den Vertrag vor, und stellte dabei eine sehr interessante Frage. "Was schreiben Sie als Übernächstes?"

Sie hätte es nicht tun sollen, denn in der nächsten halben Stunde legten wir mit mehreren Ideen los, die wir umsetzen wollten. Lianne hörte uns aufmerksam zu, nickte ein paar Mal, und machte sich mehrere Notizen. Sie fragte auch nach dem Roman, an dem wir gerade arbeiteten, und fand, dass der von uns gewählte Arbeitstitel 'Die Hübschlerin' nicht so ziehend wäre.

"Hübschlerin! Diesen Begriff kennt doch heutzutage niemand mehr. Um was geht es in diesem Roman? Um eine wandernde Hure? Also nennen wir diesen Roman 'Die Wanderhure'!"
Lianne wusste damals nicht, was sie mit diesem Titel lostreten würde. Aus den Verlagen kamen zunächst einmal Entsetzensschreie. "Welcher Mann kauft seiner Frau oder Freundin zu Weihnachten ein Buch mit dem Titel 'Die Wanderhure'?", hieß es da.

Inzwischen gibt es 'Die Wanderhure' in mehreren Dutzend Buchausgaben, als Film und als Theaterstück. Allein das Taschenbuch bei Knaur ist weit mehr als eine Million Mal über den Ladentisch gegangen.

Auch sonst können sowohl Lianne, deren Co-Agentin Isabel Schickinger und wir mehr als zufrieden sein. Neben der Wanderhure wurden fünf weitere Romane verfilmt und mittlerweile haben wir mehr als 15 Millionen Bücher verkauft. Dazu kommen 78 Bücher, von denen die meisten mit insgesamt etwa tausend Wochen auf den Bestsellerlisten standen. Wir können daher mit Fug und Recht sagen, dass unsere Zusammenarbeit mit Lianne Kolf und Isabel Schickinger sehr erfolgreich war und ist.

2001! Das bedeutet, im September 2021 ist es genau zwanzig Jahre her, seit wir mit der Verlagsagentur Kolf zusammenarbeiten. Das war ein Grund zu feiern.
Wegen der Pandemie waren wir 21 Monate nicht mehr in der Agentur, und ebenso lange haben wir keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzt. Diesmal aber musste es sein. Mit Masken vor dem Gesicht wagten wir uns in die U-Bahn. Die Aufforderung, Abstand zueinander zu halten, ist sicher gut gemeint, aber wenn jeder sie befolgen würde, müssten die meisten Leute zu Fuß gehen oder die U-Bahnen im Minutentakt fahren. Letzteres geht schon mangels verfügbarer U-Bahn-Züge und fehlendem Personal nicht, und dass Erste ist bei einer Strecke von zehn Kilometern und mehr auch nicht unbedingt anzuraten. Also hieß es, Zähne zusammenbeißen und rein in den Waggon.

Umso herzlicher war die Begrüßung in der Agentur. Neben Lianne und Isabel gehört auch Tatjana zu jenen, die bereits 2001 in der Agentur waren. Neue sind dazu gekommen und begleiten uns teilweise auch schon seit Jahren, wie Renate, Simone und Bettina. Es war sehr schön, sie nach fast zwei Jahren wiederzusehen.

Es gab eine schöne Brotzeit, und natürlich viel Gesprächsstoff. Wir unterhielten uns auch über ein kleines Projekt, das wir zusammen mit jemand anderem planen, und sprachen, als unsere Cheflektorin Michaela hinzukam, über unsere weiteren Schreibpläne. Derzeit bedienen wir zwei Schienen, zum einen als Iny Lorentz die historischen Romane und als Annette Landgraf den zeitgenössischen Roman, oder wie Elmar es einmal nannte 'Iny Lorentz in der Jetztzeit'.

www.droemer-knaur.de/autor/iny-lorentz-3000270 

www.droemer-knaur.de/autor/annette-landgraf-3005312 

Die Zeit verging wie im Flug und als die Zeit zum Aufbruch kam, geschah dies mit einer gewissen Wehmut, aber auch mit der Hoffnung, uns in diesem Jahr noch einmal wiederzusehen.

Danke, Lianne, Isabel und Tatjana, für zwanzig Jahre exzellente Zusammenarbeit. Lasst uns so weitermachen!

Iny und Elmar Lorentz

Ruhigere Tage

Bericht
von Iny und Elmar am 18-09-2021

Es gab zwar auch Termine, aber dabei ging es mehr ums Haare schneiden und um Routineuntersuchungen beim Arzt.

In diesen Tagen schneiten uns auch die Belegexemplare unseres Kurzromans 'Für das Glück der Freundin' ins Haus. Er gehört zu einer Reihe von insgesamt sechs Romanen, die außer 'Für das Glück der Freundin' auch 'Das Parfüm der Liebe', von Hanna Caspian, 'Inselsommerstürme' von Gabriella Engelmann, 'Heller als alle Sterne' von Dani Atkins, 'Find me in Green Valley' von Lilly Lucas und 'Tausche Koffer gegen Liebe' von Laura Jane Williams umfasst. Diese Reihe wurde unter dem Oberbegriff 'Sehnsuchtsmomente' zur Feier des 75-jährigen Bestehens des Droemer Verlags und des 150-jährigen Bestehens des Knaur Verlags aufgelegt.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-fuer-das-glueck-der-freundin-9783426527627 

Die ruhigen Tage haben wir auch dazu benutzt, Ideen für neue Romane zu besprechen. Es gilt schließlich, die Recherchereisen für 2022 vorzubereiten. Durch die Corona-Epidemie sind wir 2020 und 2021 schneller vorangekommen als Anfang 2020 geplant. Daher haben wir in diesem Jahr bereits die ersten für 2022 geplanten Romane geschrieben und werden noch einen weiteren beginnen.

Ach ja. Am 29.08. sprang übrigens unsere Heizung an. Es ist doch etwas unsommerlich kalt geworden.

Für die nächsten Tage gibt es nur zu vermelden, dass Elmars Schwester und seine Nichten zu Besuch waren und dabei auch den mehrfach preisgekrönten Kirchenneubau in unserer Gemeinde betrachtet haben. Wir haben auch die beiden anderen Kirchen aufgesucht, die es hier noch gibt.

Inzwischen wurde uns ein Vorabexemplar unseres am 01.10. erscheinenden Romans 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' zugeschickt.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-der-orientalische-arzt-9783426653890 

Wir müssen damit ein kleines Video aufnehmen, das irgendwann im Youtube-Kanal von Droemer Knaur zu sehen sein wird.

Iny und Elmar Lorentz

Schöne Tage mit Carmen

Bericht
von Iny und Elmar am 27-08-2021

In der Corona-Zeit sind mehrere geplante Recherchereisen ins Wasser gefallen.

Für Leute wie wir, die Landschaften und Orte sowohl visuell, wie auch gefühlsmäßig aufnehmen, war dies sehr schlimm, weil wir unsere Schreibpläne für 2021 dadurch umstoßen mussten. Ebenso fehlten uns wichtige Kontakte. Unsere Agentin haben wir das letzte Mal im Dezember 2019 gesehen. Unseren Webmaster Hannes und seine Frau haben wir im letzten Jahr genau einmal getroffen. Heuer war es zum Glück schon zweimal. Aber das war natürlich zu wenig und zu kurz.
Unsere Frankfurter Freunde Gabi und Manfred konnten wir seit Oktober 2019 nicht mehr sehen. Wie Hannes und Petra, die für die Homepage und deren Design verantwortlich zeigen, gehören auch sie zu den Menschen, die uns zuarbeiten. So fertigen sie für uns Lesezeichen, Schlüsselanhänger u.ä., die wir bei der Buchmesse in Leipzig verteilt haben und 2022 hoffentlich wieder verteilen können.
Ebenfalls zu unseren Unterstützern zählt Carmen von Carmens Bücherkabinett. Da sie und ihr Mann viele Reisen unternehmen, bekommen wir von ihnen Informationen über für uns interessante Stellen, die uns bei unseren Recherchen helfen. Außerdem besprechen wir mit Carmen die Titelbilder, und bekommen Tipps von ihr.
Im letzten Jahr haben wir sie nur eine Stunde lang gesehen und da blieb wenig Zeit zum Reden.
Heuer konnten Carmen und ihr Mann mit ihren Töchtern wieder mehrere Tage zu uns kommen und uns bei einer sehr kniffeligen Sache mit Inys neuem Smartphone helfen. Außerdem gab es längere Gespräche über Buchthemen, Covergestaltung und dergleichen. Sie haben es auch geschafft, uns aus unserer Höhle herauszulocken, in die wir uns wegen Corona verkrochen hatten. Unser Erlebnis eine gute Woche vorher im Hirschgarten hatte gezeigt, dass wir dringend wieder unter Menschen müssen, wenn wir uns nicht auf Dauer in unserem Häuschen verkriechen wollen.
So folgten wir einmal Inys Vorliebe für Dinosaurier und fuhren zum Dinoland nach Tüssling. Es war sehr heiß, die Leute ballten sich am Eingang und es kostete uns Überwindung, zu bleiben. Wenigstens verliefen sich die Leute nach einer Weile ein wenig. Der Ausflug lohnte sich aber. So waren die dargestellten Dinos recht gut getroffen und das Gelände war dann doch weitläufig genug, so dass uns nicht andauernd andere Leute über die Füße latschten. Das Museum war klein und hätte besser strukturiert werden können, reichte aber für diese Veranstaltung aus. Die für Kinder gedachte Dino-Show war sehr kindergerecht. Carmen und Andis Sechsjähriger hat sie gefallen, während die Zehnjährige doch bald zu gähnen begann.
Am Abend sprachen wir noch über unsere nächsten Schreibpläne und hörten uns an, was Carmen dazu zu sagen hatte.
Am nächsten Tag war unser Ziel ein Wildpark, bei dem es mehrere alte Haustierrassen gibt. Die Zahl der Vierbeinigen, sprich der Säugetiere, war gegenüber den zweibeinigen Gefiederten arg in der Minderzahl. Interessant war es für uns aber trotzdem. Man muss sich auch als Autoren immer wieder bewusst machen, dass es früher keine durchgezüchteten Haustierrassen wie heutzutage gab, und auch welche, die längst vergessen sind. Vierhörnige Schafe – und bei ihnen nicht nur die Böcke – Wollschweine und Esel bringt man nicht unbedingt mit früheren Zeiten in unseren Breiten zusammen.
Es gab auch Alpakas. Das ist jedenfalls keine Haustierrasse, über die man als Autorenpaar historischer Romane schreiben sollte, es sei denn, der Roman spielt in Südamerika.
Aber lassen wir das. Der Wildtierpark Oberreith hat jedenfalls unsere Erwartungen erfüllt. Auch war er weitläufig genug, um den Leuten aus dem Weg gehen zu können, und wir sind wieder einmal aus unseren vier Wänden herausgekommen.
Auch an dem Tag wurde viel besprochen. Es ging um unsere nächste Recherchereise und einige Dinge mehr.
Als Carmen, ihr Mann und die Kids sich schließlich verabschiedeten, hatten wir beide das Gefühl, doch wieder ein wenig lebendiger geworden zu sein.
Nachtrag: Navi-Hersteller täten gut daran, eine Funktion einzubauen, durch die man dem Sch...vonderZensurgestrichen beibringen kann, dass eine Straße gesperrt ist und man eine Ausweichroute braucht.

Iny und Elmar Lorentz

Treffen im August

Bericht
von Iny und Elmar am 17-08-2021

Ein scharfer Kontrast: Die Pandemie hatte Treffen mit Autorenkolleginnen und -kollegen lange Monate unmöglich gemacht.

Daher waren wir froh, als Werner Gerl einen Stammtisch der Münchner Gruppe des Syndikats vorschlug. Das Syndikat ist die Gemeinschaft der Krimischreibenden des deutschsprachigen Raums.
Treffpunkt war der Hirschgarten, Münchens größter Biergarten. Den zu finden war erst einmal die Aufgabe der Dame unter der Motorhaube, die sich während der Autofahrt immer wieder erdreistet, uns Anweisungen zu geben. Wir folgten ihr bis kurz vor dem Ziel, wo uns dann das Parkplatzschild des Hirschgartens den Weg wies. Am Biergarten angekommen, desinfizieren wir uns coronagemäß die Hände, trugen uns in die Liste ein, und suchten dann den Tisch des Syndikats.
Obwohl die Tische des Biergartens sicher weiter auseinander gestellt waren als früher, drängten sich hier Menschen, Menschen und Menschen. Für Leute wie uns, die in den letzten Monaten gerade mal vier Verwandte auf einmal gesehen haben, war es wie ein Kulturschock. Noch während Elmar überlegte, ob er nicht doch besser Werner Gerl anrufen uns sich von ihm einweisen lassen sollte, entdeckte Iny diesen und wir retteten uns an den Syndikatstisch.
Insgesamt waren wir schließlich zu acht. Es wären sicher mehr gekommen, doch hatten an dem Tag die Lokführer eine Auszeit eingelegt, so dass einige dadurch am Erscheinen gehindert wurden. Die Stimmung war gut und beim Schlange stehen an der Schänke hielten die meisten Leute auch den vorgeschriebenen Abstand ein. Für Elmar gab es alkoholfreies Bier, eine Zweidrittelbreze und einen Steckerlfisch, für Iny Wasser, Tee, eine Schmalznudel und die restliche Drittelbreze. Zwar gelang es uns nicht ganz, die Menschenmassen um uns herum zu ignorieren, doch war es schön gewesen, wieder unter unseresgleichen zu sein.
Auf dem Heimweg mussten wir der Dame unter der Motorhaube beibringen, dass eine gesperrte Straße auch für uns unpassierbar ist. Sie hat sich aber dann doch wieder eingekriegt und wir sind gut nachhause gekommen.


In Passau:

Vor fünfzig Jahren im Juli, Elmar lebte damals noch auf dem Bauernhof, kam eines der früheren Mitglieder unseres ein Jahr zuvor aufgelösten Science Fiction Clubs zum ihm aufs Feld und fragte, ob er mit ihm am Sonntag nach Passau mitkommen wolle, um die dortigen SF-Fans zu besuchen. Es ging dem Guten hier auch um das Benzingeld zu teilen. Immerhin gaben wir unser Taschengeld zu jener Zeit lieber für Bücher aus als für anderes.
So kam es, dass Elmar damals mit nach Passau fuhr. Im Nachhinein gesehen war es einer der Wendepunkte seines Lebens, auch wenn er es damals noch nicht begriff. Er lernte Gustav Gaisbauer kennen, Franz Schröpf und noch ein paar andere, die mittlerweile in den Schatten der Vergangenheit verschwunden sind. Bei Gustav war das anders. Seine und Elmars Freundschaft hat die Jahrzehnte überdauert und so war es für uns klar, dass wir zum fünfzigsten Jahrestag nach Passau fahren würden.
Dabei traf es sich gut, dass wir auch den Graphiker Gabriel Nemeth besuchen konnten, der für die Plakate für die Buchmessen in Leipzig gemalt hat, auch er ein Freund aus sehr alten Tagen.
Wir steuerten daher unsere Rosi frohgemut nach Passau und kamen gut dort an. Es war sehr schön, Gabriel und Gustav wiederzusehen und auch wenn wir ein wenig wehmütig über alte Zeiten sprachen, so war es doch ein wunderschönes Treffen und wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen.


Ein lange geplanter Besuch:

Anfang 2020 schrieb uns unsere Kollegin Nora Welling, sie hätte herausgefunden, dass wir in ihrer Nachbargemeinde leben würden. Wir freuten uns über den Kontakt und luden sie zu uns ein. Doch dann funkte Corona dazwischen. Lange Monate waren die Gehsteige hochgeklappt und es ließ sich einfach nicht machen. Wenn es dann doch möglich gewesen wäre, kam etwas anderes dazwischen, und ehe wir uns versahen, standen wir wieder vor hochgeklappten Gehsteigen.
Wir überlegten die verrücktesten Konstruktionen, uns doch treffen zu können, doch dauerte es bis Mitte August dieses Jahres, bis Nora Welling und ihr Mann zu uns kommen konnten.
Es waren, wenn man es so nimmt, die ersten, wirklich fremden Leute, die wir seit anderthalb Jahren getroffen haben und somit eine Premiere. Die hielt aber auch, was sie versprach, denn es wurde ein sehr schöner Abend mit angenehmen Gesprächen, die laut nach einer Wiederholung rufen.

Es ist wieder mehr los

Info
von Iny und Elmar am 09-08-2021

Liebe Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser und Sonstige!

Wir haben uns entschlossen, den starren Monatsrahmen vorerst aufzugeben und uns wieder in kürzeren Intervallen zu melden. Immerhin hoffen wir doch, dass uns der Leben wieder mehr bringt als den wöchentlichen Einkauf im Supermarkt.

Jedenfalls sind wir am 01.08. zu Elmars Cousin Heinz und dessen Familie nach Franken gefahren. Leider haben die Bratwürste dort zu gut geschmeckt, denn Elmar hat sich nämlich daran überfressen. Unsere Rosi, wie unser Auto nun endgültig heißt, hat sich dabei gut bewährt. Wer die Farbe des Wagens kennt, weiß auch, warum aus Röschen Rosi wurde.

Am 04.08. hat Elmar die berühmten vier Buchstaben unter seinen neuesten Rohtext gesetzt. Nun muss er diesen Roman noch einmal überarbeiten, dann kann Iny sich seiner annehmen. Nach drei Bänden mit der gleichen Hauptheldin und einigen Nebenheldinnen und -helden leidet Elmar nun wieder unter einem ziemlichen Trennungsschmerz.

Am 05.08. ging es in die Vorrecherche für ein neues Romanprojekt. Ziel war ein kleines Museum, das nahe genug lag, um an einem Nachmittag angefahren zu werden. Hier hat uns Rosi zunächst geärgert, denn das ganze Elektronikgesumse mit Navi usw. wollte und wollte nicht laden. Erst nach nach etlichen zehn Kilometern kriegte das Biest sich ein. Zur Strafe musste die Dame unter der Motorhaube weiterschlafen, denn wir sind auch ohne ihre Hilfe ans Ziel gekommen. Es war ein kleines Museum, aber für unsere Recherchen sehr interessant und wir konnten auch mehrere für unser geplantes Projekt wichtige Bücher kaufen. Sehr schön war, dass wir gleich zu Beginn der Öffnungszeiten dort waren und das Museum mehr als eine Stunde ganz für uns allein hatten. Erst als wir uns wieder verabschiedeten, kamen die nächsten Besucher.


Am 06.08. hat Elmar bei Google eine interessante Neuigkeit entdeckt. Heuer ist sie noch nicht relevant, aber im nächsten Frühjahr könnte sie es sein. Dann werden wir sie auch entsprechend verkünden.

Im Banne des Virus 2021, Teil 7

Bericht
von Iny und Elmar am 31-07-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 7

01.07.2021:
Auch wenn derzeit die Delta-Variante des Virus die Nachrichten beherrscht, so hoffen wir doch, dass wir unser Corona-Tagebuch bald beenden können. Es wird an der Zeit, mal wieder über etwas anderes zu berichten.
So musste der stolze Löwe auf dem Kalender einem jungen Karakal weichen.
Die Arbeit ging planmäßig weiter. Zudem war für Elmar wieder Einkaufstag.


02.06.2021 - 04.06.2021:
Drei Tage wie viele andere davor. Wir sind ein wenig spazieren gegangen, haben gearbeitet, und Samstag- und Sonntagnachmittag je eine Folge von Inspector Barnaby angesehen.


05.07.2021 - 06.07.2021:
Es tut sich zwar das eine oder andere im Hintergrund, das teilweise bis weit ins nächste Jahr Auswirkungen haben wird, aber es ist nichts, das derzeit relevant wäre. Wir arbeiten, gehen spazieren, und warten darauf, zum zweiten Mal geimpft zu werden, um auch wieder aus unseren Nestchen herauskommen zu können. Gleichzeitig starren wie ein wenig erschrocken auf das, was dann auf uns zukommen mag. In den letzten anderthalb Jahren haben sich unsere direkten Kontakte auf Elmars Begegnung mit der Supermarktkassiererin reduziert, also doch ein wenig eingeschränkt gewesen. Nun könnte es ab August wieder turbulent zugehen.


07.07.2021:
Für heute war ein Zoom-Meeting geplant. Elmar hat von seinem Internetcomputer aus eingeladen. Und was war dann? Sein Mikrofon hat den Geist aufgegeben. Alle Versuche, es wieder in Gang zu bringen, sind gescheitert. Jetzt warten wir auf den PC-Doktor, damit er dieses Malheur bereinigt. Es war wieder einmal einer der Tage, an denen man sich einen Hals wünscht, den man würgen kann.


08.07.2021:
Heute sind wir mit dem Wecker aufgestanden, da sich ein Handwerker zu sehr früher Stunde angekündigt hatte und wir bis dorthin das Badezimmer geräumt haben mussten. Wer mit anderthalb Stunden Verspätung erschien, war natürlich der Handwerker. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir auch ausschlafen können.
Außerdem war wieder Elmars Einkaufstag. Wegen des frühen Aufstehens geschah dies zu früher Stunde. Es ist Elmar gelungen, nicht über die Regaleinräumer im Supermarkt zu stolpern.


09.07.2021:
Erneut Druckfahnen! Elmar rief entsetzt, ob er denn der Sultan wäre, weil er so viele Schwiegermütter hätte. Druckfahnen sind bei Autoren ähnlich beliebt wie überraschende Besuche von Schwiegermüttern.


10.07.2021:
Für Iny stand die zweite Impfung an. Elmar wäre am Tag darauf an der Reihe gewesen, doch er fragte im Impfzentrum, ob sie ihn nicht auch gleich impfen könnten, da er sonst am nächsten Tag noch einmal 25 Kilometer einfach fahren müsste. Es klappte und so haben wir beide unsere Spritze bekommen.
Mit den Nebenwirkungen war es an dem Tag noch nicht so schlimm, auch wenn wir uns beide relativ früh in die Betten verkrochen.


11.07.2021:
In der Nacht begannen die ersten Nebenwirkungen. Am Tag selbst waren wir ziemlich marode und zogen es vor, uns mehrmals ins Bett zurückzuziehen.


12.07.2021:
Es tut uns zwar immer noch das eine oder andere weh, aber wir sind an unsere Arbeit zurückgekehrt.


13.07.2021:
Ein Gespräch zum Kennenlernen. Mal sehen, ob es Früchte trägt. Auf jeden Fall war es eine interessante Begegnung.
Außerdem gab es heute Kritik von Iny an Elmar. Sie will bei einem Großkapitel noch eine Szene haben. Wie meistens hat sie recht.


14.07.2021:
Nach dem gestrigen doch sehr intensiven Gespräch hatten wir heute auf einen ruhigeren Tag gehofft. Der Verlag war anderer Ansicht. Es gab gleich zwei Sonderarbeiten, die heute erledigt werden mussten. Zudem muckt Elmars Kartenlaufwerk, bzw. hat vorerst den Geist aufgegeben. Zum Glück haben wir bereits ein neues Gerät bei unserem PC-Doktor bestellt, so dass es uns nicht in Schwierigkeiten bringen kann.


15.07.2021:
Elmar musste lernen, dass Kamillentee mit Vanille und Manuka-Honig immer noch wie Kamillentee schmeckt, und nicht wie erhofft nach Vanille. Außerdem war wieder Einkaufstag und es ist heute auch nichts kaputt gegangen.


16.07.2021:
Wir haben eine Einladung erhalten, die drei Tage später aus aktuellem Anlass auf einen späteren Termin verschoben werden musste. Sobald es so weit ist, gibt es die Informationen.


17.07.2021:
Ein ruhiger Tag. Spazieren gehen, schreiben, eine Folge von Inspector Barnaby ansehen.


18.07.2021:
Elmar hat auch diese Schwiegermutter erledigt, sprich die Druckfahnen gelesen. Nun liegen die 475 Seiten bei Iny, damit sie sich diese ebenfalls anschaut.


19.07.2021:
Das Interessanteste an diesem Tag war, dass es ihn gab.


20.07.2021:
Endlich haben wir die Hosen, die wir schon vor längerer Zeit gekauft haben, zum Kürzen gebracht. Jetzt dürfen wir nur nicht vergessen, sie wieder abzuholen.


21.07.2021 - 23.07.2021:
Iny beschäftigt sich mit der Schwiegermutter, Elmar sieht langsam die Zielgerade unserer neuen Trilogie vor sich und liest gleichzeitig die Kapitel von Band zwei nach, mit dem Iny bald fertig zu sein hofft.
Sonst tut sich derzeit nichts, außer dass am 22.07. unsere Spülmaschine zu mucken begonnen hat. Am 23.07. kam Gott sei Dank unserer Elektriker und brachte sie wieder zum laufen.


24.07.2021:
Berichtigung zur Spülmaschine. Wir dachten, sie würde wieder gehen. Als wir sie jedoch anschalteten, gab es einen Kurzschluss und das Ding hat endgültig den Geist aufgegeben. Bis die neue Spülmaschine kommt, heißt es, wieder mit der Hand zu spülen.
Der Ärger mit der Spülmaschine hinderte uns aber nicht an unserem geplanten Besuch bei Elmars Schwester. Wir hatten sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen, und die 67 km einfach waren die längste Autofahrt seit der Recherchereise nach Meiningen im August 2020.


26.07.2021:
Nach einem ereignislos verlaufenen Sonntag kamen am heutigen Montag unsere Cheflektorin Michaela und Renate aus der Agentur zu uns, um mit uns über das vergangene Jahr und die Planungen für die nächsten Jahre zu sprechen. Wir haben beide seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen und nur per E-Mail und Telefon Kontakt halten können. Dabei kann aber nie so ausführlich werden wie bei einem persönlichen Gespräch, und auch nicht so viele Themen ansprechen. Auf jeden Fall war es ein sehr angenehmes und erfolgreiches Gespräch, bei dem es auch um die Romane in den weiteren Jahren ging.
Übrigens ist es sehr angenehm, wenn im Elektrogeschäft eine Spülmaschine im Lager steht, die auf einen Käufer wartet. Seit heute hat diese Spülmaschine einen neuen Besitzer.


27.07.2021:
Elmar hat die auf die richtige Länge gekürzten Hosen geholt. Außerdem sind wir mal wieder um den Teich gewandert, haben also eine längere Strecke zurückgelegt als die letzten Male, und gearbeitet. Am Nachmitten hat Iny mit unserer Agentin telefoniert. Es ging um neue Pläne für die Zukunft.


28.07.2021:
Ein ganz normaler Tag. Wir sind spazieren gegangen, haben gearbeitet, und am Abend war Iny bei einem Zoom-Meeting mit anderen Autorinnen dabei.


29.07.2021:
Für Elmar war es der wöchentliche Einkaufstag. Iny konnte ihre Schwiegermutter, sprich die Druckfahnen verabschieden. Sonst wollte niemand etwas von uns.


30.07.2021:
Vor zwanzig Jahren sind wir der Einladung von Hannes, einem damaligen Kollegen von Iny, zum Grillen gefolgt. Wir hatten bis dorthin bald zwanzig Jahre mit äußerst überschaubaren Erfolg geschrieben und wussten weder, dass wir ein paar Jahre später als Iny Lorentz Karriere machen würden, noch, dass Hannes ein paar weitere Jahre später die Webseite für uns gestalten und als Webmaster betreuen würde. Es war damals ein sehr schöner Nachmittag und Abend und Hannes meinte spontan, dass wir im Jahr darauf wieder zusammen grillen sollten.
Im nächsten Jahr ging es aber wegen Terminschwierigkeiten nicht. Dafür aber trafen wir uns 2003 wieder bei Petra und Hannes im Garten. Für uns war es ein entscheidendes Jahr. Wenige Wochen später erschien mit 'Die Kastratin' unser erster Iny-Lorentz-Roman. Es war aber erneut ein wunderschöner Abend und wir erhielten auch gleich die Einladung fürs nächste Jahr.
Seitdem sind wir jedes Jahr im Juli oder August zu Petra und Hannes gefahren und haben uns verwöhnen lassen. Es ist eine liebe Tradition geworden, von der wir hoffen, dass sie noch lange andauern wird. An diesem 30.07. waren wir wieder bei den beiden und es war immer noch so schön wie beim allerersten Mal.


31.07.2021:
Nach dem Grillabend bei Petra und Hannes ließen wir es an diesem Tag etwas ruhiger angehen. Damit verabschieden wir uns vom Juli 2021 und sind gespannt, was uns der August bringen wird.

Vorschau auf das zweite Halbjahr 2021

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 09-07-2021

Sobald wir unsere Kristallkugel wiederfinden, um in ihr die Zukunft zu lesen, können wir Euch berichten, was von Juli bis Ende Dezember 2021 tatsächlich bei uns passieren wird.

Da wir aber zum finden dieser Kristallkugel genau diese selbst bräuchten, können wir derzeit nur eingeschränkt Prophezeiungen von uns geben.


Das, was auf jeden Fall passiert:

Es handelt sich dabei um die Bücher, die von uns erscheinen werden. Dies ist die zuverlässigste Konstante, die wir nennen können.

01.09.2021:
Das ist der offizielle Erscheinungstag unseres Kurzromans 'Für das Glück der Freundin', der bei Knaur im Rahmen der Sonderaktion 'Sehnsuchtsmomente' erscheinen wird. Außer uns haben sich Gabriella Engelmann, Dani Atkins, Lilly Lucas, Laura Jane Wilson und Hanna Caspian an den 'Sehnsuchtsmomenten' beteiligt.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-fuer-das-glueck-der-freundin-9783426527627 


01.10.2021:
An dem Tag erscheint 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt'. Das ist in der Erscheinungsreihenfolge der achte Band der Wanderhurenreihe, aber der sechste im chronologischen Ablauf.
Die zeitliche Reihenfolge sieht wie folgt aus: 1. 'Die Wanderhure', 2. 'Die Kastellanin', 3. 'Das Vermächtnis der Wanderhure', 4. 'Die List der Wanderhure', 5. 'Die Wanderhure und die Nonne', 6. 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt', 7. 'Die Tochter der Wanderhure', 8. 'Töchter der Sünde'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-der-orientalische-arzt-9783426653890 

Ebenfalls am 01.10.2021 erscheint die kriminelle Knaur-Weihnachtsanthologie ‚Winter, Weihrauch, Wasserleiche‘, bei der auch wir mit einer Kurzgeschichte vertreten sind.

www.droemer-knaur.de/buch/andreas-eschbach-florian-schwiecker-winter-weihrauch-wasserleiche-9783426527979 


01.12.2021:
An diesem Tag erscheint 'Der Fluch der Rose' als Taschenbuchausgabe des 2019 als Hardcover erschienenen Romans.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-der-fluch-der-rose-9783426518908 


Die Positive Voraussage:

Nun werden wir optimistisch und tun so, als würde der Virus für den Rest des Jahres keine größere Rolle mehr spielen.

Sobald wir endlich das zweite Mal geimpft sind, hoffen wir auf einen Besuch in der Agentur und darauf, etliche Leute endlich wiederzusehen.

Weiter drücken wir uns die Daumen, dass unsere beiden geplante Reisen auch stattfinden können. Die Vorort-Recherche muss weitergehen.

Wenn alles klappt, wird es im Dezember auch zwei Lesungen geben. Genauere Informationen erhaltet ihr, sobald wir die entsprechenden Daten erhalten.


Das Horrorszenario:

Was machen wir, wenn der Virus uns allen die lange, rote Zunge zeigt und wir unsere gesamten Pläne vergessen können?
WIR ÄRGERN UNS FÜRCHTERLICH!
Das ist aber auch das einzige, was wir tun können.

Wenigstens sieht es zum derzeitigen Standpunkt noch halbwegs gut aus.

Iny und Elmar Lorentz

Das erste Halbjahr 2021

Bericht
von Iny und Elmar am 30-06-2021

Es ist kaum zu glauben, doch die erste Hälfte des Jahres 2021 liegt hinter uns.

Wir fragen uns, wohin die Zeit verschwunden ist? Getan hat sich im Grunde nichts. Weder gab es eine Lesung, eine Buchmesse oder einen Event, auch haben wir keine Reise unternommen.

Ganz stimmt es natürlich nicht, dass sich gar nichts getan hätte. So gab es schöne Interviews und Berichte im Münchner Merkur, der Passauer Neuen Presse und der Süddeutschen Zeitung. Dazu kam ein Fernsehinterview im Mittagsmagazin des ZDF. In der Hinsicht können wir sehr zufrieden sein.

Das können wir auch bei den beiden Romanen, die heuer bereits erschienen sind. Sowohl 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' wie auch der Folgeband 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' haben es auf die Bestsellerliste geschafft, die 'Kannibalen' sogar bis auf Platz sieben.

Eine Woche später haben die 'Kannibalen' sogar die 'Rivalen' nachgezogen, so dass wir wieder einmal zwei Romane gleichzeitig auf der Bestsellerliste hatten.

Mittlerweile ist auch der nächste Roman unter unseren zweiten Pseudonym Annette Landgraf erschienen. Unsere Leserinnen und Leser können sich daher auf 'Ein Joker fürs Glück' freuen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-rivalen-9783426526057 

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-kannibalen-9783426526064 

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-ein-joker-fuers-glueck-9783426525715 

Was gibt es sonst noch zu berichten? Wir schreiben an unseren neuesten Romanen und kommen dabei sehr gut voran. Wie sollte es auch anders sein, da wir seit Monaten zu Hause sitzen und außer Schreiben nicht viel tun können. Wir haben mittlerweile den Gashebel ein wenig zurückgenommen. Langsam gehen uns nämlich die Recherchereisen aus. Einen oder zwei Romane können wir noch aus den Erfahrungen der bisherigen Reisen heraus schreiben. Danach fehlt uns allerdings die Inspiration vor Ort, die wir dringend brauchen. Aus dem Grund hoffen wir, dass die beiden für dieses Jahr noch geplanten Reisen auch klappen.

Das Gleiche hoffen wir auch für die beiden Lesungen, die, wenn es keine vierte und fünfte Corona-Welle gibt, in diesem Jahr noch stattfinden könnten.

Sollte Corona uns das alles versauen, werden wir allerdings sehr sauer. Allerdings glauben wir nicht, dass diese Drohung die Viren groß beeindrucken wird.

Um unsere positive Grundhaltung zu dokumentieren, haben wir nach fünfzehn Monaten Pause wieder damit begonnen, Autogrammkarten zu signieren. Die meisten davon stammen von Anfang 2020 und sind auf der Rückseite mittlerweile ebenso veraltet wie der Haufen Flyer mit unseren Romanen aus der gleichen Zeit. Inzwischen sind doch einige neue Romane hinzugekommen. Bis wir die Autogrammkarten und Flyer wieder in größerem Rahmen brauchen, werden es noch ein paar mehr sein. Aber deswegen die Sachen wegwerfen und neue machen zu lassen, widerstrebt uns. Es wäre alles andere als nachhaltig.

Daher hoffen wir, dass wir in absehbarer Zeit doch genug der alten Sachen verteilen können, damit es im Verlauf des Jahres 2022 wieder neue gibt.

Ein Wort zur Disziplin. Da wir Tag für Tag schreiben und das seit Ende November 2019 mit der Ausnahme von zwei Mal einer Woche Recherche- und einmal drei Tage Lesereise, sind wir mit unseren Romanen um einiges weitergekommen als vorher geplant. Es gab auch keine Verlockung, die uns davon hätte abhalten können. Im Grunde war das Schreiben für uns die beste Möglichkeit, den Einschränkungen, die Corona mit sich brachte, zu entkommen. In der Hinsicht war der Lockdown für uns sehr fruchtbar.

Darüber hinaus mussten wir uns aber zusammenreißen. Eine Kollegin jammerte im letzten Herbst, dass sie wegen der Pandemie und den dadurch entstandenen Kontaktbeschränkungen keine Lust mehr hätte, sich normal zu pflegen. Wir haben uns gezwungen, jeden Tag so zu beginnen, als müssten wir zu einer Lesung, einer Buchmesse oder einem anderen Event. Es war uns wichtig, hier Normalität beizubehalten. Das lag allerdings auch an einigen Wehwehchen, die ihre Salben brauchen. Wir sind nun einmal keine jungen Hüpfer mehr und haben Zeit unseres Lebens schwer gearbeitet, um den Stand zu erreichen, auf dem wir jetzt stehen. Wenn man sich schon Knie und Rücken einreiben muss, dann kann man sich auch rasieren (Elmar) und das Gesicht pflegen (Iny). Wir wussten genau, wenn wir da nachlassen, werden wir es bereuen, wenn die Zeit wieder besser wird.

In einem Punkt hat unsere Disziplin allerdings nachgelassen, nämlich beim Schreiben privater E-Mails. Was soll man den Leuten auch schreiben? Die Lage ist genauso wie vor einem Monat, vor zwei Monaten, vor drei Monaten, vor sechs Monaten, vor einem Jahr. Es fällt schon schwer, die beruflichen E-Mails zu beantworten. Das fällt eh meistens Iny zu. Elmar ist hier nicht so der kommunikative Typ. Schließlich hat er dreißig Jahre in einem Winzweiler gelebt und dabei weitaus mehr mit seinen Kühen als mit anderen Menschen geredet.

Damit beenden wir den Halbjahresrückblick und hoffen, Ende Dezember ein etwas fröhlicheres Fazit ziehen zu können.

Iny und Elmar Lorentz

Im Banne des Virus 2021, Teil 6

Bericht
von Iny und Elmar am 30-06-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 6

Der Juni:

01.06.2021:
Die Geparden auf dem Kalender mussten einem respektablen Löwen weichen.
Nach acht Wochen konnten wir uns endlich wieder mit unserem Webmaster Hannes treffen und über mögliche Erweiterungen der Homepage sprechen. Außerdem hat Hannes getestet, wie die Homepage auf Inys Tablet erscheint und einige Vorschläge über kleinere Umgestaltungen gemacht, die er gerne durchführen würde. Für uns heißt es damit, die Aktualität einiger Teile zu überprüfen. Bereits vor ein paar Monaten mussten wir etliche Links entfernen lassen, da diese im Nirwana endeten.
Da es zudem der offizielle Erscheinungstag von 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' war, öffnete Elmar die beiden seit Monaten gehüteten Dosen mit Hinano-Bier aus Tahiti und trank sie auf das Wohl unser in der Südsee Ruhutia genannten Perlenprinzessin Ruth.


02.06.2021:
Nach 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' hat es auch der zweite Band 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' auf die Bestsellerliste geschafft. Es handelt sich dabei um die 58. Ausgabe eines Iny-Lorentz-Buches, der dies gelungen ist. Wir danken all unseren Leserinnen und Lesern für das große Vertrauen, das sie in uns und unsere Romane setzen.


03.06.2021:
Feiertag. Für uns hieß dies, spazieren zu gehen, ein wenig zu schreiben, und eine Folge von Inspector Barnaby anzusehen.


04.06.2021:
Kurzausflug ins Nachbardorf und Spaziergang zu der dort angelegten Insektenblühwiese, zu deren 'Paten' auch wir gehören.



05.06.2021:
Ein Spaziergang am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Vor allem aber verhindert er, dass wir in der heißen Zeit des unterwegs sein müssen. Mittag war es auf unserem Thermometer wieder über dreißig Grad und das wäre uns auf jeden Fall zu viel gewesen.


06.06.2021:
Bei Dauerregen hat der innere Schweinehund gesiegt und uns vom Spazierengehen abgehalten. Oft dürfen wir ihm dies nicht erlauben. Schließlich sind wir nicht aus Zucker.
Dafür aber ging es beim Schreiben weiter. Elmar hat die ersten Kapitel seines aktuellen Romans überarbeitet und Iny übergeben. Nun spürt er ihren Atem im Nacken. Sie wird mit dem Rest warten müssen, bis er fertig ist.


07.06.2021:
Heute waren wir im ZDF-Mittagsmagazin zu sehen. Das heißt, das Aufnahmeteam war bei uns und wir wurden live übertragen. Es war schon seltsam, die Moderatorin nicht zu sehen, sondern nur durch den Knopf im Ohr zu hören. Aber es ist trotzdem ganz gut gegangen.


09.06.2021:
Unsere Perlenprinzessin - Kannibalen hat es auf Platz sieben der Spiegelbestsellerliste geschafft! Wir sind überwältigt. Damit haben wir auch in diesem Jahr wieder einen Top Ten Platz erreicht!


12.06.2021:
Nach langen Monaten der Zurückgezogenheit haben wir uns heute wieder einmal unter Leute gewagt. Er gab in unserem Ort eine Vernissage, bei der auch eine Künstlerin ausstellt, von der wir schon ein paar Bilder besitzen. Wir wollten uns mal wieder sehen lassen und es war auch recht nett. Den Tag beschloss wieder ein Fall des guten Inspectors Barnaby.


13.06.2021:
Elmar hat den dritten Band unserer neuen Reihe begonnen. Wir sind gespannt, welche Abenteuer unsere Cristina nun erleben wird.


14.06.2021:
Heute Nachmittag hat Elmar sich eine kleine Auszeit gegönnt und mal wieder den Wettkampf der Waffenschmiede angesehen. Hier müssen die Finalisten in fünf Tagen eine funktionsfähige, historische Waffe anfertigen. Dabei kommt Elmar manchmal der Spruch 'In Schönheit sterben' in den Sinn. In ihrem Bestreben, den Konkurrenten zu übertreffen, widmen die Teilnehmer oft dem Aussehen der Waffe mehr Aufmerksamkeit als deren Wirksamkeit. Wenn dann der Gegner mit der schlichteren Waffe bei den Tests besser abschneidet, ist die Enttäuschung groß.
Das muss uns auch beim Schreiben von Romanen eine Mahnung sein. Schöne, einzelne Szenen sind wichtig, doch in erster Linie muss der Roman in seiner Gesamtheit überzeugen.


15.06.2021:
Die derzeitige Hitzewelle bringt uns dazu, am Morgen noch vor dem Frühstück spazieren zu gehen. Das ist angenehmer. Wenn es auf unserer Runde zu heiß wird, schlaffen wir zu sehr ab und sind nicht mehr so leistungsfähig, wie wir sein wollen.
Heute gab es die erste Anfrage für eine Lesung in 2022.
Für 2021 sind zwar auch zwei angedacht, doch müssen wir hier abwarten, ob es eine weitere Corona-Welle gibt, die dies verhindert.


16.06.2021:
'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' hat 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' nachgezogen. Wir haben wieder einmal zwei Romane gleichzeitig auf der Bestsellerliste! Unsere Leser sind einfach wunderbar!
Außerdem sind heute die Belegexemplare von 'Ein Joker fürs Glück' gekommen, den wir unter unserem zweiten Pseudonym Annette Landgraf geschrieben haben.


17.06.2021:
Heute sind die Belegexemplare der zehnten Auflage von 'Aprilgewitter' und der achten Auflage von 'Das goldene Ufer' bei uns eingetroffen. Wir freuen uns mit Lore, Nathalia sowie Gisela und Walther sehr über diesen Erfolg.
Am Abend wurde die Mitgliederversammlung des Vereins historischer Autoren HOMER per Zoom angehalten. Es war schön, die anderen Mitglieder wenigstens auf dem Bildschirm zu sehen und zu hören, wenn es in persona noch nicht geht.


19.06.2021:
In der Nacht hatte Iny einen kleinen Unfall mit einer hässlich blutenden Wunde im Gesicht. Um 02:00 Uhr in der Nacht brachte Elmar sie deshalb in die Notfallaufnahme unserer Kreisstadt, wo sie dann verarztet wurde. Etliche hässliche blaue Flecken und eine leichte Gehirnerschütterung waren ebenfalls die Folge. Jedenfalls ist sie erst einmal für eine Woche vom Arbeitscomputer verbannt, um sich zu erholen.
Als kleine Entschädigung brachte uns dann der Paketbote am Vormittag die Belegexemplare der polnischen Ausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne'. Der dortige Titel lautet: 'Nierzadnica i mniszka'.


20.06.2021 - 22.06.2021:
Bei Iny war sich schonen angesagt, bei Elmar weiterarbeiten.


23.06.2021:
Die Belegexemplare des Hörbuchs der 'Perlenprinzessin - Kannibalen' haben den Weg zu uns gefunden.
Iny ärgerte sich, weil sie nichts tun darf, Elmar arbeitete planmäßig weiter.


24.06.2021:
Die unendliche Geschichte oder der Kampf mit der Hydra. Das Finanzamt hat uns einen Brief geschickt, von dem wir hoffen, dass unser Steuerberater ihn versteht. Wir tun es nämlich nicht.


25.06.2021:
Wichtigstes Ereignis: Friseurtermin für zweite Hälfte Juli vereinbart. Elmars Heldin sitzt wieder einmal in der xxxx (von der Zensur gestrichen).
Inys Laune sinkt proportional zur Zahl der Tage, die sie wegen ihrer Gehirnerschütterung nicht schreiben darf.


27.06.2021:
Iny hat nach ihrem unfallbedingten Ausfall nach einer guten Woche zeitweise mit der Arbeit begonnen. Sie ist daher auch wieder etwas zufriedener.
Am Nachmittag gab es den nächsten Fall von Inspector Barnaby.


28.12.2021:
Unser Röschen hatte heute Durst auf neues Öl. Damit ist es für die Reisen des restlichen Jahres gewappnet.
Iny konnte Elmar heute wieder ein Kapitel als Input liefern. Außerdem hat Elmar ein wenig den Wettkampf der Waffenschmiede verfolgt.


29.06.2021:
Heute Vormittag gab es ein längeres und interessantes Telefongespräch. Wir sind gespannt darauf, ob etwas nachkommt.
Unser Außenthermometer zeigte heute 40,8 Grad an. Da ist die derzeitige Unwetterwarnung verständlich. Wir hoffen aber trotzdem, dass es glimpflich abgeht.
Es hat zwar am späten Nachmittag so fürchterlich geschüttet, dass sie Regenrinnen übergelaufen sind. Vor Hagel und zu starkem Sturm sind wir dann doch verschont geblieben.


30.06.2021:
Das erste Halbjahr endet. Vor einem Jahr waren wir um die Zeit in Lienz auf Recherche. Es zwickt uns gewaltig, mal wieder unterwegs zu sein. Aber vor dem zweiten Piks geht da nichts, und das dauert noch.
Um diese Zeit vor achtzehn Jahren ist unser erster Iny Lorentz Roman als Premium-Ausgabe bei Weltbild erschienen. Im September folgte dann das Originaltaschenbuch bei Knaur. Seitdem haben es 58 Buchausgaben unserer Romane auf die Spiegelbestsellerliste geschafft, 24 waren dabei sogar auf Top Ten Plätzen.
Irgendwie erscheint es uns noch immer unwirklich, und doch haben unsere Leserinnen und Leser uns dieses gewaltige Geschenk gemacht.
Wir können uns hier nur mit neuen und spannenden Romanen bedanken!

Iny und Elmar Lorentz

Im Banne des Virus 2021, Teil 5

Bericht
von Iny und Elmar am 01-06-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 5

Der Mai:

01.05.2021:
Feiertag. Wir konnten in Ruhe arbeiten und am Nachmittag eine Folge von Inspector Barnaby ansehen. Unser Kalender zeigt nun statt des Löwen mit der Wallemähne zwei junge Geparden, die auf einen Baum geklettert sind.


02.05.2021:
Sonntag. Dasselbe Programm wie am Vortag. Es ist irgendwie entspannend, einen gemeinsamen DVD-Nachmittag mit Inspector Barnaby zu verbringen.


03.05.2021:
Test von eigenen Videoaufnahmen für ein Interview. Es hat geklappt, so dass wir in den nächsten Tagen weitermachen können.


05.05.2021:
Wir sind mit dem Video-Interview fertig geworden. Wir haben zwölf Fragen in jeweils einem kurzen Video beantwortet und an den Interviewer geschickt. Jetzt muss dieser die Antworten mit den Fragen zusammenschneiden, damit das Interview als Ganzes angesehen werden kann. Wir sind gespannt darauf, wie es dann wird.


07.05.2021:
Die nächste Schwiegermutter, nämlich die Druckfahnen des Kurzromans 'Für das Glück der Freundin' sind gekommen. Positiv ist, wir haben dafür Zeit. Das Negative daran ist: Wir haben auch verdammt viel anderes zu tun. Die Corona-erstarrte Welt beginnt zu erwachen und schon kommen die ersten Anforderungen auf uns zu.


08.05.2021:
Ein kleiner Einkaufsbummel der besonderen Art. Elmar ist in vorgeschriebener Nahkampfausrüstung in den Laden und Iny hat vor dem Schaufenster stehend dirigiert, was sie haben will.
Am Nachmittag ging es mit Inspector Barnaby weiter. Gearbeitet haben wir natürlich auch.


09.05.2021:
Ein ziemlich heißer Tag. Beim Spaziergang war zu sehen, wie die Natur innerhalb weniger Tage so richtig aufgeblüht ist.


10.05.2021:
Unser Thermometer zeigte mehr als 30 Grad. Wir sind trotzdem spazieren gegangen, waren danach aber ziemlich fertig.


11.05.2021:
Es geht auch in Polen mit Iny Lorentz weiter. Wir haben heute die Ankündigung der dortigen Ausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' entdeckt.


12.05.2021:
Dauerregen. Um dadurch nicht in Trübsinn zu verfallen, listen wir unsere bisherigen Romanheldinnen auf, und ein paar, auf die ihr euch noch freuen könnt:
Giulia, Marie, Lea, Schirin, Caterina, Tilla, Irmela, Trudi, Maite, Lore, Veva, Nathalia, Ciara, Gisela, Frauke, Klara, Nizhoni, Isabelle, Gerhild, Soldedad und Miranda, Moíra, Charlotte, Pandolfina, Johanna, Resa, Rieke, Lena, Elisabeth, Vicki, Sigrid, Ruth, Marie Flavia und Michaela Maria, Cincia, Constance, Claudia, Cristina, Ursula.
Zur Vervollständigung nehmen wir noch die männlichen Hauptfiguren Falko, Walther, Martin und Johannes mit hinzu.
Einige der Protagonistinnen und Protagonisten sind in mehr als einem Roman die Hauptfigur, so Marie in 'Die Wanderhure', 'Die Kastellanin', 'Das Vermächtnis der Wanderhure', 'Die List der Wanderhure' (zusammen mit Isabelle) und 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt.


13.05.2021:
Wir haben ein wenig geschrieben, sind spazieren gegangen, und haben eine Folge Inspector Barnaby angesehen. Elmar wurde danach von einem schweren Anfall von Fernweh gepackt. Bis er diesem Drang jedoch nachgeben kann, wird Tom Barnaby noch einige Fälle bei uns lösen.


14.05.2021:
Heute haben wir zwei kleine Videos aufgenommen und das Erste davon, bei dem Iny unsere 'Perlenprinzessin - Rivalen' vorstellt, in Facebook eingesetzt.
Es kann auch über die Homepage aufgerufen werden!


15.05.2021:
Die Postbotin brachte die Belegexemplare der zehnten Auflage von 'Der weiße Stern'. Der Tag selbst verlief mit Schreiben, spazieren gehen und einer Folge Inspector Barnaby.


16.05.2021:
Schreiben, spazieren gehen, Inspector Barnaby.


17.05.2021:
Elmar hat sich eine seiner derzeitigen Lieblingsfernsehserien angesehen, den 'Wettkampf der Waffenschmiede', bei der in den USA Freizeitschmiede und Profis gegeneinander antreten und dabei unterschiedlichste Waffen anfertigen müssen. Seit der Zeit von Elmars Großvater und seines Onkels hat sich in den Schmiedewerkstätten doch einiges verändert. Einige der Techniken wie zum Beispiel das Feuerschweißen hat er in seiner Jugend noch gelernt.


19.05.2021:
Heute sind die Belegexemplare von 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' gekommen. Es war doch ein gewisses Gänsehautgefühl, daran zu denken, wie wir auf Hiva Oa dafür recherchiert haben.
Punktgenau dazu kamen heute auch die neuen Autogrammkarten von Gabriel Nemeth mit uns beiden als Königin und Häuptling aus der Südsee.


21.05.2021:
Nachdem wir am 14.05. das erste kleine Video mit Iny und der Vorstellung der 'Perlenprinzessin - Rivalen' in Facebook eingestellt hatten, kam heute das Video mit Elmar und 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' an die Reihe.
Wie das Video mit Iny kann auch dieses über die Homepage aufgerufen werden.


22.03.2021:
Iny ist mit ihrer Arbeit an unserem neusten Roman fertig geworden. Nun muss sie warten, bis Elmar so weit ist, ihr die nächste Rohschrift zu übergeben. Das wird noch einige Tage dauern, in denen sie sich mit der deutschen Bürokratur herumschlagen darf.


23.05.2021:
Ein Lektorat steht an. Da es recht rasch erledigt werden soll, muss alles andere ein paar Tage warten. Dafür aber gibt es die Aussicht auf ein schönes Buch, und das ist für uns immer das Schönste. Es ist nun einmal Elmars liebstes Hobby, unseren Trophäenschrank zu füllen. Er muss dafür allerdings seinen derzeitigen Roman unterbrechen und das macht bei ihm immer schlechte Laune.


24.05.2021:
Lektorat!


25.05.2021:
Lektorat!


26.05.2021:
Lektorat!


27.05.2021:
Lektorat!


28.05.2021:
Lektorat fertig, wir auch!


29.05.2021:
Elmar hat seine Arbeit an seinem aktuellen Roman wieder aufgenommen. Dazu sind wir wieder spazieren gegangen und haben uns eine Folge von Inspector Barnaby angesehen. Am späten Nachmittag und am Abend stand bei Elmar weitere Recherche für den dritten Band unserer neuesten Reihe an.


30.05.2021:
Ein ganz normaler Corona-Sonntag mit schreiben, spazieren gehen und Inspector Barnaby. Außerdem lief bei Youtube das für Young Authors Day des Bundesverband junger Autorinnen und Autoren e.V. aufgenommene Interview. Es war sehr gut zusammengeschnitten. Da es aber nur einen Tag offen zu sehen war und wir nicht wissen, wie man anderweitig daran kommt, können wir es nicht verlinken.


31.05.2021:
Heute ist Elmar mit der Rohschrift unseres neuesten Romans fertig geworden. Es handelt sich um den mittleren Band einer Trilogie. Anders als nach dem ersten Band verspürt Elmar diesmal eines gewisses, mentales Loch. Jetzt steht für ihn erst einmal die Überarbeitung des Romans an, damit er ihn Iny übergeben kann. Außerdem muss er noch ein wenig recherchieren, bevor es mit Band drei weitergeht. Bis dorthin darf er Baron Münchhausen spielen und sich an seinem eigenen Zopf aus seinem mentalen Loch herausziehen.

Weiter geht es dann im Juni!

Eure Iny und Elmar Lorentz

Im Banne des Virus 2021, Teil 4

Bericht
von Iny und Elmar am 01-05-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 4

Der April:

01.04.2021:
Heute ist ein sehr schöner Bericht über uns in der Süddeutschen Zeitung erschienen! Das ist schon mal ein guter Monatsbeginn.
Auf unserem Kalender wurde die Gepardenmutter mit Kind durch einen Löwen mit wallender Mähne ersetzt.
Dazu hat Elmar heute die Worte 'ENDE' unter den Rohtext des ersten Romans mit seiner aktuellen Heldin Cristina gesetzt. Nach ein paar Tagen der Ruhe wird er den Text überarbeiten und ihn danach Iny übergeben.


02.04.2021:
Die Druckfahnen von 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' sind fertig gelesen und die Anmerkungen konnten an den Verlag geschickt werden. Jetzt geht es an die Druckfahnen von 'Ein Joker fürs Glück'.


05.04.2021:
Heute gab es eine Video-Call-Schaltung mit unserem Webmaster Hannes. Es ging um ein paar Überlegungen zur Homepage. Wir haben uns sehr gefreut, Hannes und seine Frau Petra wiederzusehen, auch wenn es nur auf dem Bildschirm war.


06.04.2021:
Heute Morgen lag wieder einmal eine geschlossene Schneedecke im Garten. Aber zum Aufwärmen haben wir erfahren, dass 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' auf Platz 14 der Bestsellerliste geklettert ist.


07.04.2021:
Und ewig grüßt das Murmeltier ... äh, der Schnee. Heute lag noch mehr als gestern, und das an dem Tag, an dem Elmar unser Röschen zur Werkstatt bringen musste, damit es vom Winter auf Sommer umbereift wurde.
Außerdem wurde heute bei Knaur 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' angekündigt.


08.04.2021:
Heute lag den dritten Tag hintereinander eine dicke Schneedecke im Garten. Außerdem war Einkaufstag. Am Nachmittag zeigte sich eine weitere Folge der Pandemie. Bei einem ziemlich langen Telefongespräch, das wir heute führen mussten, kam Elmars Stimme an ihre Grenzen. Auch wenn wir zuhause miteinander sprechen, so fehlt doch das Training durch Lesungen und Events.


09.04.2021:
Trotz Minustemperaturen am Morgen lag heute kein Schnee. Mittag war es dafür warm genug, so dass wir in T-Shirt und Weste zum Supermarkt gehen und die neue 'Bild der Frau' besorgen konnten, in der ein kleiner Artikel über uns und 'Die Perlenprinzessin' stand.
Zitat des Tages von Elmar: Wir haben aber verdammt viele Schwiegermütter! Es kamen nämlich Druckfahnen und zwar die von 'Die Perlenprinzessin - Missionare', dem dritten Band der Reihe. Es hieß jedesmal, wir haben für die Druckfahnen vier Wochen Zeit. Das relativiert sich allerdings, wenn drei davon in ebenso vielen Wochen kommen. Da bleiben von versprochenen zwölf Wochen gerade mal sieben übrig.
Noch mal zur Perlenprinzessin. In einem Leseforum klagte eine Leserin über den fiesen Cliffhänger am Ende des Romans. Elmars Kommentar dazu war, die Cliffhänger bei den nächsten drei Romanen sind noch fieser!


10.04.2021:
Elmar ist mit der Überarbeitung neuesten Romans fertig und hat ihn Iny übergeben. Diesmal gibt es keinen großen Abschiedsschmerz von lieb gewordenen Protagonisten, denn es geht gleich mit dem nächsten Band weiter.


11.04.2021:
Die Druckfahnen von 'Ein Joker fürs Glück' sind fertig! Wie sagte Elmar? 'Viel Aufwand für wenige Fehler!'


14.04.2021:
Es sind kühle, ruhige Tage. Am 13.04. lag wieder Schnee am Morgen. Elmar hat mit dem Lesen der Druckfahnen von 'Die Perlenprinzessin - Missionare' beginnen. Nebenbei verfolgen wir die Leserunde für den ersten Teil 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' bei LOVELYBOOKS. Gelegentlich muss er bei den Kommentaren, die dort abgegeben werden, doch schmunzeln. Eine Leserin klagt, dass bislang keine Perlenprinzessin vorgekommen wäre. Nun ja, immerhin handelt es sich um eine fünfbändige Reihe. Die Perlen gibt es ab Band zwei, die Bezeichnung 'Perlenprinzessin' fällt zum ersten Mal in Band drei, dessen Fahnen wir derzeit lesen.
Weiter klagt eine Leserin, dass bisher noch kein Südseefeeling aufgekommen ist. Am Ende dieses Bandes steigen unsere Ruth und ihr Ehemann Hinrich ja auch erst auf das Schiff, das sie in den Pazifischen Ozean bringen soll.
Band eins 'Rivalen' bringt die Vorgeschichte, aus der sich die weiteren vier Romane entwickelt haben.
Wahrscheinlich wird es genannter Leserin in Band zwei 'Kannibalen' etwas zu viel Südseefeeling werden.
An diesem Tag erschien überdies ein kleiner Bericht über uns in der Zeitschrift 'Meins'.


15.04.2021:
Es herrscht ja immer noch die Pandemie und die Impfungen sind im Gange. Schon vor ein paar Tagen konnten wir anhand der Veröffentlichungen des hiesigen Impfzentrums absehen, dass Iny sehr bald an der Reihe sein müsste. Am heutigen Abend kam dann die erhoffte Nachricht, dass sie sich um einen Termin bemühen solle. Es klappte nicht auf Anhieb, doch am 16.04. konnte sie sich anmelden und hat einen Termin für den Folgetag erhalten.


17.04.2021:
Iny wurde heute im Impfzentrum mit AstraZeneca geimpft. Sie musste dafür in die Kreisstadt. Für uns war es die längste Autofahrt seit mehr als einem Monat. Kaum waren wir wieder zuhause, kam die E-Mail, dass Elmar einen Impftermin vereinbaren soll. Diesmal ging es ohne Probleme und er erhielt seinen Termin für den 18.04.


18.04.2021:
Erneut ging es durch finstere Wälder in unsere Kreisstadt. Elmar erhielt ebenfalls AstraZeneca. Etwas anderes wurde an diesem Wochenende auch nicht verimpft. Einen Vorteil brachten die beiden Termine am Samstag und am Sonntag. Wir fanden in der an Parkplätzen nicht gerade reich gesegneten Stadt jedesmal problemlos einen Platz. Unter der Woche hätte das mit Sicherheit nicht gekappt. Da die Zweitimpfung ebenfalls Samstag und Sonntag geplant ist, werden wir auch da ein Plätzchen für unser Röschen finden.


19.04.2021:
Nebenwirkungen! Elmar hat es an diesem Tag schlimmer erwischt als Iny und er musste ins Bett.


20.04.2021 - 22.04.2021:
Nebenwirkungen! Mal geht es uns gut, mal mies. Aber wenigstens sehen wir wieder Licht am Ende des Tunnels. Es wird aber noch ein paar Monate dauern, bis wir es erreicht haben.


23.04.2021:
Tag des Buches! Damit wir das ja auch mitbekommen, brachte der Paketbote heute die Belegexemplare der fünften Auflage von 'Töchter der Sünde'.
Dazu machen wir uns Gedanken über die erste Lesung dieses Jahres, die wahrscheinlich auch gleichzeitig die letzte Lesung des Jahres sein wird.


27.04.2021:
Die Druckfahnen von 'Die Perlenprinzessin - Missionare' sind gelesen und die Änderungen konnten an den Verlag geschickt werden.


28.04.2021:
Ein Interview mit dem fragenden Journalisten und dem Kameramann im Garten und uns im Wohnzimmer, um den Virus von uns allen fernzuhalten. Aber es war recht nett.


29.04.2021:
Heute erreichte uns eine angenehme Nachricht. Es geht um einen Roman, der für 2022 eingeplant ist. Wir haben es uns insgeheim gewünscht, aber nicht erwartet, dass es so kommen würde. So kann es im Mai ruhig weitergehen.


30.04.2021:
Nachdem nun auch die Verlagsvorschauen auf das Winterhalbjahr vorliegen, können wir nun eine gewisse Vorschau dessen geben, was in diesem Jahr noch von uns zu erwarten ist.

Juni 2021: 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen'
www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-kannibalen-9783426526064 

Juli 2021: 'Ein Joker fürs Glück' (unter Annette Landgraf)
www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-ein-joker-fuers-glueck-9783426525715 

September 2021: 'Für das Glück der Freundin' (Kurzroman)
www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-fuer-das-glueck-der-freundin-9783426527627 

September 2021: Jubiläum 25 Jahre Lübbe Audio
www.luebbe.de/luebbe-audio/hoerbuecher/historische-romane/die-rose-von-asturien-die-tatarin-feuertochter/id_8833546 

Oktober 2021: 'Winter, Weihrauch, Wasserleiche'
www.droemer-knaur.de/buch/winter-weihrauch-wasserleiche-9783426527979 

Oktober 2021: 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt'
www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-der-orientalische-arzt-9783426653890 

Dezember 2021: 'Der Fluch der Rose'
www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-der-fluch-der-rose-9783426518908 

Wir ihr seht, ist für jeden etwas dabei!

Damit beenden wir unser Corona-Tagebuch April 2021 und machen ansatzlos mit dem Corona-Tagebuch Mai 2021 weiter.

Iny und Elmar Lorentz

Im Banne des Virus 2021, Teil 3

Bericht
von Iny und Elmar am 02-04-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 3

Der März:

01.03.2021:
Man kann nicht erwarten, dass sich etwas Gravierendes ereignet, wenn der alte Monat vergeht und auf einmal der erste Tag des Folgemonats auf dem Kalender angezeigt wird. So war auch heute ein Tag wie viele vor ihm, und wie ihm noch viele folgen werden. Wir haben beim Schreiben unser Pensum erfüllt, sind spazieren gegangen, und haben uns eine Folge einer Serie auf DVD angesehen. Außerdem zeigt unser Kalender in der Küche nun statt zwei Löwinnen eine Gepardin mit ihrem Jungen.

05.03.2021:
Heute genau vor einem Jahr mussten wir verkünden, dass die Buchmesse in Leipzig im Jahr 2020 ausfallen muss. Damals hatten wir gehofft, sie würde 2021 wieder stattfinden können. Stattdessen wird es auch in diesem Jahr nichts. Manchmal fällt es einem schwer, optimistisch zu bleiben und so fragt man sich, wie es 2022 sein wird. Können wir wenigstens dann wieder nach Leipzig fahren, oder erweist sich der Virus doch stärker als alle, die ihn bekämpfen?

07.03.2021:
Da sich derzeit wenig tut, dachten wir, wir könnten ein paar Sachen über uns berichten: Unsere erste gemeinsame Reise: 1982 für eine Woche nach Egmond aan Zee in den Niederlanden. Der nördlichste Punkt, den wir bislang erreicht haben: Svalbard (Spitzbergen). Der südlichste erreichte Punkt: Tahiti. Die höchste erreichte Stelle: 3550 Meter über dem Meeresspiegel (Pico del Teide). Die tiefste erreichte Stelle: 430 Meter unter dem Meeresspiegel (Totes Meer, Seehöhe). Unsere bisher weiteste Reise: zu den Marquesas-Inseln. Bisher mit einem Schiff befahrene Meere: Ostsee, Nordsee, Nordmeer, Atlantik, Mittelmeer, Rotes Meer, Indischer Ozean, Persischer Golf, Pazifik. Bisher größter See: Vänersee in Schweden. Bisher größte Insel: Großbritannien.

10.03.2021:
Es ist uns gelungen, einen Friseurtermin für Ende März zu erhalten! Wir werden zwar sehr früh aufstehen müssen, aber wenigstens kommen die Borsten ab.

11.03.2021:
Druckfahnen! Da wir beide mitten in unseren neuen Romanen stecken, sind uns Druckfahnen, aber auch Lektorate so willkommen wie der Besuch einer 'heißgeliebten' Schwiegermutter an einem Wochenende, an dem man eigentlich etwas ganz anders vorhat. Da es aber sein muss, heißt es, die Zähne zusammenbeißen und sie zu lesen. Schließlich soll 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' pünktlich erscheinen.

12.03.2021:
Ein Lichtblick in düsterer Zeit! Heute sind die Belegexemplare von 'KOČOVNÁ NEVĚSTKA a jeptiška' gekommen, der Tschechischen Ausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne'. Damit sind in Tschechien als erstem Land nach Deutschland alle bisherigen sieben Wanderhurenromane erschienen.

13.03.2021:
Heute erhielten wie eine nette E-Mail eines Lesers, dem 'Die Wanderhure und die Nonne' sehr gut gefallen hat! In Zeiten wie diesen freut man sich doppelt darüber.

16.03.2021:
Elmar erlebt gerade, wie es ist, wenn ein Roman seinen eigenen Wegen folgt und sich einige Stränge anderes entwickeln als im Vorfeld gedacht. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn ein Roman auf diese Weise weitaus spannender und intensiver wird und sich trotzdem nahtlos als erster Band in die geplante Trilogie einfügen lässt.

17.03.2021:
Am Morgen begrüßte uns eine geschlossene Schneedecke. Sogar der Schneepflug musste fahren. Da ist man froh, wenn man beim Schreiben in wärmere Gefilde und Zeiten abtauchen kann.

18.03.2021:
Heute sind von Knaur die Belegexemplare der 'Perlenprinzessin - Rivalen' gekommen. Zwar ist Ruth hier noch nicht die Perlenprinzessin. Zu Beginn des Romans ist sie noch nicht einmal geboren. Am Ende aber steht sie auf den Planken des Schiffes, das sie in die Südsee und damit in das Abenteuer ihres Lebens bringen wird. Außerdem haben wir heute zwei angenehme Informationen erhalten. Trotz Corona gibt es auch das noch.

19.03.2021:
Auch heute begrüßte uns am Morgen eine geschlossene Schneedecke in unserem Winzgarten. Über Tags schneite es immer wieder kräftig. Das ist genau das richtige Wetter, um sich hinzusetzen und die Druckfahnen der Wanderhure und des orientalischen Arztes durchzugehen.

20.03.2021:
Auch an diesem Morgen lag eine geschlossene Schneedecke im Garten. Der Wetterbericht verspricht aber in ein paar Tagen Besserung. Die könnte auch Elmars derzeitige Heldin Cristina brauchen, die sich gerade in keiner angenehmen Lage befindet.

21.03.2021:
Sonntag. Höhepunkt, gemeinsames, gemütliches Anschauen einer Folge von Inspektor Barnaby.

22.03.2021:
Die nächste Schwiegermutter, äh ... die nächsten Druckfahnen sind da. Nämlich die für den Annette-Landgraf-Roman 'Ein Joker fürs Glück'. Dabei sind wir mit der Wanderhure und dem orientalischen Arzt noch nicht fertig. Es bewahrheiten sich Inys Worte, wer viel schreibt, hat auch viele Druckfahnen zu lesen.

23.03.2021:
Auf den Tag genau heute vor einem Jahr haben wir den ersten Eintrag in unser Corona-Tagebuch gemacht. Uns wurde damals bewusst, dass es viele Tage kaum Neuigkeiten geben würde, und so haben wir aufgeschrieben, was uns so alles eingefallen ist. Zum einen war es ein Jahr zum Vergessen. Die Buchmessen, alle Lesungen, und auch alle im Vorfeld geplanten Recherchereisen sind ausgefallen. Wir konnten im Sommer, als die Infektionen zurückgingen, gerade noch zwei kurze, schnell eingeschobene Recherchereisen machen. Nun wäre die Zeit gekommen, um erneut auszuschwärmen. Nur ist es derzeit so, dass wir zwar auf Mallorca Urlaub machen könnten, aber nicht die nötige Recherchereise nach Thüringen. Von den herrschenden Regeln her ginge es, da es sich um eine berufliche Reise handeln würde. Praktisch aber ist sie sinnlos, da die meisten Museen, Schlösser und dergleichen, die wir dort besuchen und besichtigen müssen, derzeit geschlossen sind. Also sitzen wir zu Hause herum, hoffen, dass die Mallorca-Rückkehrer keine neuen Virus-Mutationen im Rucksack haben, und warten darauf, dass man hier endlich mit dem Impfen zu Potte kommt. Außerdem schreiben wir. Irgendwie müssen wir die Zeit ja totschlagen.

24.03.2021:
Die Belegexemplare des Hörbuchs von 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' sind gekommen, ebenso die des Hörspiel-Sammelblocks der Wanderhurenromane eins bis sieben. Elmar meine spöttisch, ob es einmal auch einen Hörspiel-Sammelblock 'Wanderhure eins bis neun' geben wird?

25.03.2021:
Ein schriftliches Interview. Ganz hat uns die Welt also doch nicht vergessen.

28.03.2021:
Heute mussten wir die sinnloseste und überflüssigste Arbeit des Jahres erledigen, nämlich die Uhren auf Sommerzeit umstellen. Ein schöner Spaziergang und eine Folge von Inspektor Barnaby haben den Tag gerettet.

29.03.2021:
Der Fluch der Zeitumstellung. Beim Vorstellen der Uhr ist Elmar irgendwie auf den Einschaltknopf von Inys Wecker gekommen. Der Erfolg war am frühen Morgen äußerst durchschlagend!

30.03.2021:
Heute ist ein sehr schönes Interview mit uns in der Passauer Neuen Presse erschienen. Außerdem wurde bei uns Skype und Zoom eingerichtet. Wir werden uns mit dem ganzen Zeug aber erst einmal anfreunden müssen, um mehr tun zu können.

31.03.2021:
Heute war unser Friseurtermin. Das war auch schon das Highlight des Monats. Jetzt steuern wir schnurstracks in den April hinein.

Im Banne des Virus 2021, Teil 2

Bericht
von Iny und Elmar am 01-03-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 2

Der Februar:

01.02.2021:
Nach dem Frühstück erledigte Elmar die wichtigste Arbeit des Tages. Er schlug unseren Kalender in der Küche von Januar auf Februar um. Des Weiteren haben wir natürlich auch gearbeitet. Iny ist mit dem Endschliff ihres Romans beschäftigt und wird diesen in den nächsten Tagen abschließen. Elmar hat die Zeit zwischen der Fertigstellung seines Rohtextes und dessen Überarbeitung für eine Kurzgeschichte genützt. Außerdem muss er für unsere nächste Trilogie Bücher wälzen. Bei den Nachdrucken aus dem 19. Jahrhundert, die zu diesem Material zählen, ist es gut, dass er in seiner Jugend gelernt hat, die Frakturschrift flüssig zu lesen.


02.02.2021:
Meistens kommt das Lektorat eines Romans immer dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann, sprich, wenn man richtig in einem neuen Roman vertieft und einfach weiterschreiben möchte. Da stört schon die Türklingel oder das Telefon. Umso mehr tut dies ein Lektorat, das einem nicht nur aus der neuen Geschichte herausreißt und fordert, sich mit einem längst geschriebenen Roman zu beschäftigen, sondern auch noch um einiges zeitaufwändiger ist als ein paar Mal zur Tür zu gehen, um Post entgegen zu nehmen. Diesmal aber hat Elmar gerade den Rohtext seines neuen Romans abgeschlossen und braucht eh ein bisschen Abstand, bevor er an die Überarbeitung geht. Zum anderen wird Iny im Lauf der Woche die Überarbeitung ihres Romans erledigt haben und muss dann warten, bis Elmar sie wieder mit einem neuen Text füttert. Daher freuen wir uns diesmal sehr auf das Wiedersehen mit Ruth, Aipua, Tahitoa und Lucky Jim.


03.02.2021:
Elmar liebt es, gelegentlich eine Kurzgeschichte zu schreiben. Dabei geht es immer nicht um Storys für Anthologien der uns bekannten Verlage, sondern manchmal auch um recht überraschende Projekte. Im letzten Herbst haben wir eine Kurzgeschichte geschrieben, in der Met eine gewichtige Rolle spielt. Sie ist für einen kleinen Sammelband bestimmt, der für die 'Metwabe' erstellt wird. Heute kam unser Honorar in Form einer schönen Flasche Waldmet von der 'Metwabe'. Wir bedanken uns dafür und freuen uns, dass wir mitmachen konnten.


04.02.2021:
Ein Telefoninterview sorgt für Abwechslung im sonst immer gleichen Tagesablauf.



05.02.2021:
Iny hat ihren aktuellen Roman abgeschlossen. Bei Elmar wird es noch eine gute Woche dauern, bis auch er so weit ist. Er hat bereits mit dem Lektorat der dritten Perlenprinzessin angefangen, um es dann in der nächsten Woche an Iny weitergeben zu können. Außerdem lesen wir derzeit zusätzlich Sachliteratur, Elmar für die nächsten Aufgaben, die auf ihn zukommen, und Iny wegen einer Romanidee, die noch ein wenig in der Zukunft liegt.


09.02.2021:
Das nächste Telefoninterview. Ein wenig Normalität muss sein.


10.02.2021:
Für uns ist es ein trauriger Tag. Mehr als zwei Jahre Vorbereitungen für eine Wunschreise zu einem fernen Ziel lösen sich in diesen Momenten in Luft auf. Anstatt in ein Flugzeug steigen zu können, das uns dorthin bringt, sitzen wir am Computer und können nur hoffen, dass wir die Möglichkeit bekommen, diese Reise zu einem späteren Zeitpunkt doch noch machen zu können.

Als kleines Trostpflästerchen kamen just heute die Belegexemplare der 28. Auflage der 'Kastellanin'.


11.02.2021:
Elmar hat seine aktive Arbeit an seinem neuen Roman beendet und muss nun vom Annette-Landgraf-Modus wieder auf Iny Lorentz umschalten.


12.02.2021:
Das vorerst letzte Interview!
Zudem hat Elmar zum ersten Mal seit Ende August letzten Jahres seinen Schreibcomputer nicht eingeschaltet, sondern sich in die Recherche gestürzt.


15.02.2021:
Elmar hat heute unsere neuen Reisepässe abgeholt. Allerdings gibt es derzeit kein Land, in das wir damit reisen können.


16.02.2021:
Nun hat auch für Elmar die Arbeit am neuen Roman begonnen. Nachdem er im letzten Jahr mit Ruth, Rica, Marie, Roswith, Cincia, Ursula und Vanessa beschäftigt war, wird er nun Cristina ein Stück auf ihren Lebensweg begleiten.


21.02.2021:
Elmar behauptet zwar, übergangslos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gewechselt zu haben. Dies bewahrt ihn aber nicht davor, nach Ende der Kälteperiode mit Iny zusammen unsere gewohnten Spaziergänge wieder aufnehmen zu müssen. Im Übrigen arbeiten wir weiter an unseren Romanen und warten darauf, dass wir geimpft werden und wieder auf Recherchereisen gehen können.


23.02.2021:
Heute haben wir beim spazieren gehen die ersten zwei Schmetterlinge des Jahres gesehen.


24.02.2021:
Wenn wir unsere Runde durch den Ort machen, ist es schön, zu sehen, wie die ersten Knospen sprießen. Heute haben wir an einem kleinen Baum sogar Palmkätzchen gesehen.


25.02.2021:
Heute haben wir unseren ersten 'Ausflug' des Jahres gemacht. Um zwar sind wir mit unserem Röschen etwa vierzig Kilometer in eine Kleinstadt mit einem schönen, alten Stadtkern gefahren und dort spazieren gegangen. Außerdem haben wir und in einen kleinen Supermarkt ein paar Naschereien besorgt. Wir mussten einfach mal etwas sehen und es war wirklich sehr angenehm. Wir werden auf jeden Fall, wenn die Pandemie vorbei ist, wieder hinfahren und uns in ein Café setzen und uns freuen, wieder dort sein zu können.


26.02.2021:
Genau auf dem Tag genau vor einem Jahr fand unsere erste und einzige Lesung im Jahr 2020 statt. Von Corona war zwar schon die Rede, aber noch erschien es wie eine ferne Wolke am Horizont, zwar bedrohlich wirkend, aber eben noch keine direkte Gefahr bedeutete. Ein paar Tage später war die Gefahr präsent und im ganzen Land wurden die Gehsteige hochgeklappt.


28.02.2021:
Jedes Jahr gibt es mit dem Februar einen Monat, der so schnell vorbei ist, dass man sich wundert. Dann ist morgen eben März!

Iny und Elmar Lorentz

Im Banne des Virus 2021, Teil 1

Bericht
von Iny und Elmar am 31-01-2021

Im Banne des Virus 2021

Und weiter geht es mit der freiwilligen Selbstbeschränkung. Wie lange das Ganze noch dauern wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Unser Ziel ist es aber, irgendwann wieder ausschwärmen, vor Fans lesen und Freunde wiedersehen zu können.


01.01.2021:
Neujahr. Um Mitternacht knallte es um einiges weniger als in den Vorjahren. Elmar wurde nicht einmal richtig wach und Iny hat einfach weitergeschlafen. Am Morgen fehlte das Aroma des Schießpulvers, das sonst an den Neujahrstagen zu riechen war, und es lag auch kein Silvestermüll auf der Straße.


02.01.2021:
Die erste Post des neuen Jahres - eine Rechnung. So braucht es nicht weiterzugehen!


06.01.2021:
Heute Morgen lag eine geschlossene Schneedecke über dem Land und zwang Elmar, die Schneeschaufel in die Hand zu nehmen, um den Weg zu den Mülltonnen freizuräumen.


09.01.2021:
Am Morgen war es zweistellig minus. Nächste Woche soll es ähnlich sein. Wir stellen nun die Spaziergänge ein, da die Begeisterung unserer alten Knochen für eisige Temperaturen eher unterkühlt ist.


13.01.2021:
Wechselnde Temperaturen sorgen dafür, dass der gefallene Schnee zuerst zu Matsch wurde, und dieser dann gefroren ist. Beim Einkaufen hätte Elmar heute seinen Weg zur Garage leichter mit Schlittschuhen zurücklegen können als zu Fuß. Er kam aber heil zurück und unsere Vorräte sind wieder aufgestockt.


15.01.2021:
Die Post brachte die sechste Auflage von 'Das wilde Land'. Für den dritten Band einer Tetralogie ist das doch nicht schlecht.

Am Nachmittag fand das erste Interview dieses Jahres statt. Wie sagte bereits Avery Brundage: 'the Show must go on!"


21.01.2020:
Einkaufstag mit FFP2-Maske. Das hat weniger gestört als die Eisplatte auf dem Weg zur Garage. Zwar wurde Splitt gestreut. Da es jedoch am Tag taut, schmelzen die Steinchen ein, und wenn die Temperaturen in der Nacht anziehen, ist es wieder spiegelglatt.


25.01.2021:
Mehrere Tage mit höheren Temperaturen haben die Eisplatte im Garagenhof schmelzen lassen. Heute hat es aber wieder geschneit und so müssen wir abwarten, ob es wieder glatt wird oder nicht. Wir müssen aufpassen, dann als Angehörige der schreibenden Zunft ist ein gebrochener Arm für uns weitaus schlimmer als ein gebrochenes Bein.


29.01.2021:
Eben kam die nicht sonderlich überraschende Nachricht: Die Buchmesse in Leipzig findet nur virtuell vor. Das heißt, wir müssen zum zweiten Mal hintereinander die Reservierung für unser Zimmer stornieren. Ob wir virtuell etwas zur Buchmesse beitragen können, muss sich zeigen. Unsere Ausrüstung ist nämlich sehr bescheiden. Mehr als eine Kamera haben wir nicht und auch keine Möglichkeit, uns live zu melden. Das Einzige, was wir tun könnten, wäre ein kleines Video mit Hilfe der kleinen Kamera drehen. Mal sehen, was der Verlag dazu sagt.


30.01.2021:
Nach der doch spürbaren Enttäuschung von gestern kommt nun doch ein gewisser, trotziger Mut bei uns auf. Wenn heuer aus der Buchmesse in Leipzig nichts wird, dann eben 2022. Vielleicht klappt es dann doch noch einmal mit einem eigenen Stand.


31.01.2021:
Der Januar neigt sich dem Ende zu. Es war der erste Monat seit Monaten, den wir nicht viel anders verbracht haben, als wir es gewöhnt sind. Auch in früheren Jahren sind wir im Januar daheimgeblieben und haben uns ein wenig von der Welt zurückgezogen, um neue Kräfte zu sammeln. Da es diesmal aber bereits seit September 2020 so geht, wird es langsam ein bisschen zäh. Dabei zeigte die Absage der Leipziger Buchmesse, dass wir noch etliche Monate durchhalten werden müssen.

Damit verabschieden wir uns vom Januar 2021 und wünschen uns allen, dass im Januar 2022 der Corona-Virus und die Pandemie vielleicht doch schon der Vergangenheit angehören.

Iny und Elmar Lorentz

Vorschau auf das Jahr 2021

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 12-01-2021

Noch nie war es für uns so schwierig, wie heuer, eine Vorhersage für unsere Aktivitäten im bevorstehenden Jahr zu treffen.

Im Grunde stehen wir da wie eine Wahrsagerin, deren Glaskugel einen kräftigen Sprung bekommen hat. Wir wissen weder, was möglich ist, noch was kommen wird. So pessimistisch wie eine Kollegin, die sogar bezweifelt, ob die Frankfurter Buchmesse im Herbst überhaupt stattfinden kann, wollen wir nicht sein. Eines aber ist klar. Solange die Pandemie nicht beherrscht wird, werden wir unsere vier Wände nicht verlassen.

Wir hoffen aber, dass dies in absehbarer Zeit möglich sein wird. Nachdem wir im letzten Jahr eine große Recherchefahrt nicht antreten konnten und die im Februar diesen Jahres geplante große Reise auch nicht stattfinden kann, so hoffen wir doch, dass wir die für den September angedachte Rechercheweise ins europäische Ausland machen können. Sollte das nicht möglich sein, müssten wir unseren Schreibplan für 2022 gründlich überarbeiten und Themen auswählen, die sich mit dem Wissen bereits stattgefundener Recherchereisen verwirklichen lassen.

Wenden wir uns von dem ab, was wir nur bedingt beeinflussen können. Ein neues Jahr bedeutet auch neue Bücher, und für 2021 waren wir besonders fleißig.

Am 01.03.2021 erscheint 'Die Perlenprinzessin - Rivalen'. Es handelt sich dabei um den ersten Band einer fünfteiligen Reihe um die Reederfamilien Simonsen und Mensing und deren Feindschaft.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-rivalen-9783426526057 

Eine kleine Einstimmung auf den Roman findet ihr hier auf der Homepage unter folgenden Link:
www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2021&blfdnr=435 

Vier Monate später folgt mit 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' Band zwei der Reihe. Hier erlebt unsere Perlenprinzessin Ruth gefährliche Abenteuer als Missionarsfrau in der Südsee.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-kannibalen-9783426526064 

Eine kleine Einstimmung auf den Roman findet ihr hier auf der Homepage unter folgenden Link:
www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2015&blfdnr=175 

Ebenfalls am 01.07.2021 erscheint unser zweiter Roman unter dem Pseudonym 'Annette Landgraf'. Hier begegnet Julia ihrem 'Joker fürs Glück'. Wer uns kennt, weiß, dass Julia und ihr 'Joker' einiges erleben werden, bevor das 'Glück' im Titel seine Berechtigung hat.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-ein-joker-fuers-glueck-9783426525715 


Soweit reicht die Vorschau des Droemer-Knaur-Verlag. Es geht natürlich auch im zweiten Halbjahr weiter. Im Herbst kommt unser jährliches Hardcover heraus. Es handelt sich um den achten Roman unserer 'Wanderhuren-Reihe'. In der chronologischen Reihenfolge ist er Band sechs nach 'Die Wanderhure und die Nonne' und vor 'Die Tochter der Wanderhure'. In diesem Roman begegnet unsere 'Marie' einem orientalischen Arzt. Darum heißt er auch 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt.
Hier gibt es noch keine Vorschau. Wir haben zwar einen wunderschönen Titelbildvorschlag erhalten, aber da er noch nicht offiziell ist, müssen wir mit der Veröffentlichung warten, bis wir ihn zeigen dürfen.

Im Dezember erscheint schließlich die Taschenbuchausgabe von 'Der Fluch der Rose'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-der-fluch-der-rose-9783426653876 

Eine kleine Einstimmung auf den Roman findet ihr hier auf der Homepage unter folgenden Link:
www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2017&blfdnr=245 

Bis jetzt wissen wir vor einer geplanten Auslandsausgabe, die 2021 erscheinen wird, und zwar wird 'Die Wanderhure und die Nonne' in Tschechien erscheinen. Ob es mehr werden, muss man abwarten. Ein paar Lizenzen stehen noch offen.

www.knihydobrovsky.cz/kniha/kocovna-nevestka-a-jeptiska-7-275377815 

Wir schreiben natürlich auch weiter. Das Jahr 2022 ist bereits erledigt und die ersten Manuskripte auch bereits abgegeben. 2022 wird auch Band drei der 'Perlenprinzessin' erscheinen.

Mehr zu berichten wäre jedoch Kaffeesatzlesen oder ein Blick in die oben erwähnte gesprungene Wahrsagekugel. Eines aber können wir euch versprechen: So schnell gehen uns weder die Ideen für neue Romane aus, noch werden wir die Lust am Schreiben verlieren. Freut euch daher auf noch viele, spannende Romane und bleibt vor allem gesund!

Iny und Elmar Lorentz

Corona Revue Nr. 2

Bericht
von Iny und Elmar am 01-01-2021

Unser Rückblick auf Corona vom Dezember.

01.12.2020:
Pünktlich am 01.12. fiel bei uns der erste Schnee.

An diesem Tag haben wir den ersten von dreißig geplanten Dezember-Beiträgen bei Facebook eingesetzt. Wir stellen etliche unserer Romane vor, aber auch jeweils drei oder vier von Autorinnen und Autoren, die wir kennen und schätzen.

Ebenfalls an diesem Datum haben wir mit grenzenlosem Optimismus neue Reisepässe beantragt! Der Tag wird kommen, an dem wir den Spuren unserer Protagonisten auch wieder in weiterer Ferne folgen können.

Außerdem gab es heute eine angenehme Nachricht bezüglich einer weiteren Auslandslizenz.

So kann der Monat weitergehen!


04.12.2020:
Zwischendurch schreiben wir zwei Kurzgeschichten und probieren etwas Neues aus. Wenn etwas daraus wird, ist es gut. Wenn nicht, war es den Versuch wert. Wie heißt es so schön? Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!


05.12.2020:
Die Knaur-Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' ist offiziell am 01.12.2020 erschienen. Heute, fünf Tage später, brachte der Paketbote die Belegexemplare der zweiten Auflage zu uns. Ebenfalls dabei waren mehrere Belegexemplare der fünften Auflage von 'Die Widerspenstige'. Da können wir wirklich nicht klagen.


07.12.2020:
Heute kam die Mitteilung, dass die Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' es auf die Bestsellerliste geschafft hat. Es ist damit die 56 Buch- oder Hörbuch-Ausgabe eines Iny-Lorentz-Romans, die das geschafft hat. Wer dabei die Differenz zwischen den bisher erschienenen Romanen und dieser Zahl auffällt, dem sei gesagt, dass alle im Hardcover erschienenen Romane auch als Taschenbuchausgabe die Bestsellerlisten erreichten. 'Die Pilgerin' schaffte dies sogar drei Mal, einmal als HC, einmal als die TB-Ausgabe des HC, und zum Dritten als Sonderausgabe wegen der Verfilmung des Romans.

Zu diesen 56 Iny-Lorentz-Buchausgaben auf der Bestsellerliste kommt noch 'Die Tallinn-Verschwörung' unter unserem Pseudonym Nicola Marni. Die hat es nämlich auch auf die Liste geschafft.


09.12.2020:
Es hat wieder geschneit und der größte Teil der Weihnachtspost ist erledigt.


12.12.2020:
Langsam beginnt die ruhige Zeit. Am Morgen ist es draußen düster, am Nachmittag wieder, und dazwischen hängt der Himmel grau über uns. Nur gelegentlich wagt sich ein Sonnenstrahl bis auf die Erde. Wären wir Bären oder Murmeltiere, wäre jetzt die ideale Zeit, den Winterschlaf zu beginnen. Da wir aber Autoren sind, werden wir wach bleiben und weiterschreiben.


16.12.2020:
Heute hatte Elmar beim Einkaufen sein Erfolgserlebnis. Er hat im Laden das letzte Paket des von uns bevorzugten Toilettenpapiers erwischt. Im Frühjahr mussten wir zeitweise auf Scheuerpapier ausweichen.


18.12.2020:
Elmar hat heute die Rohschrift und seine Überarbeitung des ersten Romans beendet, der eigentlich für 2021 geplant war. Corona hat uns aber so viel Zeit zum Schreiben gelassen, dass wir heuer einen Roman mehr fertigbringen konnten.


21.12.2020:
Zum letzten Mal vor Weihnachten hat Elmar sich ins Getümmel gewagt, um einzukaufen. Es war zwar nicht ganz so schlimm, wie es sich anhört, aber doch mehr los als sonst. Vor allem vor der Post-Agentur bildete sich eine lange Schlange fast durch den ganzen Supermarkt. Alle Leute waren auf Abstand erpicht! Elmar konnte die letzte Weihnachtspost aufgeben und seine Einkäufe tätigen, ohne dass ihm jemand zu nahe trat. Vor einiger Zeit meinte er einmal im Spaß, dass seine Maske auch von anderen als Warnung angesehen werden sollte, ihm nicht zu nahe zu kommen.


22.12.2020:
Heute vor 103 Jahren wurde Elmars Mutter geboren. Diese Zahl ist ein Zeichen, wie die Zeit vergeht. Als Elmars Mutter zur Welt kam, gab es in Deutschland noch einen Kaiser. Sie erlebte als Kind die Weimarer Republik, als Jugendliche und junge Frau das Dreizehnjährige Reich und schließlich die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. In dieser Zeit hat sie etliche Währungen kennengelernt bis hin zum Euro. Wir erinnern uns noch gut daran, wie sie uns stolz ihr Starterkit gezeigt hat, das sie damals bei der Einführung geholt hatte. Zu unserer Freude konnte sie die Anfänge unseres Erfolges noch miterleben.


23.12.2020:
Zu unserer großen Freude kamen die Belegexemplare der zweiten Auflage der Saga von Vinland als Weihnachtsgeschenk.

Wir hatten einen Termin vereinbart, um heute im Ort etwas abzuholen. Es war eigenartig, nach Wochen wieder daran denken zu müssen, dass wir zu einem gewissen Zeitpunkt das Haus verlassen mussten. So haben wir uns mehrfach gegenseitig erinnert, um es ja nicht zu vergessen. Iny fiel es dann auch rechtzeitig wieder ein. Elmar hätte es am Computer sitzend beinahe verschwitzt.

Am späten Abend wurde auf 3Sat 'Das goldene Ufer' gesendet. Auch das macht Freude. Leider haben wir den Termin zu spät entdeckt, sonst hätten wir ihn angekündigt.


24.12.2020: Heiligabend
Schon seit vielen Jahren schenken wir uns zu Weihnachten hübsche Kleinigkeiten, an denen wir Freude haben. So bekam Iny heute den versteinerten Zahn eines Megalodon und Elmar eine kleine Münze aus dem Fürstbistum Würzburg aus der Zeit des Fürstbischofs Gottfried Schenk zu Limpurg. Unsere Wanderhure Marie hätte sie in der Hand halten können.


28.12.2020:
Über die Feiertage haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und uns an den Nachmittagen eine DVD gegönnt. Es war sehr angenehm und entspannend und wir werden es über den Jahreswechsel wieder so machen.


29.12.2020:
Elmar machte zu früher Stunde seinen letzten Einkauf in diesem Jahr. Die Zahl der Kunden war mehr als überschaubar. Man musste allerdings aufpassen, nicht über die Regaleinräumer im Supermarkt zu stolpern. Die Toilettenpapierflaute scheint auch vorbei zu sein, denn es gab wieder genug.


30.12.2020:
Dreißig Tage lang haben wir bei Facebook Bücher von uns, aber auch von lieben Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Heute kam der letzte Eintrag. Elmar war zweimal so weit, aufzuhören, da es doch eine gewisse Arbeit machte, die entsprechenden Romane auszusuchen, sowie die Titelbilder und Internetseiten der betreffenden Autorinnen und Autoren herauszufinden. Er hat aber weitergemacht und kann sich nun wieder hauptsächlich seiner Schreibarbeit widmen.

Seit drei Tagen schreibt Elmar an unseren nächsten Roman, während Iny sich seit Neuestem mit Ursula beschäftigt und deren Abenteuer verlagsreif schleift.


31.12.2020:
Der Monat geht zu Ende, und ebenso das ganze Jahr. Wir wünschen euch allen ein glückliches und gesundes Jahr 2021. Mögen wieder glücklichere Tage kommen.

Eure

Iny und Elmar Lorentz/Annette Landgraf

Das Jahr 2020 - Der Rückblick !

Bericht
von Iny und Elmar am 18-12-2020

Unser Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr 2020.



Als wir Ende November 2019 von unserer letzten Lesereise zurückkehrten, wussten wir beide, dass wir ein solches Jahr mit zwei langen Recherchereisen, zwei Buchmessen, der Fahrt zur Aufführung der 'Wanderhure' in Trebgast sowie fast dreißig Lesereisen kein weiteres Mal mehr durchstehen würden. Wir hatten daher beschlossen, 2020 kürzer zu treten und die Zahl der Lesungen unter zehn zu halten.

Bis Januar waren bereits acht Lesungen vereinbart und Elmar erklärte, dass er bei weiteren Anfragen auf 2021 verweisen würde. Zur Karnevals-, Faschings- oder Fastnachtzeit stand die erste Lesung in Differdange in Luxemburg an. Von Corona war zwar schon die Rede. Noch aber erschien der Virus mehr wie ein drohender Schatten am Horizont als wie eine wirkliche Gefahr.

Nur wenige Tage nach unserer Rückkehr aus Differdange sah die Sache bereits ganz anders aus. Die ersten Lesungen fielen aus, dann die Buchmesse in Leipzig und ebenso die Uraufführung des Theaterstücks 'Der Fluch der Rose' nach unserem gleichnamigen Roman auf Schloss Runkelstein bei Bozen. Dann ging auf einmal überhaupt nichts mehr. Der wahre Herrscher im Land war winzig klein, unsichtbar und bereit, jederzeit zuzuschlagen. Die Fallzahlen explodierten und unsere weitere Pläne mit ihnen.

Wir konnten die mehrwöchige Recherchereise, die wir eigentlich für unsere Pläne benötigten, nicht antreten, ebenso die Autorentreffen, auf die wir uns gefreut hatten, und schließlich fiel auch die Buchmesse in Frankfurt aus. Als Letztes musste schließlich auch die Präsentation des Storyprojekts der Schreibwerkstatt Berlin-Marzahn abgesagt werden. 2020 war in der Hinsicht ein Jahr des Verzichts.

Ein paar Lichtblicke gab es aber doch. Als sich im Juni die Lage besserte und die Grenzen wieder geöffnet wurden, konnten wir eine Recherchereise nach Osttirol machen. Dr. Alfred Meschnigg, der uns bereits bei der Recherche für 'Der Fluch der Rose' sehr geholfen hatte, ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, uns alle wichtigen Stellen zu zeigen. Er brachte uns auch mit Archäologen, Historikern und anderen Fachleuten zusammen, so dass wir mit einem großen Fundus an Wissen nach Hause zurückkehren konnten.

Im August sind wir zur Recherche nach Meiningen gefahren und haben uns dort umgesehen und mit Unterlagen versorgt. Allerdings mussten wir unser geplantes Programm ein wenig abspecken. So entfiel der Theaterbesuch in Meiningen ebenso wie der erhoffte Ausflug nach Königsee. Dennoch war es eine sehr schöne Reise und wir werden sicher noch einmal hinkommen.

Das werden wir auch bei Lienz tun. Die Reise dorthin war das Highlight des Jahres und wir wollen die Gegend dort neben weiteren Recherchen auch ein wenig mehr genießen als es heuer der Fall war.

Jedenfalls aber haben diese beiden Recherchereisen unser Schreibjahr 2021 gerettet. Wir können auch in diesem Jahr voll durchziehen.

Was hat sich sonst getan?

Obwohl die Buchhandlungen im Frühjahr schließen mussten, konnten wir uns über mehrere erschienene Bücher freuen.

Es begann mit der Taschenbuchausgabe von 'Die Widerspenstige' im Dezember.

Im März kam mit 'Glanz der Ferne' der Abschlussband unserer Hartung-Trilogie.

Im Juli wurde Elmars Traum aus dem Jahr 1981 wahr. Damals träumte er bei unserem ersten Besuch bei der Buchmesse in Frankfurt, er würde einmal ein Buch von uns mit dem Pseudonym 'Annette Landgraf' in Händen halten. Mit 'Glück wie Glas' konnte er das endlich tun.

Im September erschien 'Die Saga von Vinland'. An der Grundidee für diesen Roman zweifelte Elmar so lange, bis er bei unserem ersten Besuch im Nationalmuseum in Reykjavik erkannte, dass wir sie umsetzen können. Bevor wir an die Umsetzung gingen, folgte eine Recherchereise nach Island mit dem eigenen Auto. Das war in einem früheren, besseren Jahr.

Zu guter Letzt kamen vor wenigen Tagen die Belegexemplare der Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' zu uns. Wie 55 vorhergehende Buch- und Hörbuchausgaben unserer Romane schaffte Marie es auch diesmal auf die Bestsellerliste.

War 2020 für uns ein verlorenes Jahr? Trotz vieler Events und Reisen, die ausgefallen sind, sagen wir: Nein, das war es nicht. Was für uns wirklich nötig war, konnten wir tun. Außerdem hatten wir massig Zeit zum Schreiben. Es wurde daher ein Roman mehr fertig als in früheren Jahren. Für die Romane, die wir 2021 schreiben wollen, sind die Recherchereisen erledigt, und wir haben für das Jahr auch schon die erste Recherchereise gebucht. Bis dorthin werden wir wohl geimpft sein und wieder reisen können.

Mittlerweile neigt sich auch der Dezember dem Ende zu. Trotz Lockdown und Ausgangssperre sind wir guten Mutes. Unsere Ziele für 2021 sind ins Auge gefasst und wir wollen alles daran setzen, um sie auch zu verwirklichen.

Mögen sich auch eure Ziele verwirklichen lassen!

Damit die besten Wünsche für 2021

Iny und Elmar Lorentz

Corona-Revue von diesem November

Bericht
von Iny und Elmar am 29-11-2020

Wir lassen den Corona-Lockdown für uns im November Revue passieren:

O1.11.2020:
Und wieder hat Corona zugeschlagen. Ab morgen werden die Gehsteige hochgeklappt und die harten Zeiten ähnlich wie im März, April und Mai dieses Jahres kehren zurück. Das bisschen Entspannung, das es den Sommer über gab, ist verflogen und der Virus hat sich gemeinerweise wieder ausgebreitet.

Für uns stellt sich nun die Frage, was schreiben wir für die Homepage, wenn es nichts zu erzählen gibt. Beim ersten Lockdown haben wir ein wenig über das berichtet, was wir getan haben, nämlich Schreiben, Einkaufen und Spazierengehen. Daher wollen wir auch diesmal ein wenig unseren Alltag schildern.

Fangen wir mal mit der letzten Oktoberwoche an. Am Montag wollte Elmar im Supermarkt einkaufen. Doch als er hinkam, war der Parkplatz verrammelt. Er parkte ein Stück entfernt, ging zum Laden, und las verdattert die Information, dass dieser ab diesem Tag geschlossen wäre. Es war doppelt übel, denn in diesem Geschäft befand sich auch unsere Postagentur. Elmar blieb nichts anderes übrig, als zu schauen, wie er seine Einkäufe woanders erledigen konnte, und war verärgert, weil es keine Vorwarnung der Schliessung gegeben hatte.

Zwei Tage später stand in der Zeitung, dass die gleiche Supermarktkette an dem Tag ihr neues Geschäft in unserem Ort aufmachen würde. Elmars Sorge, wie er an Briefmarken kommen würde und Päckchen aufgeben könnte, verflog, als er las, dass auch die Postagentur mit umgezogen wäre. Neugierig geworden fuhr er hin. Ausnahmsweise kam Iny mit, um sich den neuen Supermarkt ebenfalls anzusehen. Er ist um einiges grösser, als der Alte, auch besser ausgestattet und mit einer vergrösserten Postagentur bestückt. Eines war besonders schön: Da der Laden noch vollkommen neu war, konnten wir sogar ein Paket des von uns benutzten Toilettenpapiers besorgen, das sonst in weitem Umkreis nicht mehr zu finden ist. Mit einer gewissen Ironie meinte Iny, dass die Eröffnung des neuen Supermarkts für uns das Highlight des Monats Oktober gewesen wäre. Sonst war es immer die Buchmesse in Frankfurt gewesen. Hier hoffen wir, dass diese es im nächsten Oktober wieder stattfinden wird. Ein neuer Supermarkt wird bei uns sicher nicht mehr so schnell eingeweiht.


04.11.2020:
Heute hat Iny dem deutschen Nationalheiligen Sankt Bürokratius einen halben Tag geopfert, um einige Anfragen bezüglich unserer Steuererklärung beantworten zu können. Langsam macht es keinen Spaß mehr, sich mit dem xxxxx (von der Zensur gestrichen und durch Finanzamt ersetzt) herumzuschlagen.


07.11.2020:
An diesem Tag konnten wir uns über die Belegexemplare der tschechischen Ausgabe der 'Widerspenstigen' freuen.


10.11.2020:
Vor einem Jahr erreichte uns die Anfrage von Frau Zimmermann von der Schreibwerkstatt der Bezirkszentralbibliothek 'Mark Twain' in Berlin-Marzahn, ob wir eventuell bereit wären, an einem Schreibprojekt mit Jugendlichen teilzunehmen. Es ging darum, dass wir ein Thema vorgeben und den Beginn einer Kurzgeschichtensammlung schreiben, während die anderen Teilnehmer eigene Kurzgeschichten zum vorgegebenen Thema schreiben.

Wir sagten natürlich zu und so entwickelte sich eine sehr schöne Sache um einen blauen Skarabäus, der vom alten Ägypten ausgehend seinen Weg durch die Zeiten nimmt. Die Kurzgeschichten, die von den Teilnehmern geschrieben wurden, sind wunderschön und wir freuen es sehr, dass wir mitmachen durften.

Leider ist die geplante Abschlussfeier in der Bezirkszentralbibliothek 'Mark Twain' in Berlin-Marzahn dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Allerdings wird sie zu gegebener Zeit nachgeholt und wir freuen uns schon darauf, dabei unsere Mitstreiter kennenzulernen.


11.11.2020:
Hier gab es bei uns nicht den Karnevalsbeginn, sondern ein Radio-Interview mit Bayern 2 für die Sendung 'Eins zu Eins', die am Montag, den 16.11.2020 gesendet wird.


12.11.2020:
Während der gemeine deutsche Feldhamster Cricetus cricetus vom Aussterben bedroht ist, wird in dieser Zeit ein vermehrtes Auftreten des deutschen Stadthamsters beobachtet, der mit Backentaschen voller Toilettenpapier und Nudelpaketen durch die Straßen flitzt.

Wie man sieht, war Elmar wieder einkaufen. Die Regale mit dem Toilettenpapier waren ziemlich geplündert. Zwar gab es noch ein paar Pakete, aber die von uns favorisierte Sorte war nicht mehr vorhanden. Außerdem ist zu erwarten, dass die ca. fünfzehn Nudelpakete, die ein anderer Kunde (männlich) in seinem Einkaufswagen hatte, wohl kaum in den nächsten zwei, drei Tagen verzehrt werden.


13.11.2020:
Heute sind die Belegexemplare der Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' gekommen. Außerdem haben wir beim Spazierengehen die Chefin einer Gemeindebibliothek aus der Nachbarschaft getroffen und uns angenehm mit ihr unterhalten.


16.11.2020:
Das am 11.11.2020 aufgenommene Interview bei Bayern 2 ist gesendet worden. Laut Elmars Schwester haben wir uns gut geschlagen.


19.11.2020:
Das erste Weihnachtspaket ist eingetroffen. Ganz lieben Dank an den Absender. Wir freuen uns sehr darüber!

Für uns ist es allerdings ein Zeichen, dass wir allmählich unsere, zugegebenermaßen nicht allzu umfangreiche, Weihnachtspost bald in Angriff nehmen müssen.


20.11.2020:
Die Belegexemplare der 22. Auflage von 'Das Vermächtnis der Wanderhure' sind heute gekommen. Marie, wir lieben dich! Wenn du so weitermachst, werden wir noch sehr viel Freude an dir haben.

Ebenso sind heute die Fotobücher über das Jahr 2020 gebracht worden. Wie bei allen Fotobüchern, die bis jetzt gemacht worden sind, hat unser Frankfurter Freund Manfred Haug es gesetzt und designet. Auch diesmal hat Manfred seine Sache wieder ausgezeichnet gemacht.


21.11.2020:
Raureif! Der Winter lässt grüßen. Elmar war einkaufen. Die Hamsterpopulation scheint wieder geschrumpft zu sein, denn es gab wieder unser Toilettenpapier.

Außerdem kamen heute die Belegexemplare der 7. Auflage von 'Tage des Sturms'. Wenn man berechnet, dass der Roman im April 2018 erschienen ist, ist das eine angenehme Zahl für gerade mal zweieinhalb Jahre.


22.11.2020:
Iny hat heute letzte Hand an ihren Roman gelegt und muss warten, bis Elmar die Rohschrift seines aktuellen Projekts beendet und überarbeitet hat, bevor auch sie wieder eingreifen kann.


25.11.2020:
Jedes Jahr stellen Künstlerinnen und Künstler aus unserer Gegend ihre Werke in der Aula der Schule aus. In diesem Jahr hat Corona jedoch die Türen der Schule verrammelt. Um die Ausstellung zu retten, fragte die Künstlergemeinschaft in dem kleinen Einkaufszentrum in unserem Ort an, ob sie nicht dort ausstellen könnten. Dies wurde erlaubt, und so konnten wir beide heute uns die Bilder ansehen. Iny, deren Sammelleidenschaft schier unerschöpflich ist, hat auch ein Bild gefunden, das sie gerne haben würde. Jetzt muss sie nur noch mit der Malerin Kontakt aufnehmen. Vielleicht wandert es dann zu uns. Auf jeden Fall war es mal eine schöne Abwechslung und das muss ja auch einmal sein.


26.11.2020:
Heute haben wir die Belegexemplare der Weltbildausgabe von 'Der Fluch der Rose' erhalten, mit einem sehr schönen Titelbild!

Außerdem hat Iny ihr Bild von der Ausstellung bekommen. Jetzt muss sie nur noch einen freien Flecken Wand finden, an dem sie es aufhängen kann.


27.11.2020:
Elmar hat heute den Rohtext seines aktuellen Romans abgeschlossen. Nach 644 Manuskriptseiten muss er jetzt erst einmal ein paar Tage verschnaufen, bevor es an die Überarbeitung geht.


29.11.2020:
Wenn wir diese Liste so ansehen, war im November doch mehr los als erwartet. Im Dezember wird sich das legen. Es beginnt die stille Zeit. Heuer wird sie für viele Menschen stiller sein als sonst. Wir wünschen euch allen trotz vieler Einschränkungen und Problemen eine friedliche Adventszeit und ein Licht in der Ferne, das zu erreichen sich lohnt!

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Interview mit uns bei Bayern 2

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 12-11-2020

Ein Interview mit uns bei Bayern 2 am Montag, den 16.11.2020 um 16:05 h

Ihr könnt uns am Montag, den 16.11.2020 um 16:05 Uhr in der Sendung Eins zu Eins in Bayern 2 hören!

Die Sendung wird am 16.11.2020 um 22:05 Uhr wiederholt.

www.br.de/radio/bayern2 

Ab dem Sendetermin ist das Interview danach bei 'Eins zu Eins der Talk Podcast' noch ein Jahr lang abzurufen!
br.de/mediathek 
Eure
Iny und Elmar Lorentz

Der bundesweite Vorlesetag am 20.11.2020

Info
von Iny und Elmar am 18-10-2020

Der bundesweite Vorlesetag am 20.11.2020 als Opfer von Corona.

Gäbe es Corona nicht, würden wir am 20.11. ebenso wie viele hundert andere Lesepaten der Stiftunglesen in einer Schule, einer Freizeiteinrichtung oder in einem Seniorenheim eine Lesung machen. Das tun wir nicht nur aus unseren eigenen Büchern. So haben wir vor Grundschülern bereits aus einem Astrid-Lindgren-Buch gelesen und in einem Kindergarten aus einem Mecki-Buch. Es ist eine schöne Möglichkeit, anderen eine Freude zu machen.
In diesem Jahr allerdings wird es nicht so sein. Corona verhindert es. Dennoch soll am 20.11. das Lesen nicht vergessen werden. Nehmt ein Buch zur Hand, lest euch, den Kindern und den Senioren daraus vor und zeigt, dass das Lesen auch in Zeiten der Pandemie wichtig ist.
Über diesen Link könnt ihr uns elfeinhalb Minuten lang erleben, wenn ihr nicht selbst lesen, aber zuhören wollt.
www.youtube.com/watch?v=X-GSLmWoCoc 
In diesem Sinne
Iny und Elmar Lorentz
www.facebook.com/vorlesetag